Casdorffs Agenda : Frauen an die Macht

Frauen machen nicht alles besser. Aber weibliche Regierungschefs machen den Staat besser.

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Tagesspiegel-Chefredakteur Stephan-Andreas Casdorff.
Tagesspiegel-Chefredakteur Stephan-Andreas Casdorff.Foto: TSP

Was haben Argentinien, Liberia, Bangladesch, Litauen, Trinidad und Tobago, Brasilien, Kosovo, Dänemark, Jamaika, Südkorea, Norwegen, Lettland, die Zentralafrikanische Republik, Chile, Malta, Polen, die Schweiz, Kroatien und Deutschland gemeinsam? Na? Eine Frau als Präsidentin oder Premier.

In 19 Ländern von 194 Ländern weltweit. Nur 19! Die Zahl der Frauen in Parlamenten liest sich da schon besser. Sie hat sich in den vergangenen 20 Jahren verdoppelt. 22 Prozent der nationalen Parlamentarier international sind Frauen, gegenüber 11,3 Prozent im Jahr 1995.

Frauen an der Spitze: Sie machen nicht alles besser, aber es macht den Staat besser. Denn Offenheit wie Transparenz gehören zu demokratischer Politik, und die ist für alles ein günstigeres Umfeld. Apropos Offenheit und Transparenz: Die Anforderung gilt natürlich dann auch für die Frauen, wenn sie einmal an der Spitze stehen. Ob in Argentinien oder Deutschland.

Einen guten Morgen wünscht
Ihr Stephan-Andreas Casdorff, Tagesspiegel-Chefredakteur

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