Casdorffs Agenda : Für die Grünen steht jetzt alles auf dem Spiel

Für die Grünen stellt sich nach der NRW-Wahl die Frage, wie es weitergehen. Ihnen droht sogar das Scheitern an der Fünfprozenthürde im Bund.

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Die Bundesvorsitzenden der Grünen, Simone Peter und Cem Özdemir, müssen die Wende schaffen. Foto: dpa
Die Bundesvorsitzenden der Grünen, Simone Peter und Cem Özdemir, müssen die Wende schaffen.Foto: dpa

Es gibt große Wahlverlierer, aber auch kleine. So mau, wie die Grünen in NRW abgeschnitten haben, kann alles passieren. Auch das Scheitern an der Fünfprozenthürde im Bund.

Kann es sein, dass die Partei die Gefahr sieht und nichts ändert? Nur zu sagen, dass alle jetzt "kämpfen" werden, reicht nicht. Denn was heißt das schon, kämpfen? Gegen wen, für was? Und wie, ohne ein echtes Kämpferherz an der Spitze?

Einfach weiter so mit diesem Kandidatenduo? Das läuft nicht. Die Grünen heute, nach der NRW-Wahl: Sie wirken kraftlos. Es gibt große Wahlverlierer und kleine. Wenn die Kleinen kleiner werden, können sie am Ende alles verlieren.

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