Casdorffs Agenda : Italien ist das nächste Sorgenkind Europas

Nach einem "Grexit" stünde Italien im Fokus. Und Premier Matteo Renzi hat allen Grund, sich Sorgen zu machen.

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Tagesspiegel-Chefredakteur Stephan-Andreas Casdorff
Tagesspiegel-Chefredakteur Stephan-Andreas CasdorffFoto: Tsp

War es nicht Italiens Premier, der Deutschlands Finanzminister im Griechenland-Drama sagte: "Genug ist genug"? Abgesehen davon, dass Matteo Renzi erst spät und nach einem Treffen mit der sozialdemokratischen europäischen Parteienfamilie so deutlich wurde - er hat allen Grund dafür.

Denn nicht nur Griechenland hat (Existenz-)Probleme: Nach einem "Grexit" stünde Italien im Fokus. Es rangiert an zweiter Stelle der Negativ-Liste, mit einer Verschuldung von 135,1 Prozent der Wirtschaftsleistung! Das heißt: Italien geht es nicht gut und Europa noch lange nicht gut genug.

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