Casdorffs Agenda : Jetzt muss Angela Merkel kämpfen

Die Bilanz der CDU unter der Führung von Angela Merkel wird immer schlechter. Nun muss sie auf einen Wahlsieg in Wuppertal hoffen. Ein Kommentar.

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Tagesspiegel-Chefredakteur Stephan-Andreas Casdorff.
Tagesspiegel-Chefredakteur Stephan-Andreas Casdorff.Foto: TSP

Sieben Großstädte verloren, dazu sechs Bundesländer. Regierungsbeteiligung in nur sechs von 16 Ländern. Die aktuell größte Hoffnung: ein Wahlsieg in Wuppertal, Nummer 17 der deutschen Städte. Preisfrage: Wessen Bilanz ist das? Die der CDU unter Angela Merkel. Im Ausland hui, im Inland - kann es immer noch dicker kommen. In NRW, dem bevölkerungsreichsten, industriestärksten Bundesland, sieht es so aus: Der Landesvorsitzende, Armin Laschet - angeschlagen.

Der Stellvertreter, Steffen Kampeter - auf dem Absprung. Und Muttis Liebling, Norbert Röttgen - für die Landespolitik verbrannt. Summa summarum: Die CDU muss kämpfen. Merkel auch. Gegen den Ruf, dass sie sich immer nur selbst nutzt, ihrer Partei nicht. Wuppertal muss sie aus dem Tal bringen.


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