Casdorffs Agenda : Manuela Schwesig - Hoffnungsträgerin der SPD

Mit Familien- und Sozialpolitik gewinnt man Generationen. Manuela Schwesig kommt da zur rechten Zeit. Sie ist DIE Hoffnungsträgerin ihrer Partei.

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Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD).
Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD).Foto: dpa

Manuela Schwesig ist zum zweiten Mal Mutter geworden - und das genau am Weltfrauentag. Nach Sohn Julian (8) hat sie jetzt eine Tochter bekommen, Julia. Im Mai will die 41-Jährige dann wieder zurück im Familienministerium sein. Die SPD wird aufatmen. Ist Schwesig doch inzwischen DIE Hoffnungsträgerin der Partei, auch angesichts von 41 Millionen Frauen in Deutschland.

Da wird Familienpolitik zur Sozialpolitik, und ein neuer Gesellschaftsentwurf verspricht politische Zukunft. Denn damit gewinnt man die Generationen.

Tagesspiegel-Chefredakteur Stefan-Andreas Casdorff
Tagesspiegel-Chefredakteur Stefan-Andreas CasdorffFoto: Mike Wolff

Auf Seiten der CDU ist das Feld offen. Schwesig kommt also zur rechten Zeit. Und ihre Zeit kommt. Etwas, das Frank-Walter Steinmeier schon vor Jahren gesagt hat, das war bei seiner Kanzlerkandidatur; und darin ist er sich ausnahmsweise völlig einig mit Sigmar Gabriel. Der steht vor der nächsten Kanzlerkandidatur. Es sei denn... Ja, es sei denn, die SPD wollte schon den Wahltag 2017 zu einer Art bundesdeutschem Frauentag machen: Angela Merkel gegen Manuela Schwesig. Zwei Frauen, zwei Generationen.

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