Casdorffs Agenda : Martin Schulz will's wissen - in jeder Hinsicht

Der SPD-Kanzlerkandidat besucht Italien - wegen der Flüchtlingskrise. Martin Schulz hofft damit im Wahlkampf zu punkten.

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz (l.) und Italiens Ministerpräsident Paolo Gentiloni.
SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz (l.) und Italiens Ministerpräsident Paolo Gentiloni.Foto: dpa

Der Wahlkampf kommt auf Touren - und der SPD-Spitzenkandidat auch. Er will es wieder spannend machen. Darum ist Martin Schulz jetzt in Europa unterwegs, und das bekommt ihm gut. Da kennt er sich aus, als ehemaliger EU-Parlamentspräsident ist er in vielen Hauptstädten zuhause (gewesen). Und immer noch gern gesehen.

So auch in Italien bei Paolo Gentiloni, dem Premier. Das hat mit der Wiederkehr der Flüchtlingsfrage zu tun, die nicht zuletzt Schulz gerade in den Blickpunkt zurückgeholt hat.

Man kann sagen: Er will's wissen, in jeder Hinsicht. Erstens, wie die neue Herausforderung überhaupt gemeistert werden soll, zweitens, wie sich Europa jetzt zu seiner humanitären Verantwortung stellt - und ob er mit dem Thema die Kanzlerin stellen kann. Allerdings hat Angela Merkel, unterwegs nach Italien, schon vor Schulz mit Gentiloni gesprochen. Telefonisch, ab er immerhin. Sie macht eben Wahlkampf auf ihre Tour.

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