Casdorffs Agenda : Rot-Rot-Grün - für eine gesellschaftliche Veränderung

In Deutschland dürfen Frauen erst im Jahr 2184 mit gleicher Bezahlung rechnen. Es muss sich schneller etwas ändern. Vielleicht mit einem Machtwechsel?

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Eine neue Farbenlehre im Bundeskabinett? Das Politbarometer gibt's nicht her.
Eine neue Farbenlehre im Bundeskabinett? Das Politbarometer gibt's nicht her.Foto: Patrick Pleul/dpa

Das wäre eine Begründung, R2G zu wählen: gesellschaftliche Veränderung. In Deutschland, der bedeutendsten Wirtschaftsmacht in Europa, einer der stärksten der Welt, dürfen Frauen im Jahr 2184 mit gleicher Bezahlung rechnen - Mannomann, das kann sich doch keiner so richtig vorstellen.

Wer weiß schon, wie die Welt dann aussieht. Also muss Veränderung schneller beginnen. Und wenn politisch links zu sein noch Progressivität bedeuten soll - dann muss sie sich hier beweisen. Die Roten sind geradezu in Zugzwang. Und die Grünen könnten zeigen, dass noch etwas von dem emanzipatorischen Geist übrig ist, der sie einst groß gemacht hat.

Dass Deutschland unter einer Kanzlerin weltweit nicht längst weiter ist als auf Platz 13, zwischen Namibia und Ruanda, wäre auch eine Begründung, Angela Merkel abzuwählen.


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