Casdorffs Agenda : Schluss mit dem Geplänkel bei den GroKo-Sondierungen

Profis wissen, wann Schluss ist mit Geplänkel und mit der Pflege von Eitelkeiten. Union und SPD müssen bei den Sondierungen nun liefern. Ein Kommentar.

Manuela Schwesig (SPD, l) kommt am Mittwoch zur Fortsetzung der Sondierungen von Union und SPD im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin.
Manuela Schwesig (SPD, l) kommt am Mittwoch zur Fortsetzung der Sondierungen von Union und SPD im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin.Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Haben wir sie vermisst, die ganzen Bilder vom Balkon der Parlamentarischen Gesellschaft? Das herrschaftliche Winken? Nein. Denn, wie wir heute wissen: Die Eintracht war geheuchelt. Dann lieber spröde. Ein Händedruck zwischen Angela Merkel und Martin Schulz, und los geht’s. Da stört dann auch Horst Seehofer nicht weiter.

Profis wissen, wann Schluss ist mit Geplänkel und mit der Pflege von Eitelkeiten. Dann nämlich, wenn es zur Sache geht, sprich: ums Ganze. Da ist viel zu bearbeiten, von A wie Arbeit bis S wie Steuerreform. Eine große Liste für eine Koalition. Die zu großem Handeln verpflichtet. Bis heute werden Union und SPD fertig. Dann machen wir uns ein eigenes Bild.

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