Casdorffs Agenda : Syrien: Gerhard Schröder sollte mit Putin sprechen

Das Ausmaß der Zerstörung in Aleppo ist apokalyptisch. Das muss aufhören. Deswegen sollte Ex-Kanzler Schröder mit seinem Freund Putin reden.

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Lachend steht der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (r) 2005 in Berlin neben dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.
Lachend steht der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (r) 2005 in Berlin neben dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.Foto: dpa

Wer kann da noch helfen? Wer kann jetzt noch Einfluss nehmen auf den Herrscher im Kreml, damit das Bomben aufhört? Die Schlacht von Aleppo: Das Ausmaß der Verwüstung und der Zerstörung ist apokalyptisch. Das muss ein Ende haben, sagen alle. Und keiner dringt zu Wladimir Putin durch?

Einer bleibt, der es vielleicht schaffen kann, auf jeden Fall versuchen muss: Gerhard Schröder. Der Ex-Kanzler in Diensten von Gazprom, der Putin seinen Freund nennt. Unter Freunden kann man sich die Wahrheit sagen. Und die Wahrheit ist: Wer jetzt nicht hilft, obwohl er es kann, der macht sich schuldig. Das Strafgericht folgt später.

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