Casdorffs Agenda : Was Deutschland und Australien gemeinsam haben

Es ist fast ein Jahr her, dass Angela Merkel und der australische Premier Malcolm Turnbull verabredeten, mehr zu kooperieren.

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Der australische Premier Malcolm Turnbull bei einer traditionelle Zeremonie mit Gesichtsbemalung in Canberra.
Der australische Premier Malcolm Turnbull bei einer traditionelle Zeremonie mit Gesichtsbemalung in Canberra.Foto: REUTERS

Im November 2015 hatten Kanzlerin Angela Merkel und der inzwischen wiedergewählte australische Premier Malcolm Turnbull, beides Konservative, verabredet, die bilateralen Beziehungen auszubauen. Gemeinsame Wertevorstellungen machten die Wirtschaftsnationen zu idealen Partnern, um die drängendsten internationalen Herausforderungen anzugehen.

Dieser Satz ist hinreichend offen, und doch weiß jeder, was gemeint ist: Kooperation zum Wohle der Wirtschaft, bei Seltenen Erden zum Beispiel, und Austausch über die (restriktive) Flüchtlingspolitik. Da haben die Australier jede Menge Erfahrung, wie zuletzt besonders der österreichische Außenminister hervorgehoben hat, auch er ein Konservativer.

Demnächst kommt Australiens Außenministerin Julie Bishop zu Gesprächen, sie hält außerdem in der CDU-nahen Adenauer-Stiftung eine Rede. Beide großen Themen werden darin sicher auch angesprochen werden - und Anhaltspunkte liefern, in welcher Weise sich Merkels und Turnbulls Vorsatz auswirkt.

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