Casdorffs Agenda : Was Steinmeier und Kerry in Berlin besprachen

Dreieinhalb Stunden haben sie gesprochen, die alten Freunde John Kerry und Frank-Walter Steinmeier. Über Berlin, das Scheunenviertel, die Welt und Amerika. Mehr geht nicht, möchte man sagen.

von
Frank-Walter Steinmeier und John Kerry im Februar in Washington D.C. In Berlin haben sie sich nun wiedergetroffen.
Frank-Walter Steinmeier und John Kerry im Februar in Washington D.C. In Berlin haben sie sich nun wiedergetroffen.Foto: AFP

Alte Freundschaft rostet nicht: Der bisherige US-Außenminister John Kerry rief gerade bei Frank-Walter Steinmeier an, fragte, ob der Zeit habe. Die beiden trafen sich dann auf ein Abendessen - in Berlin. Steinmeier lud Kerry ein in die Jüdische Mädchenschule, sie sprachen dreieinhalb Stunden, über Berlin, das Scheunenviertel, die Welt und Amerika. Mehr geht nicht, möchte man sagen.

Aktueller auch nicht, angesichts immer neuer Meldungen über und von Präsident Donald Trump. Zumal sich Steinmeier ja gerade in seinem Übergangsbüro in der Katholischen Akademie in Mitte auf seine nächste Aufgabe vorbereitet, die des Bundespräsidenten. Da kann er freundschaftlichen Rat gebrauchen von einem, der selber mal Präsident werden wollte und außerdem über die Welt und Amerika so ziemlich alles weiß.

Casdorffs Agenda erscheint jeden Morgen in der Morgenlage, dem Newsletter für Politik- und Wirtschaftsentscheider, den sie hier kostenlos abonnieren können.

» Mehr Politik? Jetzt Tagesspiegel lesen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben