Casdorffs Agenda : Wie kamen die Badenenten nach Südengland?

2007 fanden Spaziergänger in Südengland Badeenten, die vor Jahrzehnten im Pazifik verloren gegangen waren. Wie kamen sie dorthin? Antworten und mehr gibt es im Bundesministerium für Bildung und Forschung. Ein Ausflugstipp.

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2007 fanden Spaziergänger in Südengland Badeenten, die vor Jahrzehnten im Pazifik bei einem Schiffsunglück verloren gegangen waren.
2007 fanden Spaziergänger in Südengland Badeenten, die vor Jahrzehnten im Pazifik bei einem Schiffsunglück verloren gegangen...Foto: Kitty Kleist-Heinrich

Da sind Nachforschungen angebracht! 29.000 Bade-Enten treiben seit 25 Jahren quer über die Weltmeere. Ein Frachtschiff verlor sie auf der Fahrt von Hongkong nach Amerika im Sturm. Die meisten Entchen wurden in Indonesien, Australien und Südamerika gefunden. Aber rund ein Drittel gelangte durch die Beringstraße in die Arktis, wurde im Packeis eingeschlossen, bis das Eis sie im Nordatlantik wieder freigab.

2007 wurden die Entchen von Spaziergängern an den Stränden Südenglands gesichtet, 27.000 Kilometer vom Ort des Schiffsunfalls entfernt. Kaum zu glauben. Wie kam's, wohin führt's? Die Antwort auf diese (auch politisch wichtigen) Fragen und viele mehr gibt das Bundesministerium für Bildung und Forschung am "Tag der offenen Tür" in Berlin. Genau genommen sind es zwei: der 27. und der 28. August. Also Datum vormerken - und dann nichts wie hin. Nach Berlin natürlich.

Casdorffs Agenda erscheint jeden Morgen in der Morgenlage, dem Newsletter für Politik- und Wirtschaftsentscheider, den sie hier kostenlos abonnieren können.

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