Politik : CDU muss im Wahlkampf sparen

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Berlin Die CDU will für den voraussichtlichen Bundestagswahlkampf bis zum Herbst weniger ausgeben als im Jahr 2002. CDU-Generalsekretär Volker Kauder sagte am Samstag: „Wir streben eine Reduzierung der Ausgaben an. Wir müssen sparen.“ Vor drei Jahren kostete die CDU-Kampagne 20 Millionen Euro.

CDU-Generalsekretär Kauder hofft, dass schon durch die kürzere Dauer des Wahlkampfs weniger Ausgaben entstehen werden. Seine Partei ist durch die CDU-Spendenaffäre in der Zeit von Kanzler Helmut Kohl und die Strafzahlungen infolge der hessischen Spendenaffäre in Höhe von 21 Millionen Euro immer noch tief in den roten Zahlen.

Nach einem Bericht der „Welt“ gehen CDU und CSU mit unterschiedlichen Werbeagenturen ins Rennen um die Macht im Berliner Bundestag: Die CDU werde weiterhin von McCann- Erickson betreut, die CSU bleibe bei der Münchner Serviceplan.

Die SPD hat sich dem Bericht zufolge für die Düsseldorfer Werbefirma Butter entschieden. Die Agentur arbeitete bereits in den 90er Jahren für die Bundes-SPD und zuletzt auf Landesebene in NRW. Die Parteizentrale in Berlin wollte dies nicht bestätigen, berichtete das Blatt. Bei der NRW-SPD herrscht unterdessen Skepsis, ob die eigene Basis und die Wähler kurz nach der Niederlage bei der Landtagswahl wieder mobilisiert werden können.

Die FDP holt den langjährigen Helmut-Kohl-Berater Coordt von Mannstein ins Boot, sagte Bundesgeschäftsführer Hans-Jürgen Beerfeltz der „Welt“. Die Grünen halten an ihrer Agentur „Zum Goldenen Hirschen“ fest. Die PDS wechsele zur kleinen Berliner Agentur DiG, berichtet das Blatt. dpa

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