Politik : CDU-Spendenaffäre: Erst 2001 Beschluss über Verfahren gegen Kohl

Im Bonner Ermittlungsverfahren gegen CDU-Altkanzler Helmut Kohl im Zusammenhang mit der CDU-Spendenaffäre wird es wahrscheinlich erst Anfang des nächsten Jahres eine Entscheidung geben. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag aus informierter Quelle.

Es sehe so aus, dass "es auf eine Einstellung des Verfahrens gegen eine Geldbuße hinausläuft", hieß es. Nach dpa-Informationen wird bereits zwischen der Staatsanwaltschaft und den Verteidigern Kohls "über Zahlen geredet". Das Berliner Büro Kohls lehnte wie das Büro des Anwalts Stephan Holthoff-Pförtner eine Stellungnahme ab.

Nach Zeitungsberichten könnte sich die Geldbuße in einer Größenordnung zwischen 250 000 und 350 000 Mark bewegen. Kohl wäre dann nicht wie im Fall eines Strafbefehls vorbestraft. Er hat immer betont, er wolle sich auf keinen Fall "kriminalisieren" lassen.

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