Politik : CDU-Spendenaffäre: Stichwort "Leuna-Affäre"

Die Leuna-Raffinerie war das größte DDR-Unternehmen. Ihr Verkauf an den französischen Mineralölkonzern Elf Aquitaine 1992 wurde von Altkanzler Kohl und dem verstorbenen französischen Staatspräsidenten Mitterrand zur Chefsache erklärt. Seit Jahren laufen in der Schweiz und in Frankreich Ermittlungen wegen Subventionsbetrugs und angeblicher Schmiergeldzahlungen. Im Zuge der CDU-Finanzaffäre rückte das Leuna-Geschäft wieder in das öffentliche Interesse. Kohl soll von Mitterrand 30 Millionen Mark für den Wahlkampf erhalten haben.

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