Politik : Chemie im Soldatengepäck

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Die Bundeswehr hat zu Jahresbeginn 50 000 Rucksäcke an ihre Soldaten ausgegeben, die zum Schutz vor Fäulnis mit Pflanzengiften behandelt waren. Nach etwa einem Monat sei die Belastung mit den Chemikalien Carbendazim und Diuron bei einer Stichprobe entdeckt und die Rucksäcke aus dem Verkehr gezogen worden, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Samstag in Berlin. Er bestätigte damit einen Bericht des Nachrichtenmagzins „Focus“. Nach Überprüfung des Materials in einem bundeseigenen Institut sei am 6. Februar eine Sperre für die Nutzung der Rucksäcke verhängt worden, sagte der Sprecher. Sie sollen nun an die Firma, ein deutsches Unternehmen, zurückgegeben werden. dpa

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