Politik : Chiapas: Die Unruheprovinz im Südosten Mexikos

Der Wahlsieg Salazars könnte nach Ansicht von Beobachtern die Friedensverhandlungen mit der EZLN-Guerilla erleichtern. Im Bundesstaat Chiapas im Südosten Mexikos, wo überwiegend Maya-Indianer leben, kämpfen Rebellen seit 1994 gegen die Regierung. Die Aufständischen, verarmte Kleinbauern, fordern bessere Lebensbedingungen und mehr Autonomierechte für die Ureinwohner. Bei Kämpfen zwischen Armee und Rebellen sind seither Hunderte Menschen getötet worden.

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