Chronik zum Konflikt in Syrien : Hoher Blutzoll

Seit mehr als einem Jahr wird in Syrien gekämpft. Eine Chronik der blutigen Auseinandersetzungen.

22. April 2011:

Bei den bislang größten Protesten gegen Assad gehen landesweit zehntausende Menschen auf die Straßen. Nach Angaben von Menschenrechtsgruppen kommen mindestens 49 Menschen ums Leben.

12. Dezember: Die Vereinten Nationen beziffern die Zahl der Toten seit Beginn der Proteste in Syrien auf mehr als 5000.

4. Februar: Syrische Sicherheitskräfte richten nach Angaben von Aktivisten in der Protesthochburg Homs ein Blutbad an und töten mehr als 220 Menschen. Empört reagiert die Welt auf ein erneutes Veto Russlands und Chinas gegen eine Syrien-Resolution.

15. März: Die Vereinten Nationen beziffern die Zahl der Toten seit Beginn der Proteste inzwischen auf mehr als 8000.

27. März: Die Vereinten Nationen geben die Zahl der Toten inzwischen mit mehr als 9000 an.

25. Mai: Bei einem Massaker in Hula werden nach UN-Angaben mehr als 100 Menschen getötet, darunter 49 Kinder und 34 Frauen.

6. Juli: Laut Schätzungen von Aktivisten ist die Zahl der Toten des Syrien-Konflikts inzwischen auf mehr als 14.000 angestiegen.

12. Juli: Aktivisten berichten von einem Massaker mit mehr als 200 Toten in und um die Ortschaft Tremseh in der Provinz Hama.

(dapd)

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