Politik : Chronologie des Schreckens

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Immer wieder haben Anschläge auf Märkten und Plätzen schreckliches Leid angerichtet. Eine Auswahl



September 1998, Algerien: Bei einem Bombenanschlag auf einem Marktplatz in Algier werden 19 Menschen getötet und 47 verletzt. Die Explosion ereignet sich im Viertel Bab-el-Oued, Hochburg islamischer Fundamentalisten.

April 1998, Sierra Leone: Mindestens 200 Menschen, darunter auch viele Frauen und Kinder, fallen in zwei Dörfern einem Massaker marodierender Soldaten der vertriebenen Militärjunta Sierra Leones zum Opfer.

Dezember 1996, Indien: Untergrundkämpfer erschießen auf dem Marktplatz von Kalyanpur im Nordosten des Landes mit automatischen Waffen 22 bengalische Hindus, 15 weitere werden schwer verwundet.

Juni 1995, Kolumbien: Einen Tag nach der Festnahme eines der meistgesuchten kolumbianischen Drogenbosse erschüttert ein Terroranschlag das Land. Bei der Explosion einer mit Eisenteilen gespickten Bombe werden in einem Park der Stadt Medellin 27 Menschen getötet.

Februar 1994, Bosnien: Ein 120-Millimeter-Granatwerfer tötet auf dem Marktplatz von Sarajevo, nahe der Kathedrale im Herzen der Altstadt, 68 Menschen. Es ist das schwerste Massaker unter vielen, die von den serbischen Belagerern an den Zivilisten der Hauptstadt verübt wurden.



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