Politik : Chronologie des Vietnam-Krieges

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1954: Nach dem Indochina-Krieg (Vietnam gegen Frankreich seit 1946) wird auf der Genfer Indochina-Konferenz Vietnam in zwei Staaten aufgeteilt: die kommunistische Demokratische Republik Vietnam im Norden und die von Frankreich geschaffene Republik Vietnam im Süden - sie wird von den USA gestützt.

1957: Kommunistisch orientierte Guerilliakämpfer beginnen den Kampf gegen die südvietnamesische Regierung.

1963: Die USA unter J .F. Kennedy unterstützen Südvietnam inzwischen mit 16 300 Militärberatern.

1964: Geheime amerikanische Operationen gegen den Norden. Nordvietnam greift zwei amerikanische Kriegsschiffe an - daraufhin Bombardierung des Ho-Chi-Minh-Pfades im Norden.

1968: In Süd-Vietnam sind 543 000 Amerikaner stationiert. Waffenstillstandsverhandlungen beginnen in Paris, der Krieg geht jedoch weiter. Unter dem Eindruck der Antikriegsbewegung beschließt Präsident R. Nixon den stufenweisen Abzug der Truppen.

1975: Großoffensive Nord-Vietnams. Am 30. April evakuiert die US-Marineinfanterie die in Vietnam verbliebenen US-Bürger mit Hubschraubern vom Dach der US-Vertretung in Saigon. Einen Tag später kapituliert Süd-Vietnam.

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