Politik : CSU fürchtet Krawall wegen Pauli

München - Wenige Tage vor dem Führungswechsel in München bemühen sich führende CSU-Politiker, mögliche Auseinandersetzungen vor der Wahl des neuen Vorsitzenden auf dem Parteitag am Wochenende schon vorab zu entschärfen. Der designierte Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) rief die Parteitagsdelegierten mit Blick auf die Bewerbung der Fürther Landrätin Gabriele Pauli auf, sich „zu disziplinieren, damit es nicht unangemessene Aktionen und Reaktionen gibt“. Pauli war für ihren Vorschlag einer befristeten Ehe in der CSU heftig angefeindet worden. Der CSU-Vorstand einigte sich unterdessen am Montag auf den Ablauf des Parteitags. Demzufolge erhalten die drei Kandidaten am Samstag jeweils 10 bis 20 Minuten Zeit für ihre Vorstellungsreden. Die Reihenfolge wird ausgelost, wie der scheidende CSU-Vorsitzende Edmund Stoiber sagte. Zuvor wird ebenfalls am Samstag der Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2008 nominiert. Hier gibt es außer Innenminister Günther Beckstein keinen weiteren Bewerber. dpa/ddp

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