Politik : CSU: Merkel ist noch nicht Kandidatin Huber sieht gegenwärtig

keinen Grund für Entscheidung

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Berlin (Tsp). Der Chef der bayerischen Staatskanzlei, Erwin Huber, ist im Gespräch mit dem Tagesspiegel am Sonntag dem Eindruck entgegengetreten, bei der Suche nach einem gemeinsamen Kanzlerkandidaten von CDU und CSU sei eine Vorentscheidung für Angela Merkel gefallen. Es gebe „gegenwärtig keinen Entscheidungsbedarf“. Huber erklärte: „In der Demokratie gibt es keine Kronprinzen, keine natürlichen Anwartschaften und keine geborenen Kandidaten.“ Nach einem Bericht der „Welt“ stehen sieben der 15 CDULandeschefs hinter Merkel als Kandidatin, darunter als einziger Regierungschef der Ministerpräsident von Thüringen, Dieter Althaus. Hessens Ministerpräsident Roland Koch sagte, die Union solle die Frage erst beantworten, wenn sie sich in der Sache stelle, „nämlich im Vorfeld der Bundestagswahl“.

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