Politik : DDR-Hepatitis-Skandal: Bundestag verabschiedet Gesetz: Geld für Opfer

Über zwei Jahrzehnte nach dem größten Arzneimittelskandal der DDR wird den Opfern spürbare finanzielle Hilfe zuteil: Rund 2300 Menschen, die Ende der 70er Jahre durch verseuchte Blutprodukte mit Hepatitis C angesteckt wurden, erhalten Monatsrenten bis zu 2000 Mark und eine Einmalzahlung bis zu 30 000 Mark. Mit breiter Mehrheit verabschiedete der Bundestag am Freitag ein parteiübergreifend und gemeinsam mit den Ländern erarbeitetes Gesetz, das noch der Zustimmung des Bundesrats bedarf. Die parlamentarische Staatssekretärin im Gesundheitsministerium, Christa Nickels, dankte allen Beteiligten für die gemeinsame Kraftanstrengung.

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