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Politik : Der Gewinner steht schon fest

In Malaysia findet der erste Ostasien-Gipfel statt – profitieren dürfte vor allem der Staatenbund Asean

Moritz Kleine-Brockhoff

Jakarta - Am heutigen Mittwoch treffen sich in Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur erstmals alle großen Nationen Asiens auf einem Gipfel. 16 Staats- oder Regierungschefs kommen, sie vertreten die Hälfte der Weltbevölkerung. Enthusiasten glauben mit dem Ostasien-Gipfel an den Beginn einer Ära. Sie sehen ein neues, mächtiges Asien am Horizont – mit Freihandel und bald wirtschaftlich sowie politisch mindestens so gewichtig wie USA und EU. Skeptiker finden dagegen, dass es schon ein Erfolg wäre, wenn die Asiaten den Gipfel über die Bühne bringen und ihr Minimalziel erreichen: die Einigung, das Treffen fortan regelmäßig abzuhalten.

Bislang gibt es in Asien nur institutionalisierte Gesprächsforen, bei denen nicht alle Asiaten dabei sind oder bei denen USA und EU mit am Tisch sitzen. Stetige Ostasien-Gipfel würden eine Lücke schließen. Nach Kuala Lumpur kommen Streithähne und Konkurrenten, die sich gleichzeitig als Partner nicht missen können oder wollen.

Es stört beispielsweise, dass Japans Ministerpräsident Junichiro Koizumi oft die vielen Nachbarn verärgert, die sein Land im Zweiten Weltkrieg überfallen und besetzt hatte. Trotz massiver Kritik, vor allem aus China und aus Südkorea, besucht Koizumi weiter den Yasukuni-Schrein. Dort wird japanischer Gefallener gedacht, auch verurteilter Kriegsverbrecher. Wegen der Schreinbesuche hat Chinas Premier Wen Jiabao ein Gespräch mit Koizumi abgesagt, das am Rande des Gipfels geplant war. Gleichzeitig sind beide Länder darauf bedacht, ihre Dauerspannung auf erträglichem Niveau zu halten. Für Japan, Asiens stärkste Wirtschaftskraft, sind nicht mehr die USA, sondern China größter Handelspartner. Die Chinesen wollen durch „friedlichen Aufstieg“ zur Macht in Asien und der Welt werden.

Um die befürchtete Dominanz Chinas zu verhindern, sorgte Japan dafür, dass auch Indien zum Ostasien-Gipfel eingeladen wurde. „China und Indien! Ihr Einfluss wird wieder nach Südostasien ausstrahlen“, meint Singapurs Ex-Premier Lee Kuan Yew, „das würde großen Wohlstand für die Region bedeuten, aber möglicherweise auch Machtkampf.“

Der Gewinner des Gipfels steht schon fest: Asean. Der südostasiatische Staatenbund wollte das Treffen und bekam es. Seine zehn Mitgliedsländer basteln miteinander an einer immer engeren Gemeinschaft. Vor allem Indonesien, Malaysia, die Philippinen, Singapur und Thailand haben verstanden, dass sie als Block auftreten und mit den Riesen der Region schmusen sollten, um nicht links liegen gelassen zu werden.

Auch Russland wollte eine Einladung zu dem Treffen, bekam sie jedoch nicht. Präsident Wladimir Putin kommt aber trotzdem. Er darf nicht an der Eröffnungszeremonie teilnehmen, aber ihm werden anschließend ein paar Redeminuten gewährt.

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