Politik : Der Nato-Beschluss: Angriff auf einen ist Angriff auf alle - Der Beistandsartikel der Nato

Der Beistandsartikel fünf des Nato-Vertrages von 1949 lautet:

"Die Parteien vereinbaren, dass ein bewaffneter Angriff gegen eine oder mehrere von ihnen in Europa als ein Angriff gegen sie alle angesehen wird; sie vereinbaren daher, dass im Falle eines solchen bewaffneten Angriffs jede von ihnen in Ausübung des in Artikel 51 der Satzung der Vereinten Nationen anerkannten Rechts der individuellen oder kollektiven Selbstverteidigung der Partei oder den Parteien, die angegriffen werden, Beistand leistet, indem jede von ihnen unverzüglich für sich und im Zusammenwirken mit den anderen Parteien die Maßnahmen, einschließlich der Anwendung von Waffengewalt, trifft, die sie für erforderlich erachtet, um die Sicherheit des nordatlantischen Gebiets wiederherzustellen und zu erhalten ...

Der Nato-Gipfel beschloss 1999 in Washington:

"Jeglicher bewaffneter Angriff auf das Gebiet eines Verbündeten, aus welcher Richtung auch immer, würde von den Artikeln fünf und sechs des Washingtoner Vertrages abgedeckt werden ... Die Sicherheitsinteressen der Allianz können durch Risiken anderer Natur berührt werden, dazu gehören Akte von Terrorismus ..."

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