Politik : Der neue 911 – Punktlandung am Funkturm

Ingo von Dahlern

Berlin - Der Countdown begann exakt um 9:11 Uhr abends. Rund 1000 geladene Gäste im Südeingang der Messe Berlin hielten den Atem an. Aus einer Entfernung von 911911 Kilometern startete eine ganze Flotte des neuen Porsche 911. Ihr Ziel im Zeichen höchster Präzision, die eines der Kernelemente des neuen 911 ist: zeitgleich alle 80 Porsche-Center in Deutschland, in denen rund 100000 Gäste die pünktliche Ankunft erwarteten. Errechnete Flugzeit präzise 75 Minuten.

Impressionen der Präzision aus Natur, Tierreich, Sport, Kunst, Technik und Weltraumforsschung, dargeboten in eindrucksvollen Filmsequenzen verkürzten die Wartezeit. Präzision im Handwerk konnten die Gäste in Berlin erleben, wenn sie einem Zigarrendreher, einem Maßschneider, einem Optiker und einem Uhrmacher über die Schulter schauten. Und auch manche kulinarische Köstlichkeit verkürzte die Wartezeit – und daneben der Blick auf das aktuelle Porsche-Programm mit Boxster und Cayenne.

Mit der Präzision eine Uhrwerks näherte sich die 911er-Flotte inzwischen der Erde. Kurz vor dem Finale rückte das neue Auto in den Mittelpunkt. Designer, Motorenentwickler und Fahrwerkstechniker stellten knapp aber eindrucksvoll vor, wo die besondere Qualitäten dieses Klasikers liegen, den permanente Evolution und konsequente Innovation immer perfekter werden und zugleich ewig jung bleiben lassen. Und erstmals konnte man den unverkennbaren Sound der beiden neuen Motoren erleben – noch vom Band.

Dann war es so weit. Der Star des Abends traf ein. Gespannte Erwartung rundum. Dann fielen die Hüllen und man konnte dem neuen 911 sowohl in Berlin als auch in allen deutschen Porsche-Centern erstmals in die nun wieder runden Augen blicken.

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