Politik : Der polnische Pilgerstrom nach Rom

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Gut die Hälfte der vier Millionen Pilger in Rom kam aus Polen. Insgesamt sechs Sonderzüge hatte allein Polens Bahn eingesetzt und für die Strecke innerhalb Polens keine Fahrtkosten berechnet. Während wohlhabende Polen mit Chartermaschinen nach Rom jetteten, wurden von Kirchengemeinden und Studentenclubs günstigere Busfahrten organisiert. Fahrgemeinschaften machten sich mit dem Pkw auf den Weg. Die Tageszeitungen informierten in Sonderbeilagen über die besten Reiserouten nach Rom und gaben Tipps, wo noch Unterkünfte zu finden waren. Einige Pilger wurden von Partnergemeinden aufgenommen, andere schliefen in Zelten oder unter freiem Himmel. Im Internet berichteten viele Pilger über ihre Erlebnisse und erzählten dabei ausgesprochen gelassen über Autopannen und vergebliche Versuche, im überfüllten Rom zum Petersplatz zu gelangen. tro

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