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Der Tag nach der Niedersachsen-Wahl : SPD und Grüne setzen auch im Bund auf den Wechsel

21.01.2013 17:41 Uhrvon , und
So sehen Sieger aus: Der niedersächsische SPD-Spitzenkandidat, Stephan Weil (l) und der Vorsitzende der SPD Sigmar Gabriel feierte am Montag den Wahlsieg in Niedersachsen kurz vor der Präsidiumssitzung im Willy-Brandt-Haus in Berlin. Foto: ReutersBild vergrößern
So sehen Sieger aus: Der niedersächsische SPD-Spitzenkandidat, Stephan Weil (l) und der Vorsitzende der SPD Sigmar Gabriel feierte am Montag den Wahlsieg in Niedersachsen kurz vor... - Foto: Reuters

So eng wie in Niedersachsen ging es selten zu bei einer Landtagswahl. Lesen Sie nach, wie der Tag nach der Landtagswahl in Niedersachsen lief - und welche Auswirkungen die Wahl auf die Bundespolitik hat.

17:15

Die Grünen wollen aber noch mehr. Zusammen mit der SPD. Die Grünen-Vorsitzende Claudia Roth sagt: „Der Wechsel ist möglich.“. Noch deutlicher wird die SPD. Es gebe eine Riesenchance, mit dem Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück und den Grünen einen Richtungswechsel einzuleiten, sagt ihr Vorsitzende Sigmar Gabriel. „Die Bundestagswahl ist offen, wir werden kämpfen.“

17:00

Selbstbewusst. So geben sich die Grünen am Tag danach. Sie fordern nicht weniger als "Verhandlungen auf Augenhöhe". Schließlich seien sie es gewesen, die "diesen Machtwechsel herbeigeführt haben", sagt Bundes-Spitzenkandidat Jürgen Trittin Tatsächlich schafften sie ein Rekordergebnis von 13,7 Prozent in Niedersachsen.

Anja Piel, die als eine von zwei Spitzenkandidaten in den niedersächsischen Wahlkampf zog, betont aber: "Wir wissen, dass das eine sehr knappe Mehrheit ist. Das ist auch eine Herausforderung, der wir uns stellen werden."

16:25

Was ist eigentlich aus den Piraten geworden? Durchaus selbstkritisch betrachten sie ihr Abschneiden bei der Wahl. Wir haben uns die Gründe angeschaut, warum es diesmal nicht für den Einzug in den Landtag reichte.

16:00

Für alle, die es sehr genau nehmen: Ihren hauchdünnen Vorsprung von nur einem Mandat im niedersächsischen Landtag haben SPD und Grüne nur wenigen Wählerstimmen zu verdanken. Im Landkreis Hildesheim bekam SDP-Kandidat Bernd Lynak gerade einmal 334 Erststimmen mehr als CDU-Konkurrent Frank Thomas Wodsack. Hätte die CDU diesen Wahlkreis gewonnen, hätte das dem schwarz-gelben Lager auch bei vollem Ausgleich der Überhangmandate eine Mehrheit gesichert, sagt Matthias Jung von der Forschungsgruppe Wahlen. „Man kann sagen, dass 334 Wähler die Wahl entschieden haben.“ Genauen Zahlen zur Wahl und die Grafiken dazu finden Sie auf unserer Sonderseite.

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