Politik : Der Tagesspiegel

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WM-Fußballer dopen nicht

Alle bisherigen 204 Doping-Kontrollen bei der Fußball-WM sind negativ ausgefallen. Nur bei einem Test wurde ein überschrittener Grenzwert analysiert, dieser erwies sich nach der B-Probe aber als negativ. Bei jedem Spiel werden zwei Spieler pro Team ausgelost und getestet. Insgesamt werden 650 Blut- oder Urintests vorgenommen.

Sexverbot für die Engländer

Englands Spielerfrauen dürfen zur WM reisen, müssen jedoch auf intime Nähe zu ihren Männern verzichten. Teammanager Sven-Göran Eriksson hat ein Sex-Verbot verhängt. Erst nach dem Viertelfinale wird dieses Verbot wieder gelockert. Einige Freundinnen sowie Spielerfrauen mit ihren Kindern werden am Donnerstag in Japan erwartet. Sie dürfen aber nicht im englischen Mannschaftsquartier übernachten.

Schlechtes Beispiel Frankreich

Das Vorrunden-Aus von Titelverteidiger Frankreich bei der Fußball-WM ist von Singapurs Regierung zum Lehrbeispiel für die Folgen von gesellschaftlicher Stagnation erhoben worden. „Die Lektion aus Frankreichs Ausscheiden ist, dass man im Leben immer weiter nach vorne streben muss und sich nicht für alle Zeit von den Erfahrungen der Alten abhängig machen soll“, erklärte Ministerpräsident Goh Chok Tong. Tsp

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