Politik : Deutsche Bank schließt Fonds

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Berlin - Anleger, die in den angeschlagenen offenen Immobilienfonds „Grundbesitz-Invest“ investiert haben, können voraussichtlich bis Anfang Februar 2006 nicht an ihr Geld. Die DB Real Estate, eine Tochter der Deutschen Bank, hat den Fonds bis auf weiteres geschlossen, weil die darin enthaltenen Immobilien neu bewertet werden sollen. Die Branche erwartet, dass nun das Vertrauen in Immobilienfonds allgemein erschüttert werden könnte. Experten warnen allerdings vor Panik. In diesem Jahr hatten Anleger bereits rund eine Milliarde Euro aus dem Fonds der Deutschen Bank abgezogen. Wegen der Pläne zur Neubewertung häuften sich die Verkaufsaufträge, woraufhin die Bank nun die Notbremse zog. mot

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