Politik : Deutsche Firmen im UN-Skandal bleiben straffrei

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Berlin - Die meisten der 60 Firmen, gegen die Staatsanwaltschaften im Zusammenhang mit dem Oil-for-Food-Skandal im Irak ermitteln, werden ohne Anklage davonkommen. Das ergaben Recherchen des Tagesspiegels. Etwa die Hälfte der rund 60 Ermittlungsverfahren wurde bereits eingestellt. Sechs Verfahren wurden gegen Geldauflagen eingestellt oder stehen kurz davor. Den Firmen – darunter Linde, Siemens und Daimler-Chrysler wird vorgeworfen, im Zusammenhang mit Lieferungen im Öl-für-Lebensmittel- Programm der Vereinten Nationen geschmiert zu haben. Tsp

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