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Politik : Deutscher Bauerntag: Von Freunden umzingelt

Ulrike Fokken

Die Frau kommt an bei den Bauern. "Sie haben uns aus der Seele gesprochen", versucht Bauernpräsident Gerd Sonnleitner über den Beifall der Delegierten auf dem Deutschen Bauerntag die Rednerin zu loben: Sie habe den Bauern "Ansehen, Stolz und Würde zurückgegeben". Angela Merkel, CDU-Vorsitzende, hat den richtigen Ton getroffen. Sie hat den Landwirten aus der ganzen Republik auf deren Vollversammlung in Münster nicht nach dem Mund geredet, wenn sie sich für die so genannte Modulation ausspricht: Die Funktionäre des Deutschen Bauernverbands sind gegen die Umwandlung der Tier- und Flächenprämien für eine ökologischere und tiergerechtere Landwirtschaft.

Merkel ist auch für eine umweltfreundlichere Landwirtschaft, stärkt aber das Selbstwertgefühl der Landwirte, wenn sie anmerkt, dass die Bauern viel Naturschutz betreiben. Sie findet auch die Definition der guten fachlichen Praxis richtig. Aber die Definition gehöre eben nicht in das novellierte Bundesnaturschutzgesetz, sondern in ein neues Landwirtschaftsgesetz.

Merkel fordert weniger Bürokratie, weniger Steuern und mehr Investitionsförderungen für die Landwirte. Und sie will "mit neuen Produkten neue Chancen auf neuen Märkten eröffnen", wenn sie wieder an die Regierung kommt. Das unterscheidet sich alles nicht wirklich von den Ideen und Forderungen von Grünen-Landwirtschaftsministerin Künast. Aber Merkel fordert keine Wende in der Agrarpolitik, "sondern eine Weiterentwicklung". "Das war eine wirklich kluge und gute Rede", lobt Friedrich Wilhelm Gräfe zu Baringdorf - und der ist Grüner. Und Vorsitzender des alternativen Bauernverbandes.

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