Politik : Deutscher soll Bagdad Waffen beschafft haben

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Mannheim/Hamburg. Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat nach einem „Spiegel“-Bericht Anklage gegen einen Pforzheimer Geschäftsmann erhoben, der für den Irak Waffen und High-Tech-Geräte beschafft haben soll. Ihm werde vorgeworfen, Ersatzteile für MiG-Kampfflugzeuge und Bohrgeräte, die für die Herstellung von Geschützrohren geeignet sind, an Bagdad geliefert zu haben, berichtet das Magazin. Der Mann hat nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft Mannheim eine regelrechte Einkaufsliste abgearbeitet, die ihm ein irakischer Geschäftspartner übergeben habe. Im September 2001 soll der Pforzheimer den Irakis zudem die Lieferung von Raketenwerfern, Kanonen, Mörsern und Maschinengewehren für 65,8 Millionen US-Dollar angeboten haben.

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