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  • Deutschland kauft Pockenimpfstoff für alle Bürger Mittel soll aber nur im Notfall eingesetzt werden

Politik : Deutschland kauft Pockenimpfstoff für alle Bürger Mittel soll aber nur im Notfall eingesetzt werden

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Berlin (lem/dpa). Aus Furcht vor einem möglichen Terrorangriff mit Biowaffen soll auch Deutschland mit ausreichend PockenschutzImpfstoff für die gesamte Bevölkerung ausgestattet werden. Die Regierungschefs von Bund und Ländern einigten sich am Donnerstagabend bei einem Treffen in Berlin darauf, zu den bereits 35 Millionen vom Bund für einen nationalen Notfall eingelagerten Impfdosen weitere 65 Millionen anzuschaffen. Sie betonten aber, dass es derzeit keine akute Bedrohung gebe. Die Kosten für die Anschaffung der 65 Millionen zusätzlichen Impfungen belaufen sich auf 117 Millionen Euro. Bund und Länder teilen sich die Kosten, sagte Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust (CDU).

Vorige Woche hatten die USA zur Vorbeugung gegen Biowaffenattacken wieder mit umfassenden Pockenschutzimpfungen begonnen. Die Bevölkerung soll sich von 2004 an freiwillig impfen lassen. Wie eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums dem Tagesspiegel sagte, seien in Deutschland keine vorbeugenden Impfungen geplant. „Wir wollen nur sicher gehen, dass im Ernstfall ausreichend Impfstoff für die gesamte Bevölkerung vorhanden ist.“ Die Weltgesundheitsorganisation hatte die Pocken 1980 für ausgerottet erklärt. Befürchtet wird aber, dass aufbewahrte Virenstämme für Terrorangriffe genutzt werden könnten.

Experten hatten sich nach der Ankündigung der USA wegen der starken Nebenwirkungen gegen vorbeugende Impfungen ausgesprochen. So sagte der deutsche Biowaffen-Experte und Zellbiologe Jan van Aken: „Infizierte können sich auch noch innerhalb von vier Tagen nach der Infektion impfen lassen.“ Zwar habe der Patient dann noch Symptome, aber er sterbe nicht. Die Gefahr durch die Nebenwirkungen  einer Pockenimpfung sei höher als das Risiko eines Terroranschlags. So würden durchschnittlich bei 1000 von einer Million Geimpften gesundheitliche Probleme auftreten, 15 behielten bleibende Schäden und ein bis zwei würden an den Folgen der Impfung sterben.

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