[Kommentare: 12]

Zwischenfall in Berlin

25-Jähriger attackiert Merkel an Schule

Angela Merkel und der französische Präsident Sarkozy haben heute eine Schule in Reinickendorf besucht. Plötzlich stürmte ein Mann laut schreiend auf die Kanzlerin zu. Er konnte von Sicherheitskräften abgedrängt werden.
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Abgedrängt: Der 25-Jährige in Reinickendorf. - Foto: dpa
Berlin -  Der 25-Jährige konnte "einige Meter" vor der Kanzlerin und ihrem Gast von Sicherheitskräften gestoppt und festgenommen werden, sagte ein Sprecher der Polizei. Nicolas Sarkozy ist derzeit im Rahmen des deutsch-franösischen Ministerrates zu Besuch in Berlin.

Von einem Angriff wollte die Polizei nicht sprechen. Der "kleine Vorfall" habe sich nach dem Besuch der beiden Politiker in der Romain-Rolland-Oberschule im Berliner Stadtteil Reinickendorf ereignet. Der Mann wollte vermutlich gegen die Speicherung von Telefon- und Internet-Daten protestieren, die am Freitag vom Bundestag beschlossen worden war. Nach Polizeiangaben näherte sich der 25-Jährige der Bundeskanzlerin, als diese mit Sarkozy die Schule verlassen wollte. Derzeit werde er erkennungsdienstlich behandelt und daraufhin vermutlich wieder auf freien Fuß gesetzt.

Nach Augenzeugenberichten soll der Mann "Gegen den Überwachungsstaat" geschrien und gegen die geplante Vorratsdatenspeicherung protestiert haben. Dabei soll er sich mit erhobenen Fäusten bis auf wenige Meter der Kanzlerin genähert haben. Erst kürzlich hatte ein Mann in Frankfurt am Main versucht, Bundespräsident Horst Köhler zu bedrängen. (mit dpa, AFP)
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Kommentare [ 12 ] Kommentar hinzufügen »

Comment
von klaus_weiss klaus_weiss ist gerade offline | 12.11.2007 14:00 Uhr
Insider wissen:
Er war der einzige, der sich in der Richtung geirrt hatte.
Comment
von mcotto mcotto ist gerade offline | 12.11.2007 15:00 Uhr
medienwirksames spektakel??
naja also meine wenigkeit hatte als schüler der romain rolland die große ehre mich in dem gleichen raum wie merkel und sarkozy zu befinden und ihren ausführungen lauschen zu dürfen...fazit: leider wenig inhalt(was war denn auch anderes zu erwarten??)...die fragen waren vorher abgesprochen(ist ja nichts neues bei politischen runden) und sarkozy und merkel hatten es beide sehr gut drauf die etwas kritischeren fragen zu umgehen...desweitern hörte sarkozy gar nicht mehr auf seine unglaublich wertvolle integrationspolitik zu loben...wenn man sich noch dunkel an seine äusserungen als innenminister errinnert ist das doch mehr als zweifelhaft...naja zumindest ist klar geworden, dass sarkozy schokolade mag...was für eine politische erkenntniss...
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von besosu besosu ist gerade offline | 12.11.2007 15:33 Uhr
mann läuft schreiend auf merkel zu...
... bei mir ruft sie momentan die gleiche reaktion hervor - allerdings würde ich in die gegenrichtung laufen **zwincker**
Comment
von sommer sommer ist gerade offline | 12.11.2007 17:33 Uhr
Merkel und Sarkozy vor Berliner Schülern
12.Nov.07
Ich habe vorhin mit erheblicher Freude und Genugtuung diese Sendung im Fernsehen gesehen, und ich ärgere mich jetzt maßlos, dass irgendein Idiot - er war ja kein Schüler - meinte, auf eine so unpassende Weise gegen die Meinung einer sehr fähigen Kanzlerin und die Worte ihres französischen Gastes "anstinken" zu müssen.
MfG
Peter Sommer
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von unbekannt | 12.11.2007 19:28 Uhr
Wie passt das nun zusammen?
Sie stänkerten mehrmals gegen unsere Kanzlerin, nun schreiben Sie, dass Fr. Merkel eine sehr fähige Kanzlerin sei. Dieses hin und her ist verwirrend. Was denn nun?
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von dali dali ist gerade online | 12.11.2007 22:21 Uhr
@ sommer
Ergebenheitsadressen leitet man nicht über den TAGESSPIEGEL sondern direkt an
CDU Deutschlands
Klingelhöferstr. 8
10785
z.H. Büroleiterin der Parteivorsitzenden
Comment
von wahrheitler wahrheitler ist gerade offline | 12.11.2007 23:11 Uhr
Berlin spielt wild
Es vergeht nicht ein Tag ohne eine bedrohliche Handlung aus
dieser Ecke. Nicht nur daß diese Stadt nicht auf sich selber
aufpassen kann, geschweige denn sich finanzieren kann (oder will), auch sonst ist sie nur für Negativschlagzeilen gut.
Übrigens wurde der Angriff in TV Berichten gefiltert, gut gelernt von Besuchen des Staatsrats vor 20 Jahren.
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von talkingkraut.peterson talkingkraut.peterson ist gerade offline | 12.11.2007 23:43 Uhr
Laßt den Steini singen
Auch wenn ich heute leider nicht in der Romain-Rollande-Oberschule zugegen sein konnte, würde ich gerne eine Ergebenheitsadresse loswerden. Der Tagesspiegel, weiß ja jetzt, an wen er sie weiterzuleiten hat, übrigens bin ich auch so ganz zufrieden, dass sich unsere Kanzlerin mit Außenpolitik beschäftigt und Steini neue Talente an sich entdeckt, bei denen, übt er sie aus, der Schaden für die Bundesrepublik nicht so groß ist, wie wenn er seiner Profilierungswut als Außenpolitiker frönt. Intellektuell kocht er auf Sparflamme, was man an Sätzen wie, ‘man müsse alles vermeiden, damit es am Nordpol nicht zu einem Kalten Krieg kommt’, zweifelsfrei sieht.
Comment
von dali dali ist gerade online | 13.11.2007 13:16 Uhr
@talkingkrautpeterson
ich finde es auch gut,
dass unsere Kanzlerin in der Außenpolitik....,
weil, da steht ihr Steini in den Hacken und sie kann nicht soviel Porzellan zerkloppen,
indess,
sie würde inder Innenpolitik...
auweia
Comment
von nicoj nicoj ist gerade offline | 13.11.2007 1:32 Uhr
Selbstdarstellung
Die Selbstdarstellung (im doppelten Sinne) des Herrn Bialke kann man bei Indymedia lesen. Die sieht wie zu erwarten etwas anders aus als die der Polizei und der Presse. Man ist doch etwas an den kuerzlichen Vorfall bei Kerry in den USA erinnert (vielleicht ja nicht nur zufaellig, es gibt ja Nachahmer).
Comment
von don don ist gerade offline | 13.11.2007 11:38 Uhr
der war wohl wirklich verwirrt
Ich könnte mir auch besseres vorstellen, auf unsere Kanzlerin zuzulausen. Besser ist doch die Devise, nichts wie weg und Geldbeutel festhalten.
Comment
von anon123 anon123 ist gerade offline | 13.11.2007 12:13 Uhr
Unseriöser Journalismus
Hier wird mit unredlichen Methoden versucht, diesen Vorfall in eine Ecke zu stellen in die er nicht gehört. Schon allein die Überschrift verschafft einen falschen Eindruck, im Text wird weiter versucht, den Eindruck zu erwecken, dass es sich um einen versuchten körperlichen Angriff gehandelt habe.
Hier wird versucht, den Leser auf plumpe Weise zu manipulieren. Das ist nicht, was ich mir von einer seriösen Zeitung erwarte.

Man vergleiche einmal, wie z.b. die sueddeutsche ueber diesen Vorfall berichtet.

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