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Kernenergie

Greenpeace: Atommeiler schuld an Krebs

Nach Auffassung von Greenpeace ist durch die neueste Studie für das Bundesamt für Strahlenschutz der Zusammenhang zwischen Atomkraftwerken und Krebs bei Kindern erwiesen.
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Berlin/Hamburg  -  Fallkontrollstudien wie diese seien aufwändig und methodisch sehr sicher, weil sie sich jeden Fall vornähmen und ihn auf mögliche andere Erklärungen abklopften, sagte der Atomexperte der Organisation in Deutschland, Heinz Smital, dem Tagesspiegel. Nun lasse sich "ein Befund nicht mehr wegdrücken: dass nämlich der Grund für die Häufung von Krebserkrankungen im Umkreis von Atommeilern eben diese Meiler sein müssen". Auch die Internationale Strahlenschutzkommission ICRP werde demnächst neue Richtlinien herausgeben, sagte Smital. Sie habe unter anderem festgestellt, dass das Leukämierisiko bei Kindern "dramatisch unterschätzt wurde". (Tsp)
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von werwa werwa ist gerade offline | 9.12.2007 20:10 Uhr
da hat
Greenpeace ihr Feindbild die Atomkraft noch gerade so wieder zurechtrücken können, nachdem bei der ganzen CO2 Auststoßdiskussion Kohlekraftwerke nicht mehr gebaut werden sollen, Windkraftanlagen unsere Vögel zerhäckseln und die Landschaft verschandeln, für Solaranlagen bei uns die Sonne nicht lang genug scheint und Wasserkraftwerke auch die Natur zerstören. Man ist zwar qua Satzung gegen alles, aber statt eines wirklich brauchbaren Konzeptes kommt nur heiße Luft
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von kralibes kralibes ist gerade offline | 10.12.2007 9:45 Uhr
Greenpeace ist Stromanbieter
Da Greenpeace durch Greenpeace energy selbst Strom anbietet, dürfte werwas Behauptung, sie seien lt. "Satzung gegen alles" schon widerlegt sein.
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von tt tt ist gerade offline | 10.12.2007 10:17 Uhr
@ werwa
...lange nicht so einen gebündelten Unsinn gelesen! Alternative Energieformen werden übrigens nicht nur von Greenpeace gefördert und sind - glücklicherweise - bereits im Bewusstsein vieler Ignoranten der Gefahrentechnologien angekommen. Von Greenpeace lesen zu viele dieser Zeitgenossen doch nur aus FocusBildWirtschaftswoche & Co.! Haben Sie Bilder gesehen von missbildeten Kindern aus der Umgebung von Tschernobyl? Wussten sie von einem ähnlich katastrophalen Zwischenfall in Russland aus dem jahr 1957? Haben Sie ein nachhaltiges Konzept für die Endlagerung? Würden Sie in die Nähe von AKW's (auch von Nachbarländern wie z.B. Tschechien) ziehen? Kennen Sie den Strommix Ihres Stromlieferanten? Wussten Sie, dass bis heute schon über 1.100 Reaktor-Zwischenfälle nur in Deutschland registriert wurden? 6-mal NEIN? Schlafen Sie weiter!
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von werwa werwa ist gerade offline | 10.12.2007 12:32 Uhr
in welchem Wolkenkuckucksheim
leben sie eigentlich? Der Energiebedarf ist da und wächst unaufhaltsam, durch alternative Energien nicht im Ansatz ohne nachhaltige Schädigung der Umwelt zu decken. Also wie soll es weitergehen? Kein Konzept, keine Ahnung? Nur andere als Ignoranten beschimpfen?

Schalten wir die sicheren deutschen Reaktoren ab und beziehen den Strom aus ukrainischen Meilern, ist das besser? Bauen wir mehr Kohlekraftwerke und erhöhen den CO2 Ausstoß?

Es sind übrigens 1945 Störfälle seit 1993 davon 95% der Stufe 0 also nicht sicherheits relevant
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von tt tt ist gerade offline | 10.12.2007 14:46 Uhr
Im gleichen Wolkenkuckucksheim...
...wie Sie!
...wo die Endlagerproblematik noch immer nicht geklärt ist!
...in dem es mit Sicherheit in spätestens 2 Jahrzehnten ohne die Risikotechnologie Kernkraft geht!
...in dem nur ein Störfall einer höheren Kategorie reichen würde, um ganze Landstriche unbewohnbar zu machen!
...in dem viel zuviel Energie verbraucht wird, wobei es nicht um Bedarf - sondern um Verschwendung geht!
...in dem man nicht alles glauben sollte, was uns die Konzerne vormachen wollen!
...welches auch der Ukraine vormachen könnte, das es ohne geht!
...in dem ein AKW keineswegs CO2-neutral ist (Uran-Abbau)!
...für das Uran nicht endlos vorhanden ist!
...in dem ein Terrorakt mit AKW-Ziel nicht unwahrscheinlich ist!
...und in dem ich gern lebe, insbesondere in Berlin, wo im Umkreis keines dieser Dinger steht!

Diesmal mehr Antworten als Fragen, welche Sie ohnehin nicht im Ansatz haben beantworten können.
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von werwa werwa ist gerade offline | 10.12.2007 15:57 Uhr
sie haben immer
die Phrasen sind seit Jahrzehnten bekannt, aber die Frage, wie sie mit alternativen Energien (also ohne Kohle) den stetig wachsenden Energiebedarf decken wollen, wurde immer noch nicht beantwortet. Mit Parolen wie "Licht aus" kommen wir da nicht weiter, sie haben vielleicht am Samstag bemerkt, wie wenig Menschen sich darum scheren. Das ist das Wolkenkuckucksheim in dem sie sich bewegen. Praktikable Lösungen müssen her. 1 Milliarde Chinesen und dazu noch Inder werden einen unstillbaren Hunger nach Energie (nicht nur Öl) haben. Was tun? Mit der Gefahr leben?
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von tt tt ist gerade offline | 11.12.2007 9:37 Uhr
Phrasen?
Hier einige Ihrer geforderten "praktikablen Lösungen":

Energiesparen
Photovoltaik
Geothermie
Gaskraftwerke
Biomasse
Regionale Kraft-Wärmekopllung
Offshore-Windkraft
Wasserkraft
Leider: Moderne Kohlekraftwerke

Im Übrigen haben auch die Chinesen schon erkannt, dass diese Modelle wesentlich nachhaltiger sind als eine Risikotechnologie, deren (aus Fremdländern wie Australien oder Kanada gelieferter) Rohstoff Uran im Abbau gesundheitsschädlich und ohnehin nur begrenzt vorhanden ist.

Ihre so hoch gelobte Atomkraft macht global ca. 17 Prozent Energieanteil aus. Sooviel ist also gar nicht zu ersetzen!

Sie meinen wahrscheinlich, dass man einfach nur mehr Kernkraft benötigt (welche eben nicht CO2-neutral ist) und dann dem "unstillbaren Energiehunger" Rechnung tragen kann?! Zu kurzsichtig, da ist sich nicht nur Greenpeace - auch ganz andere Expertengremien - sicher.

Gruß aus Wolkenkukucksheim
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von schoedl schoedl ist gerade offline | 11.12.2007 23:39 Uhr
Studie zeigt keine Kausalitaet
Wenn schon die Leiterin der Studie (!) kuerzlich im Tagesspiegel sagt, dass das Ergebnis keinen Zusammenhang beweist, kann sich Greenpeace nicht guten Gewissens hinstellen und sagen, Akws seien schuld an Krebs. Um ein Akw ist die Strahlung um 0.01% erhoeht, durch Flugreisen oder medizinisches Roentgen dagegen typischerweise um 50%! Wenn Greenpeace aufgrund der Studie Akws abstellen will, sollen sie bitte auch das Fliegen abschaffen.

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