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Atomkraft

AKW Philippsburg nach Zwischenfall abgeschaltet

Grund für die Schnellabschaltung des Block 1 im Atomkraftwerk Philippsburg soll ein Fehler bei der Übertragung eines Messsignals sein. Menschen sollen nicht zu Schaden gekommen sein.
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Es läuft nicht alles rund im AKW Philippsburg. - Foto: dpa
Philippsburg  -  Im Block 1 des Atomkraftwerks (AKW) Philippsburg ist es am Mittwochnachmittag zu einer Schnellabschaltung der Turbine und zu einem automatischen Herunterfahren des Reaktors gekommen. Wie das Betreiberunternehmen Energie Baden-Württemberg (EnBW) am Donnerstag in Karlsruhe mitteilte, ist nach bisherigem Stand ein Fehler bei der Übertragung eines Messsignals Ursache für die Schnellabschaltung. Das Messsignal gebe die Position der Turbinenwelle an. Die Analyse des Vorgangs dauere an.

Den Angaben zufolge hatte der Vorfall keine Auswirkungen auf Personen, die Anlage oder die Umgebung. Das baden-württembergische Umweltministerium sei unmittelbar informiert worden. Bei Block 1 des AKW Philippsburg handelt es sich um einen Siedewasserreaktor mit einer elektrischen Leistung von 926 Megawatt. Die Anlage ging 1979 in Betrieb. (mpr/ddp)
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Kommentare [ 1 ] Kommentar hinzufügen »

Comment
von tt tt ist gerade offline | 4.12.2008 16:42 Uhr
Warum?
...hört man immer: 'Der Vorfall hatte keine Auswirkungen auf Personen, die Anlage oder die Umgebung' und erfährt dann später, dass man das nicht ausschließen könne.

Ich denke, wir würden einen Zwischenfall, der sofort (von wem auch immer) gemeldet bzw. veröffentlicht werden müsste, sowieso erst erfahren, wenn es zu spät ist.

Das Vertrauen in die langfristige Nutzung dieser Hochrisikotechnologie ist gebrochen.

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