Das Bundeskriminalamt registriert und speichert nach einem Bericht des Tagesspiegels seit September 2004 die IP-Adressen
aller Besucher ihres eigenen Website zur "Militanten Gruppe".
Dem Tagesspiegel liegt ein Vermerk der Behörde vor, aus dem die Speicherung der Adressen hervorgeht. Auf diese Weise wollten die Beamten, "möglicherweise relevante IP-Adressen" - es geht um Zahlenkolonnen, die der eindeutigen Identifizierung von Rechnern dienen - sammeln, um ihre bislang erfolglosen Ermittlungen gegen mutmaßlich terroristische Gruppe voranzubringen. Das BKA versuchte auch, einen Teil aller Computerbesitzer zu identifizieren, die im Frühjahr die betreffende BKA-Website besucht hatten. Die Behörde beantragte dazu Auskünfte bei der Telekom und der spanischen "Telefonica".
(Tsp)
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Ich hoffe doch nicht, dass sich Deutschland zu einer Bananenrepublik a la China und Burma entwickelt?
Stopt das! Peter Schlegel
Linksammlung: Netzwerk gegen Zensur und Ueberwachung
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Das ist derart staatsgefährdend, dass das BKA die Besucher überprüfen muss.