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Landtagswahl

Umfragen: Roland Koch vor der Abwahl

Die Union muss sich jüngsten Umfragen zufolge bei den im Frühjahr anstehenden Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen auf starke Verluste gefasst machen. In Wiesbaden könnte es am Ende sogar für eine rot-rot-grüne Koalition reichen.
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Bald in der Opposition? Hessens Ministerpräsident Koch. - Foto: ddp
Mainz -  Knapp zwei Monate vor den Landtagswahlen in Hessen und Niedersachsen muss die CDU einer Umfrage zufolge mit deutlichen Verlusten rechnen. In Hessen droht der unter Ministerpräsident Roland Koch allein regierenden CDU dem ZDF-Politbarometer zufolge sogar der Gang in die Opposition. Die CDU käme demnach derzeit nur auf 40 Prozent, die SPD auf 34 Prozent. Die Grünen erhielten neun Prozent, die FDP sieben Prozent. Die Linke würde demnach mit sechs Prozent den Einzug in den Landtag schaffen. Damit hätte die CDU in Hessen auch mit der FDP zusammen keine Mehrheit.

In Niedersachsen kann die schwarz-gelbe Koalition unter Regierungschef Christian Wulff (CDU) dagegen wieder auf eine Mehrheit hoffen. Die CDU würde der Umfrage zufolge 44 Prozent erreichen, die FDP sieben Prozent. Die SPD käme auf 34 Prozent, die Grünen auf sieben Prozent. Die Linke würde mit vier Prozent nicht ins Parlament einziehen. In Niedersachsen und Hessen wird am 27. Januar ein neuer Landtag gewählt.

Die Forschungsgruppe Wahlen befragte für die Umfrage vom 3. bis 6. Dezember in beiden Ländern jeweils gut tausend Wahlberechtigte. Die Wahlforscher verwiesen ausdrücklich darauf, dass es sich um ein Stimmungsbild und nicht um eine Prognose für die Wahl handele. Gerade Landtagswahlen würden sehr stark durch die unterschiedliche Mobilisierung in den verschiedenen Wählerlagern in den letzten Wochen vor der Wahl entschieden. (mit AFP)
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Kommentare [ 8 ] Kommentar hinzufügen »

Comment
von kritiker kritiker ist gerade offline | 7.12.2007 11:55 Uhr
Sie lassen nach
Schon öfters wurde dem Tagesspiegel BILDhafte Berichterstattung vorgeworfen, und dies zu recht. Ihre Überschriften sind sehr oft übertrieben und werden von den Tatsachen im Bericht nicht gedeckt. Hinzu kommt, daß der Bericht lückenhaft ist. Wieso verschweigen Sie, daß für das Ergebnis der CDU eine Fehlerquote von 3 Prozentpunkten besteht, für die Ergebnisse der kleinen Parteien in Höhe von jeweils 1,6 Prozentpunkten. Ferner: die Umfragen haben sich bekanntlich in jüngster Vergangenheit als höchst fragwürdig gezeigt. Deshalb gilt: Eine Abwahl erfolgt nicht durch Umfragen sondern durch Wahlen. Die Überschrift ist daher Quatsch.
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von robert56 robert56 ist gerade offline | 8.12.2007 0:19 Uhr
@"kritiker"
Ich dachte das passiert so schnell nicht aber ich bin da mal voll Ihrer Meinung.
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von stefan stefan ist gerade offline | 7.12.2007 12:14 Uhr
Aus schlechten Erfahrungen lernt man
Vielleicht ist es gar nicht so abwegig, in Hessen eine Koalition aus SPD-Linken, DKP-Kommunisten und Fundi-Grünen zustandekommen zu lassen. Denn das dann zu erwartende Debakel wird vielen eine Lehre sein, die die Gefahr der Volksfront heute noch nicht ernst nehmen.

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von kritiker kritiker ist gerade offline | 7.12.2007 15:28 Uhr
Mag sein,
daß man aus Erfahrung klug werden kann. Aber muss ich zuerst einmal sterben, um zu lernen, daß das Leben ganz schön ist?
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von erwinkoester erwinkoester ist gerade offline | 7.12.2007 16:53 Uhr
Ja, bitte!!!
Man kann den hessischen WählerIn nur inständig bitten, auch am Wahltag das zu wählen, was sie bei der Umfrage angegeben haben!
"Roland Koch abgewählt!": Diese Schlagzeile am 28.Januar 2008 zu lesen...besser könnte für mich die Woche dann gar nicht beginnen! Die deutsche Politik ohne Roland Koch: Ja, bitte!!!
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von moschi moschi ist gerade offline | 7.12.2007 18:11 Uhr
Wahlkämpfer Koch
Vieleicht hifts wenn er den brutal möglichsten Wahlkampf führt.
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von robert56 robert56 ist gerade offline | 8.12.2007 0:25 Uhr
Ehrlich gesagt
Herr Koch ist Politiker und er tut mir nicht wirklich leid.
Er hat aber in seiner Partei eine starke Lobby wie kaum einer. Ich denke nicht das man Ihn so schnell abschreiben sollte.
Man bedenke er war mal als "Ersatzspieler" für Frau Merkel gedacht und hatte gute Chancen.
Ich denke er bleibt uns noch etwas erhalten.
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von karline karline ist gerade offline | 9.12.2007 12:06 Uhr
Unappetitlicher Koch
Der Hessische Ministerpräsident Roland Koch wird bleiben.
Er ist dafür zu allem bereit.
Koch, der ganz bewußt mit Schmutzkampagnen ("gegen Ausländer") in Hessen eine absolute Mehrheit bekam, wird es nicht auf einen fairen Wahlkampf ankommen lassen. Den müßte er ja verlieren!

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