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+++Exklusiv+++

Schwarz-gelbe Entlastungsangriffe

Die Differenzen in der Steuer- und Finanzpolitik lassen Schwarz-Gelb auch zum Jahresende nicht zur Ruhe kommen. FDP-Generalsekretär Christian Lindner hat die Union davor gewarnt, „die im Koalitionsvertrag vereinbarten Steuersenkungen weiterhin in Frage zu stellen“.
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Berlin - FDP-Generalsekretär Christian Lindner hat die Union am zweiten Weihnachtsfeiertag in einem Gespräch mit dem Tagesspiegel davor gewarnt, „die im Koalitionsvertrag vereinbarten Steuersenkungen weiterhin infrage zu stellen“. Zugleich erteilte er Forderungen von CSU-Chef Horst Seehofer nach Einführung einer Finanztransaktionsteuer eine klare Absage: „Das ist mit uns nicht zu machen.“

Seehofer lässt sich vom „Spiegel“ mit dem Satz zitieren, die Koalition müsse darüber nachdenken, wie sie die Kosten der Finanzkrise bezahlen werde. „Ein Instrument dafür könnte eine internationale Finanztransaktionssteuer sein.“ Der bayerische Ministerpräsident fügte hinzu: „Es geht dabei auch darum, diejenigen an der Bewältigung der Krise zu beteiligen, die zuvor zu ihrer Entstehung beigetragen haben.“ Lindner hielt Seehofer entgegen, mit der Einführung einer Finanztransaktionssteuer verstoße Schwarz-Gelb gegen die Koalitionsvereinbarung, keine Steuern zu erhöhen. Die Kosten würden die Banken zudem an Sparer und Mittelstandskunden „weitergeben“.

Der FDP-Generalsekretär reagierte auch auf Äußerungen des scheidenden Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Günther Oettinger (CDU) , der die geplante große Steuerreform der schwarz- gelben Koalition erneut ablehnte. Steuersenkungen bis zu 24 Milliarden Euro seien „absolut unvorstellbar“, sagte Oettinger dem „Focus“. „Selbst bei gutem Wachstum von über zwei Prozent im nächsten und um die zwei Prozent im übernächsten Jahr wird für das Haushaltsjahr 2011 ein Einsparpotenzial von 10 bis 15 Milliarden Euro entstehen“, erklärte der künftige EU-Kommissar. Weniger deutlich, aber ebenfalls skeptisch gegenüber einer großen Steuerreform äußerten sich auch die CDU-Ministerpräsidenten Christian Wulff (Niedersachsen) und Roland Koch (Hessen).

Lindner sagte, es sei „schade, dass Herr Oettinger sich in den letzten Tagen seiner Amtszeit als Ministerpräsident als derart mutlos erweist“. Steuerentlastungen in Höhe von insgesamt 24 Milliarden seien sehr wohl realistisch und mit der Union auch fest vereinbart. „Es ist deshalb nicht einzusehen, dass einzelne Unionsministerpräsidenten sich jetzt vom Acker machen.“ Der Koalitionspartner dürfe das „Vertrauen in den Entlastungskurs der christlich-liberalen Koalition nicht gefährden“, mahnte Lindner. „Dieses Vertrauen ist die psychologische Voraussetzung dafür, dass die Wirtschaft an Fahrt aufnimmt, wieder Investitionen getätigt werden und die Bürger wieder konsumieren.“

Lindner wandte sich auch gegen Überlegungen aus den Reihen der Union, den Beitrag zur Arbeitslosenversicherung von 2011 an über den vereinbarten Satz von drei Prozent hinaus zu erhöhen. „Das ist in jedem Fall zu vermeiden.“ Das Bundesfinanzministerium lehnt die Pläne inzwischen ebenfalls ab. Der Parlamentarische Staatssekretär Steffen Kampeter (CDU) schloss eine Anhebung der Beiträge aus.

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Kommentare [ 45 ] Kommentar hinzufügen »

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von uwemohrmann uwemohrmann ist gerade online | 26.12.2009 15:26 Uhr
und wenn
CDU Mitglieder es dennoch machen? Steigt dann die FdP aus?
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von marel marel ist gerade online | 26.12.2009 20:42 Uhr
Niemand in der CDU hat die Absicht ...
Egal, ob die FDP dann aussteigt. Sie wäre in beiden Fällen im Kern geschwächt. Entweder direkt in der Oppositon oder für den Wähler unglaubwürdig. Die Weichen würden damit wieder in Richtung große Koalition gestellt.

Niemand in der CDU hat die Absicht ...

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von eban eban ist gerade offline | 26.12.2009 15:33 Uhr
Langsam
redet die FDP sich besoffen.
Der Koalitionspartner dürfe das „Vertrauen in den Entlastungskurs der christlich-liberalen Koalition nicht gefährden“, mahnte Lindner.
Da spielt es offenbar keine Rolle, dass zig Wirtschaftsfachleute und sogar Arbeigeberpräsident Hundt vor weiteren Steuersenkungen warnen.
Damit verspielt man mehr Vertrauen in die Koalition als mit dem krampfhaften Festhalten am Koalitionsvertrag.
Dieses "Vertrauen" als psychologische Voraussetzung für Investitionen und Konsum führt bei mir reflexhaft dazu, Taschen und Geldbeutel zuzuhalten.
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von uwemohrmann uwemohrmann ist gerade online | 26.12.2009 16:02 Uhr
eban
ich kann mich auch kaum erinnern, das es bisher eine Regierungspartei gegeben hat, die so verbohrt an ihrem falschen Kurs festgehalten hat, wie die Gelben. Es gibt ja nun wohl kaum einen Fachmann, der ihnen zur Seite steht. Das sollte denen doch eigentlich zu denken geben,
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von mascho47 mascho47 ist gerade offline | 26.12.2009 19:11 Uhr
Welches
Vertauen?????????????????
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von remember remember ist gerade offline | 26.12.2009 15:34 Uhr
Das hatten wir doch schon einmal......
Wurden damals nicht die Rentenkassen geplündert, das Geld in die Wehrwirtschaft gesteckt ( Starfighter, HS 30 ) und Deutschland taumelte am Rande des Ruins munter weiter?

Ganz so billig lässt sich der Bürger wohl doch nicht über den Tisch ziehen und soll das dann auch noch alles später bezahlen. Wie dumm ist das denn?
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von dali dali ist gerade online | 26.12.2009 16:15 Uhr
Danke @remember,
die Foristen sollten mal so zur Erinnerung unter "HS 30 Skandal" bei wiki vorbei sehen,
aber die Rentenkassen hat allerdings erst ein Kohl geplündert.
Generationen von Versicherungsvertretern werden ihm dafür dankbar sein

und FDP wählen...
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von remember remember ist gerade offline | 26.12.2009 16:37 Uhr
1957
wurde das Rentensystem geändert, man stellte sie um ( Umlagesystem ) und zweckentfremdete die angesparten Mittel. F.J. Strauß, damaliger Verteidigungsminister, war dabei der Hauptinitiator und wahrscheinlich Hauptnutzniesser, der verschwundenen Gelder. Bis heute konnte nicht geklärt werden, wo die Gelder abblieben und wieviel an die Parteien CDU / CSU gingen. Ähnlich, eine Art Wiederholung, ging es dann beim Starfighter weiter. Auch diese Millionen wurden nie wieder gefunden.
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von dali dali ist gerade online | 26.12.2009 16:52 Uhr
Hmm ja @remember,
das ist schon richtig,
auch ist uns ja allen nicht unbekannt, dass die Geschichte von CDU und FDP der kriminalgeschichte der Bundesrepublik ist,
nur halte ich die damals durchgeführte Umstellung selbst nach wie vor für richtig.
Zu den "Details" braucht man doch nur zu sagen, wie gehabt...
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von bigjoe bigjoe ist gerade offline | 26.12.2009 17:13 Uhr
@dali, @dali Sie beweisen mal
wieder in erschreckender Weise ganz deutlich, Sozi sind schlechte Verlierer. Na ja, da man keine Argumente hat, bleibt einem als schlechten Verlierer hält unter das Beschimpfen. Würde ich nie tun, unter meinem Niveau.
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von oliver111 oliver111 ist gerade offline | 26.12.2009 18:01 Uhr
@bigjoe
Sind nicht die CDU/FDP-Wähler die eigentlichen Verlierer dieser konfusen Politik, müssen die sich nicht ziemlich blöd vorkommen, so etwas gewählt zu haben, glaube da ist mehr Wahrheit enthalten, denn was hat das jetzt noch mit Verlierer zu tun. Die CDU/FDP sind mit Sicherheit keine Gewinner, denn Gewinnertypen sehen anders aus und können klug handeln, danach sieht´s bei denen aber wohl kaum aus, eher das Gegenteil, schwer zu verkraften nicht wahr????
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von marel marel ist gerade online | 26.12.2009 20:55 Uhr
Sind nicht CDU/FDP-Wähler die Gewinner ...
der gezielten Beschädigung der SPD durch linksabtrünnige Chaoten und gewisser Profilneurotiker?
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von dali dali ist gerade online | 26.12.2009 18:20 Uhr
Oooch @bigjoe, ich bin ein prima Verlierer,
ich hab' die Kohle, die Katastrophen, die von irgendwelchen Tigerenten veranstaltet werden unbeschadet zu überstehen,
mir tun nur die Millionen armer Schweine, die die wohlmöglich auch noch gewählt haben, leid, die sich die Braut jetzt schön saufen müssen,
da sie jetzt beginnen zu ahnen,
welchen Schwachsinn die da jetzt fabrizieren.
Dieser Schwachsinn aber hat für mich ein Symbol,
das durch kaum noch etwas überstrahlt werden kann,
die HERDPRÄMIE!

Ich sitz' wohlig hinterm Ofen,
und seh' mir das Affentheater an.
Was daran ist "schlechter Verlierer"?
Wenn es sich so anfühlt, ein Verlierer zu sein,
dann bin ich es gerne...
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von fredericussecondo fredericussecondo ist gerade offline | 27.12.2009 2:38 Uhr
Und erst der große Clou von Kohl-Genscher
die ja bekanntermassen die gesamten Finanzrücklagen der deutschen Sozialversicherungen zur einseitigen, klientelschonenden Finanzierung der Eingliederung der Ex-DDR qua kalter Enteignung eingesetzt haben, um ja nur schön das Besitzbürgertum der alten Bundesrepublik Deutschland vor jeder Kostenbeteiligung zu verschonen.

Und komme nur niemend mit dem Argument "Soli". Dieser "Soli" wird für das Besitzbürgertum qua steuerlischer Abschreibungssystematik sogar noch durch die Investitionssubventionen die zu Lasten des Steuerzahlers auf die Konten der 85% aller Privatvermögen verfügen.

Die heutige Definition von FDP muss lauten: "Albanische Hütchenspieler Truppe", jedenfalls wenn man deren Agitation und Propaganda in den Massenmedien zur Grundlage der Definition macht.

Mich fasziniert die Frage, wann eigentlich meine Mitbürger realisieren, dass sie schon wieder von den FDPisten mit der Methode "Göttinger Gruppe" hinters Licht und um ihr Geld betrogen werden, damit eine winzige Gruppe von Profiteuren sich ein dickes Geldbündel in ihre Taschen schieben kann.
Das Modell läuft wieder nach der Genscher-Lambsdorf-Methode ab: Anpreisen, Anschein erwecken, Umlenken, Verschwinden lassen, Konkurs einleiten. Der Anleger guckt dann so, wie die über 100.000 Altersrücklagensparen, die ihr "Schackermoos" bei den Kumpels von Genscher, Lambsdorf & Co. zur "Kapitalstockbildung" investiert hatten.

Tolle Masche. Fallen offenbar schon wieder einige Millionen Dummer drauf rein.
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von marel marel ist gerade online | 26.12.2009 20:59 Uhr
Eines Ihrer überzeugendsten Argumente
Die horrende Staatsverschuldung unter Kohl (und nun unter Merkel) ist zweifellos eines Ihrer überzeugendsten Argumente.

Wie kommt es, daß es der SPD nicht gelingt, die Fakten hier stärker ins öffentliche Bewußtsein zur rücken?
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von dali dali ist gerade online | 26.12.2009 22:57 Uhr
Weil das niemanden interessiert @marel (20:59)
die Tigerenten-Fans haben keinerlei Probleme damit,
dass sie innerhalb einer Befragung
sämtliche Vorhaben dieser Koalition des Schreckens scharf zu verdammen,
und gleichzeitig die "Mutti" zur tollsten Politikerin der Welt zu erklären,
ebenso wenig Beschwernis bedeutet es ihnen,
einen Guttenberg über'n grünen Klee zu loben
und "das Verhalten von Bundeswehr und Verteidigungsministerium" zu verurteilen,
die sind gar nicht für irgend was,
die haben nur panische Angst, vor allem was auch nur rot oder grün schimmert.
Bei denen ist immer noch einbetoniert was Staeck schon 68 formulierte:

"Deutsche Arbeiter,
die SPD will Euch Eure Villen im Tessin wegnehmen!"

Weiter sind die doch in ihrer Argumentation nie gekommmen...
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von Kyrenaiker Kyrenaiker ist gerade offline | 26.12.2009 23:42 Uhr
@dali
Die horrende Staatsverschuldung hat in den frühen 70er-Jahren mit SPD/FDP/Klunckerpartei begonnen, fortgesetzt von CDU/FDP, weitergeführt von SPD/Grüne, übernommen und ausgebaut von CDU/SPD, gesteigert von CDU/FDP. Und bei der heiligen Schuldenbremse - wer sind die nächsten? SPD/Linke/FDP, Grüne/CDU/Piratenpartei, Linke/LaRouche/Violette/, CDU/Linke/ÖDP ? Es geht bei allen Parteien zuvörderst um Klientelpolitik, die SPD liebt den Öffentlichen Dienst, besonders Beamte und öffentliche Angestellte (Arbeiter und Selbständige in dieser Partei bitte mit der Lupe suchen, es sei denn, es sind Juristen), FDP Teile der Wirtschaft, die Grünen siehe SPD, die CDU eine traditionelle "Mitte", deren Ränder immer unschärfer werden. Wer sich hier als Sozialdemokrat, Christdemokrat, Liberaler, Grüner oder konservativer Honeckerist hinstellt und meint, er/sie ganz alleine habe die Weisheit mit Löffeln gefressen - der/sie tut mir leid, siehe meinen ersten Satz etc.
P.S. Schon Staeck benutzte den Begriff "Arbeiter" nur als romantische Reminiszenz, der (historisch und ökonomisch notwendige) Umbau der Partei zu einer neuen Klientelpolitik war bereits im vollen Gange.
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von dali dali ist gerade online | 27.12.2009 11:57 Uhr
Was hier ein @kyre... über die Entwicklung
der Staatsverschuldung erzählt,
hat er sich aus den Fingern gesogen,
wie man hier
de.wikipedia.org/wiki/Staatsverschuldung
leicht nachprüfen kann.
Aber es faselt sich natürlich so schön, dass "die Sozen" nicht mit Geld umgehen könnten, selbst, wenn das Gegenteil seit Jahrzehnten belegt ist...
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von salvog salvog ist gerade offline | 26.12.2009 16:17 Uhr
Oh, Herr Lindner redet von einer christlich-liberalen....
...Koalition. Weil "christlich" das Pseudonym für soziale Gerechtigkeit in dieser Regierung sein soll (ich bezweifel das), ist es nicht verwunderlich, wenn doch nicht wenige Landesfürsten auf ihr Einnahmesäckle nicht verzichten wollen.

Hr. Lindner ist eh von der Sorte "Heißredner" - ob man diesen Politiker mit seiner offensichtlichen, neoliberalen Einstellung in den heutigen Zeiten für ernst nehmen soll, überlass ich jeden selbst.

Ich konnte diesen anti-sozialen Marktradikalen noch nie leiden! Daran wird sich nichts ändern, auch wenn der Tagesspiegel den Forderungen eben eines solchen Berliner Kreispolitiker einen Artikel in der Online Ausgabe anbietet.
Comment
von uwemohrmann uwemohrmann ist gerade online | 26.12.2009 16:29 Uhr
salvog
das ist nicht dieser Lindner aus Berlin
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von dali dali ist gerade online | 26.12.2009 16:54 Uhr
Ja, stimmt zwar @uwe
aber spielt das bei denen 'ne Rolle, ob man sie verwechselt???
Comment
von uwemohrmann uwemohrmann ist gerade online | 26.12.2009 17:06 Uhr
dali
das war wieder bösartig, noch haben wir Weihnachten. Aber eigentlich kann man sie vom Äusseren schon unterscheiden, und dieserist wohl auch jünger
Comment
von salvog salvog ist gerade offline | 26.12.2009 19:10 Uhr
Oh, oh - da hab Ich was verwechselt bzw. überlesen...
...Danke für Ihren Hinweis!
Comment
von maksas maksas ist gerade offline | 26.12.2009 17:02 Uhr
Will niemand genau hinsehen?
Die FDP-Klientel sind die Habenden und hier eine bestimmte Gruppe: die Erblasser mit Millardenvermoegen. Die Erbschaftssteuer, Besteuerung des durch Erbanfall oder Schenkung, in der Hoehe gestaffelt nach dem Wert des Erwerbs und nach dem Verwandschaftsgrad, soll stark gesenkt, oder gar in Einzellfaellen, Welche?, ganz wegfallen. Auf die in naechster Zeit zu erwartete ansteigende Zahl von Erbfaellen in Dimensionen in noch nicht bekannten Groesen der Erbmasse, sollen, wenn tatsaechlich die Erbschaftssteuer gesenkt wird, in etwa 45 bis ueber 50% der angedachten Steuersenkung entfallen. Die Notariate , die diese Nachlassabwicklungen vornehmen, wird es freuen. Ihre Rendite wird kraeftig steigen, denn sie nehmen von den Lebenden, den Erben. Der Rechtsanwalt der FDP wird wohl diesem wehemend widersprechen. Das die Erben nun gewillt sind den Umsatz in Deutschland anzukurbeln, um das Wachstum zu staerken muss mehr als angezweifelt werden. Die Besteuerung von Hinterlassenschaften in Milliardengroessen, in EURO, sind nicht nur in Deutschland ein Problem und der Hinweis zu diesem Teil des Steuerentlastungsvorhaben erreichte mich aus Griechenland. Zufall - wohl kaum!
MAKSAS
Comment
von oliver111 oliver111 ist gerade offline | 26.12.2009 17:13 Uhr
Marktradikale
Gesetze wie Merkel und ihr Freund Guido bereits 2005 groß verkündeten, nur haben das anscheindend viele wieder vergessen.

Sozialstaat abbauen, alle in Niedriglohnjobs damit das Kapital ordentliche Gewinne macht, wer bitte schön soll dann noch konsumieren?

Ja stimmt nicht das Volk soll konsumieren, sondern für den Export knechten (das nennen die Wirtschaftswachstum), wie in der DDR, da hatten die Menschen auch kein Geld mussten für den Export arbeiten und einige "Großfürsten" haben gut gelebt,

Alle anderen die nicht der Meinung der radikalen FDP sind werden gleich als Sozialisten beschimpfen.

Nichts anderes tut die FDP nur unter einem anderen "Decknamen" und in die entgegengesetze Richtung, dass ist viel schlimmer als man es sich erdenken konnte. Wenn dann alle in Niedriglohnjobs sind (und das ist bei der FDP keine Gleichmacherei, sondern Globalisierung) nicht vergessen die Krankenversicherung davon zu bezahlen, natürlich nur wer noch was übrig hat, d. h. viele werden sich das nicht mehr leisten können und das alles für´s Klientel, abartige Politik, die FDP mit einem so niedrigen Prozentsatz an Wählerstimmen, machen den dicken Max und tun als hätten sie die absolute Mehrheit, die sind so peinlich und schädigen das Land auf lange Sicht, wir werden bald Ghettos haben und die Armut der Bevölkerung wird rapide ansteigen, Merkel steht genauso für diese Richtung wie Guido von daher wird die CDU alles absegnen.

Wie werden wir diese Heuschrecken wieder los???? Wer hat die gewählt und sich so hinter´s Licht führen lassen???
Comment
von Kyrenaiker Kyrenaiker ist gerade offline | 26.12.2009 22:37 Uhr
@oliver111
CDU/CSU und FDP haben im Bundestag die Mehrheit. Glauben Sie ernsthaft, daß sich deren Wähler vor wenigen Monaten "hinter's Licht haben führen lassen" ? Sie müssen nicht die Wähler, die nicht Ihre Partei gewählt haben, für blöd erklären. Phrasenhafte Pauschalisierungen (Zitate oliver111: "das Volk soll für den Export knechten", "alle anderen die nicht der Meinung der radikalen FDP sind werden gleich als Sozialisten beschimpft"), ersetzen keine inhaltliche Auseinandersetzungen. Dieses ewige Links/Rechts-, Gut/Böse- Schwarz/Weiß-Denken, dieses Ichweißalles/Dubistblöd: wie ermüdend, man muß es wohl wirklich als Komödie sehen.
Comment
von oliver111 oliver111 ist gerade offline | 26.12.2009 23:26 Uhr
@Kyrenai
Die Sozialismus-Schelte kommt doch immer aus dem schwarzen und gelben Lager, sobald irgendetwas mit Gerechtigkeit zu tun hat, wird das ausgefahren oder die Neiddebatte wird auch gerne benutzt, wenn keine Argumente für ihre fatale Politik vorhanden sind. Sie können das gerne nachprüfen, diese ganze Debatte kommt aus dem konservativen Lager und die Leute glauben das, mir tut es für alle leid, die unter dieser fehlgeleiteten Politik zu leiden haben, glauben Sie nicht, dass das irgendjemanden von denen interessiert und wie war das noch? Merkel will Kanzlerin aller Deutschen sein, eine glatte Unwahrheit. Mal ehrlich, wer die gewählt hat und das richtig findet, weiß nicht was die vorhaben und was die diesem Land damit antun, dass ist bösartig, ob Sie wollen oder nicht, entweder man findet das richtig oder man verkennt es, mehr Möglichkeiten gibt es nicht, außerdem wäre es doch gut, wenn Sie mir sagen könnten was daran gut ist, wenn Sie das verteidigen, also???
Comment
von ImmerOptimist ImmerOptimist ist gerade offline | 26.12.2009 17:23 Uhr
Steuersenkungen in Frage stellen
müssen verantwortungsbewußte Politiker,
noch dazu wenn nur bestimmte Branchen bedacht werden sollen
und eine Pleitewelle der Wirtschaft ins Haus steht.

Kreditversicherer erwartet riesige Pleitewelle

Comment
von sataniel sataniel ist gerade offline | 26.12.2009 17:31 Uhr
Es wird langsam eng für die Schwarzgelben.
Wie gehabt bleiben sie die Einlösung ihrer Wahlversprechen schuldig, denn wo kein Geld da ist, da kann man auch ziemlich schlecht die versprochenen Steuergeschenke bezahlen. Die "Wunschkoalition" mit dem Fehlstart richtet sich nun auf eine Legislatur mit Streit ums Geld als Dauerzustand ein. Sowas kommt vor, wenn man eine sozialistische Agitatorin allen Ernstes auf die Marktwirtschaft und deren Vertreter loslässt. Wobei Merkel dabei noch am Wenigsten mitbekommt, weil sie ja gerne auf Kosten der Steuerzahler reist. Betroffen sind wieder und weiter die Bürger, die solche Unfähigkeit ausbaden und bezahlen müssen!
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von exfrench exfrench ist gerade offline | 26.12.2009 17:40 Uhr
Wieder ein Artikel der sich
mit Sprüchen aus dem Beliner Kindergarten beschäftigt. Lohnt sich nicht zu lesen. Hört sich zu sehr nach Sandkasten an: "Huuuuuhhhhhh der will mir mein Förmchen wegnehmen".
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von fredericussecondo fredericussecondo ist gerade offline | 26.12.2009 17:42 Uhr
Eintritt der GPI
Wir treten jetzt in die Situation ein, in welcher die finale Entscheidung darüber getroffen wird, ob wir den gesellschaftspolitischen Selbstmord vollenden wollen oder uns doch wieder darauf besinnen, dass wir eine communitas sind, die sich den Grundlagen der zivilisierten, kultivierten und gemeingesellschaftlichen Verantwortung verbunden fühlen oder einem besitzbürgerlichen Totalitarismus den Weg ebenen wollen.

Zweifelsohne haben sich die extremistischen Kräfte, die sich einem ultraradikalen staatsmonopolistischen Kapitalismus und einer extremistischen Form der Finanzspekulations- und -betrugswirtschaft zum Segen und Nutzen eine Kleinstgruppe verschrieben haben, in dieser (F)antastischen (D)iktatoren (P)artei durchgesetzt und suchen die Entscheidungsschlacht a la "Endsieg" oder "Armageddon".

Lassen wir uns also überraschen, ob diese Gesellschaft noch immer so schwachsinnig ist, dass sie solchen totalitaristischen Heilsbringern folgt, wie wir sie in der Geschichte unseres Landes schon mehrmahls erlebt und den Preis für die Realisierung von deren Wahnvorstellungen bezahlt haben.

Schlussendlich bleibt uns allen ein Trost, den uns ein gewisser "Stalin" schon einmal in zynischer Bösartigkeit übermittelt hat: "Die (H)itlers / (H)eilsbringer) kommen und gehen, das deutsche Volk aber bleibt bestehen."

Wir werden auch nach dem Untergang der Gruppe Merkel-Westerwelle wieder die Ärmel aufkrempeln, wiederaufbauen und erneut den Versuch unternehmen, eine intelligente, menschliche und soziale Gesellschaft zu werden.

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von yakiz yakiz ist gerade offline | 26.12.2009 21:31 Uhr
Sensationel
Die FDP verpasst der CDU einen Maulkorb!
Comment
von stachel stachel ist gerade offline | 26.12.2009 22:04 Uhr
Die Partei der Unanständigen
Die FDP ist für mich die unanständigste Partei in Deutschland. Es mag jetzt Leser geben, die meinen, dass die NPD noch schlimmer sei. das stimmt, aber NPD-Politiker halte ich nur für unbeschreiblich dumm, FDP-Politiker dagegen für unbeschreiblich unanständig.
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von sataniel sataniel ist gerade offline | 27.12.2009 7:54 Uhr
Ja, Stachel,
eine Partei, die sich zum Zweck der Machterhaltung mit einer so unanständigen Partei das politische Bett teilt, die ist mindestens genauso unanständig. Schwarzgelb bring bis jetzt noch weniger zustande als Schwarzrot.
Comment
von metin metin ist gerade offline | 26.12.2009 23:09 Uhr
die fdp
ist jetzt in der regierung und schon wird ihr alles schlechte angehangen.
der mittelstand soll entlastet werden. das ist auch fair, denn das sind am ende diejenigen, die hier die last tragen.
wenn es jetzt eine neuverschuldung in solchen höhen gibt und am ende kein cent bei den unternehmen ankommt, dann kann man von täuschung sprechen.
man muß aber bedenken, dass es vorher immer zu erhöhungen der steuern kam, wenn es nun annähernd gleich bleibt, dann ist das immernoch ein erfolg.
Comment
von heiko61 heiko61 ist gerade offline | 27.12.2009 8:39 Uhr
Ich kann mich nicht erinnern.
Wann bitte wurden in den letzten Jahren Steuern für den Mittelstand erhöht? Ich kann mich nur an eine Steuersenkungsorgie nach der anderen für den ach so leidenden Mittelstand erinnern.
Mir ist nur eine brachiale Erhöhung der Mehrwertsteuer im Gedächtnis. Und die trifft den Mittelstand gar nicht, denn für Unternehmen ist das nur ein durchlaufender Posten. Dafür trifft sie die Konsumenten um so mehr, je niedriger deren Einkommen sind.
Comment
von sataniel sataniel ist gerade offline | 27.12.2009 9:19 Uhr
Eigentlich klarer Wahlbetrug,
denn wie hoch Deutschland von Merkel verschuldet wurde, konnte man schon vor der Wahl in allen Medien lesen, sehen und hören!
Comment
von bigjoe bigjoe ist gerade offline | 27.12.2009 10:20 Uhr
@sataniel, wieso Wahlbetrug,
die FDP will das durchsetzen, was sie vor der Wahl ihren Wählern versprochen hat. Hier zeigt sich deutlich der Unterschied zur SPD, bei der ist es ja schon unfair sie auch nur daran zu erinnern, was sie vor der Wahl versprochen hat. Nicht nur dass sie ihre Versprechungen nicht hält, hat sie doch in den letzten 11 Jahren gezeigt, dass sie genau das Gegenteil von dem verabschiedet, was sie vor der Wahl versprochen bzw. kategorisch abgelehnt hat.
Comment
von oliver111 oliver111 ist gerade offline | 27.12.2009 12:55 Uhr
@bigjoe
Ohne die SPD hätten wir längst Ghettos, wären die schwarz/gelben schon 2005 an die Regierung gekommen. Die SPD hat die wenn auch eingeschränkten sozialen Systeme zuammengehalten nicht die CDU. Was die FDP jetzt tut ist absolut nicht zu rechtfertigen eine so kleine Partei führt die CDU vor nur um ihren Egoismus und den ihres Klientel´s zu befriedigen, dass ist unmenschlich was die vorhaben und deshalb in keinsterweise zu rechtfertigen.

Die SPD ist nun aus dem rennen, lassen Sie es gut sein, die haben genug aus ihren Fehlern zu lernen, die hätten in manchen Dingen nicht einknicken dürfen, da gebe ich Ihnen Recht, weder in der MWST-Frage noch beim Mindestlohn, dass ist jetzt Geschichte, wir müssen sehen was jetzt passiert und das ist um ein vielfaches gefährlicher und schlimmer für uns alle.
Comment
von sataniel sataniel ist gerade offline | 28.12.2009 0:37 Uhr
Wahlversprechen erfüllen, Big Joe?
Um davon auch nur die Hälfte einzuhalten, braucht die Regierung Geld. Nur genau das war ja schon vor der Wahl nicht mehr da, wie jeder von uns, also auch die FDP den Medien entnehmen konnte. Wer vor der Wahl Geld verspricht, was es gar nicht gibt, der ist schlicht und ergreifend ein Wahlbetrüger!

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