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Tarifverhandlungen

Vermittler Geißler für Streik

Einer der entscheidenden Mediatoren meldet sich zu Wort und spricht sich für die Lokführer aus. Die Konfliktparteien sind zerstritten. Auch Heiner Geißler scheint mit seinem Latein am Ende.
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Heiner Geißler (CDU) hält einen möglichen Bahnstreik für berechtigt. - Foto: ddp
Berlin -  Jetzt mischen sich auch die ehemaligen Vermittler des Tarifverhandlungen in den Streit ein. Heiner Geißler (CDU) unterstützt die aktuelle Streikdrohung der Lokführergewerkschaft GDL. "Unter den jetzigen Bedingungen ist der angekündigte Streik völlig berechtigt", sagte Geißler der "Taz". "Es liegt allein in der Hand der Bahn, den Streik noch zu verhindern. Sie muss auf die unzumutbare Bedingungen verzichten, die im Grundlagentarifvertrag aufgestellt werden."

Die zentrale Frage ist, wie die eigenständigen GDL-Tarifverträge mit den Verträgen der anderen Bahngewerkschaften in Einklang zu bringen sind. "Das Ziel, dies widerspruchs- und konfliktfrei zu gestalten, kann man nicht erzwingen", sagte Geißler an die Adresse der Bahn. "Stattdessen muss für diese Frage ein Instrument der Konfliktlösung gefunden werden, etwa ein Schiedsverfahren."

Geißler vermittelte im vergangenen Sommer zusammen mit seinem Parteikollegen Kurt Biedenkopf (CDU) zwischen der GDL und der Bahn. Die Schlichtungsvereinbarung der Moderatoren interpretierten Bahn und GDL jedoch unterschiedlich. Daraufhin dauerte der Konflikt noch Monate an. Die Einigung im Tarifstreit droht zur Zeit wieder zu scheitern. Die GDL hat mit Streiks ab Montag gedroht, falls die Bahn weiter auf dem Grundlagenvertrag als Vorbedingung für das Inkrafttreten des vereinbarten Tarifvertrages besteht. (ml/AFP)
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Kommentare [ 4 ] Kommentar hinzufügen »

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von unbekannt | 5.3.2008 17:05 Uhr
Die Bahn spielte falsch...
...und jetzt zog sie das Ass aus dem Ärmel.
Solche Manager machen Deutschland stark,solche Manager brauchen wir,solche Manager können nicht genug verdienen,NEIN,auf solche Manager können wir verzichten !!
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von 13156bln 13156bln ist gerade offline | 5.3.2008 23:51 Uhr
Der Steuerzahler ist der Dumme...
Was nicht hinnehmbar ist: Trotz Gewinne der Bahn und Kalkulation der berechtigten Lohnforderungen werden die Bahnkunden wieder die Zeche über steigende Ticketpreise zahlen - eine nicht zu überbietende Arroganz der Macht!
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von avianusfabulus avianusfabulus ist gerade offline | 6.3.2008 7:00 Uhr
mehdorn an die luft setzen,
natürlich mit einer schönen abfindung. gewinne sind genügend vorhanden und neue glas-palast-bahnhöfe auch. allerdings die betonschwellen! es gibt angeblich nur 2 werke. - hatten wir nicht mal einen verkehrsminister?
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von obiwahn obiwahn ist gerade offline | 7.3.2008 19:30 Uhr
Selbst Schuld!
Es ist richtig und auch notwendig dass die Bahn darauf besteht, dass die tarifverträge der Einzelgewerkschaften aufeinander abgestimmt sind. Sonst führt dies zu sozialem Unfrieden innerhalb des Konzerns. Von Winkelzügen kenn also keine Rede sein, da dies offensichtlich war. Zum übern Tisch ziehen gehören immer zwei und offenbar ist Herr Schell nicht kompetent genug gewesen dieses offensichtliche Ziel der Bahnführung zu erkennen. Der von ihm ausgerufene Streik ist ein Offenbarungseid seiner Inkompetenz. Bleibt zu hoffen, dass die Gerichte den Wahnsinn stoppen und Herr Schell endlich aus dem Amt gejagt wird. bestenfalls unter verlust seiner rentenansprüche. Wenn jemand hierzulande die Mindetrente verdient hat dann er!

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