[Kommentare: 62]

Integration

Studie: 45 Prozent der Türken fühlen sich in Deutschland unerwünscht

In Deutschland lebende Türken und türkischstämmige Einwanderer orientieren sich einer aktuellen Studie zufolge stärker an türkischen als an deutschen Werten. Besonders bei den jüngeren Deutschtürken ist eine "Rückbesinnung auf traditionelle Werte" zu beobachten.
Anzeige
Bild vergrößern
Berlin -  Zwar gebe es bei gesellschaftlichen Grundwerten und Rechten wie Freiheit, Respekt und Frieden eine weitgehende Übereinstimmung zwischen Deutschen, Deutschtürken und Türken, sagte der Geschäftsführer des Meinungsforschungsinstituts Liljeberg Research International, Holger Liljeberg, am Donnerstag in Berlin. Auch seien die türkischstämmigen Einwanderer weitgehend in die Arbeits- und Bildungswelt integriert.

Dramatische Unterschiede gibt es der Studie zufolge aber bei kulturellen und religiösen Wertevorstellungen, etwa dem Rollenverständnis in der Familie oder der sexuellen Identität. Besonders bei den jüngeren Deutschtürken sei eine "Rückbesinnung auf traditionelle Werte" zu beobachten, sagte Liljeberg. Dies sei auch eine Gegenreaktion auf den gesellschaftlichen Druck zur Anpassung an die deutsche Gesellschaft.

Bei wichtigen Entscheidungen fragen 66 Prozent der Deutschen die Familie um Rat. Von den hier lebenden Türken tun dies 84 Prozent, von den Türken in der Türkei 88 Prozent. Ein Zusammenleben von Mann und Frau vor der Ehe lehnten acht Prozent der Deutschen ab, deutlich weniger als in der Gruppe der Türken hierzulande (47 Prozent) und in der Türkei (67 Prozent).

Auch verbringt nur jeder Vierte der befragten Türken in Deutschland der Studie zufolge nahezu täglich seine Freizeit mit Deutschen. Tradition stuften 65 Prozent der Deutschen als wichtig ein, aber 83 Prozent der Türken in Deutschland und sogar 90 Prozent ihrer Landsleute in der Türkei. Beim Thema Heimat zeigt sich unter den hier lebenden Türkischstämmigen ein Bild der Zerrissenheit: 62 Prozent gaben an, sie fühlten sich in Deutschland als Türke und in der Türkei als Deutscher.

Der Studie zufolge fühlen sich 45 Prozent der Türken hierzulande unerwünscht, 82 Prozent sind der Auffassung, dass die deutsche Gesellschaft stärker auf die Gewohnheiten türkischer Zuwanderer Rücksicht nehmen sollte.

Für die Vergleichsstudie "Türken in Deutschland" wurden 1000 Deutsche, in Deutschland lebende Türkischstämmige sowie in ihrem Heimatland lebende Türken befragt.

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass eine Assimilation der hierzulande lebenden Türken und türkischstämmigen Einwanderer innerhalb der nächsten Generation nicht zu erwarten sei. Diese Bevölkerungsgruppe stehe "fest zu ihren kulturellen und religiösen Wurzeln und den türkischen Wertewelten" und sei auch nicht bereit, diese aufzugeben.

42 Prozent der Einwanderer planen der Umfrage zufolge eine Rückkehr in die Türkei. Die meisten von ihnen hätten aber keine konkreten Pläne. Nur vier Prozent wollten in den kommenden zwei Jahren in ihre beziehungsweise die Heimat ihrer Eltern zurück. Dabei ziehe es deutlich mehr junge als ältere Deutsch-Türken in die Türkei. (smz/AFP/ddp/dpa)
Sie interessieren sich für dieses Thema und wollen keinen Artikel im Tagesspiegel dazu verpassen? » Informieren | » Login

Aus anderen Ressorts

Papst zum Missbrauch:

Klar und doch nicht klar genug
In seinem Hirtenbrief geht Benedikt XVI. das derzeit brennendste Kirchenthema provinziell an: Er richtet sein Schreiben ausschließlich "an die Katholiken Irlands" und blendet die Situation in anderen Ländern derart aus, als wäre dort nie etwas gewesen. Trotzdem hätten seine Worte nicht härter sein können.

Steuersenkung:

Mein Geld gehört mir

Flughafen Tegel:

Alle Poker-Räuber gefasst
UPDATE Zwei Wochen nach dem Überfall auf ein Pokerturnier in Berlin ist auch der letzte der vier Tatverdächtigen gefasst worden. Jihad C. wurde gegen 19 Uhr am Flughafen Tegel festgenommen.

Kommentare [ 62 ] Kommentar hinzufügen »

Comment
von columbo columbo ist gerade offline | 19.11.2009 14:57 Uhr
82 Prozent
"82 Prozent sind der Auffassung, dass die deutsche Gesellschaft stärker auf die Gewohnheiten türkischer Zuwanderer Rücksicht nehmen sollte."

Bei allem Respekt, aber darauf werden sie lange warten können.

Interessante Studie: das Gefühl der Fremdheit scheint mir allerdings nicht daher zu rühren, wen die Deutschen als erwünscht oder unerwünscht betrachten, sondern vielmehr aus den herausgearbeiteten Unterschieden zu resultieren.

Exemplarisch: 47 Prozent der Türken in Deutschland lehnen das Zusammenleben von Mann und Frau vor der Ehe ab. Wahnsinn. 47 Prozent. Welche Mentalitätsunterschiede nach 40 Jahren türkischer Einwanderung... und nein, für solche Ansichten können wir Deutschen nun wirklich nichts.
Comment
von Hr.Professor Hr.Professor ist gerade offline | 20.11.2009 16:34 Uhr
Fremde werden hier mit zweierlei Maß gemesses ...
So wird ein hier lebender Italiener aus der Toskana nie über eine Ablehnung von deutscher Seite berichten. - Deutsche bewundern seine Herkunft mit einer geradezu unterwürfigen Art.
" die Kunst , die Landschaft , das Essen , der Wein etc "
Aber er wird im Herzen trotz deutschem Paß auch nie Deutscher werden, heiratet dazu auch noch eine Italienerin, die eine richtige MAMA sein kann. Sprechen zu Hause italienisch - bei der Arbeit hochdeutsch. Nachbarn, wie man sie hier gerne sieht.

Warum sollten Fremde denn diese ihre Eigenheiten ablegen, frage ich mich immer wieder bei der Integrationsdebatte.
Und was, bitteschön sollten sie denn von der deutschen Alltagskultur annehmen ? Was ist denn so gut an unserem Lebensstil denke ich mir immer, wenn ich zufällig aufs Billigfernsehen stoße.

Nein, Türken, bleibt so wie Ihr seid. Lernt gut Deutsch und legt den Schwerpunkt auf Bildung. Vielleicht geht es Euren Kindern dann so wie dem Italiener aus der Toskana, mit einem Unterschied:
Man bewundert " die Weltstadt Istanbul , die antiken Tempel und Theater , die türkische Küche , die weite Landschaft Anatoliens "


Comment
von stbrumm stbrumm ist gerade offline | 19.11.2009 15:11 Uhr
Und wieso?


Zitat von Tagesspiegel

82 Prozent sind der Auffassung, dass die deutsche Gesellschaft stärker auf die Gewohnheiten türkischer Zuwanderer Rücksicht nehmen sollte.



Welchen Grund gäbe es dafür? Wir leben schließlich in Deutschland und nicht in der Türkei. Wenn ich im Ausland lebe, habe ich mich nun mal den dortigen Gesetzen und Gebräuchen anzupassen. Und wenn mir das nicht zusagt ziehe ich eben in Land das mit meinen Vorstellungen übereinstimmt.
Comment
von tulum tulum ist gerade offline | 19.11.2009 16:14 Uhr
@stbrumm
Das tun diese Leute aber nicht weil in ihrem Heimatland schlechtere Lebensbedingungen etc. auf sie warten. Auf der anderen Seite sind sie dort auch nicht gerade willkommen. Und in anderen Eu-Staaten haben sie schlechtere Rechte als hier. Unterm Strich ist Deutschland für diese Menschen das kleinere Übel.
Comment
von unbekannt | 19.11.2009 15:12 Uhr
n-tv.de 24.1.09: "Integration in Deutschland - Türken schneiden schlecht ab"
"Türkischstämmige Migranten sind einer neuen Studie zufolge in Deutschland weitaus schlechter integriert als andere Zuwanderergruppen. Selbst in der zweiten Generation verbesserten sich die Werte nur geringfügig, wie der "Spiegel" unter Berufung auf eine neue Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung berichtete. Die Studie vergleicht erstmals die Integrationserfolge einzelner Migrantengruppen, darunter auch der Zuwanderer mit deutschem Pass, und vergleicht die einzelnen Bundesländer nach deren Integrationserfolgen.

Die Ergebnisse sind erschreckend: 30 Prozent der Türken und Türkischstämmigen haben demnach keinen Schulabschluss. Nur 14 Prozent hätten das Abitur, nicht einmal halb so viele wie in der deutschen Bevölkerung und weniger als bei den anderen Zuwanderergruppen. Auch hätten Menschen mit türkischem Migrationshintergrund den geringsten Erfolg aller Migranten im Arbeitsleben: Sie seien häufig erwerbslos, die Hausfrauenquote sei hoch, viele seien abhängig von Sozialleistungen.

"Schlecht gebildet und arbeitslos"

Besonders schlecht schneidet laut "Spiegel" das Saarland ab: 45 Prozent der Türken und Türkischstämmigen dort seien ohne jeglichen Bildungsabschluss. Der Schlüssel zu Bildung und Erfolg sei die Sprache, sagte Reiner Klingholz, Direktor des Berlin-Instituts. "Wir haben uns viel zu lange daran gewöhnt, dass wir Grundschulklassen haben, in denen 80 Prozent kein Deutsch verstehen", kritisierte er dem "Spiegel" zufolge." [...]

Klick!http://www.n-tv.de/politik/Tuerken-schneiden-schlecht-ab-article49922.html
Comment
von unbekannt | 19.11.2009 15:26 Uhr
Vergleichsstudien umgekehrt
Nämlich über die Befindlichkeiten der Deutschen zum Zusammenleben mit der türkischstämmigen Bevölkerung hier sind eher selten.

Eine fand sich in der Tageszeitung DIE WELT 14.2.08: "Die Hälfte der Deutschen hält das Zusammenleben von Türken und Deutschen in der Bundesrepublik nach einer Umfrage für problematisch. Demnach sehen 41 Prozent der Bundesbürger große Probleme und 12 Prozent sogar sehr große Probleme. Die Umfrage wurde vom Meinungsforschungsinstituts Forsa für den Nachrichtensender n-tv erstellt. 36 Prozent sahen weniger große, 8 Prozent überhaupt keine Probleme. Mit 91 Prozent sprach sich die große Mehrheit gegen türkischsprachige Schulen und Hochschulen aus."

http://www.welt.de/politik/article1672140/Erdogan_schuert_Aengste_unter_Deutsch_Tuerken.html
Comment
von krs1 krs1 ist gerade offline | 19.11.2009 15:26 Uhr
traurig, traurig
wenn ich als hamburger nach muenchen ziehe, kann ich eigentlich auch nicht erwarten, das ich die "rundstuecke" genauso gebacken gekomme, wie zuhause. dann heissen die dinger auf einmal "semmeln". klar, ist das verwirrend und ich kann auch auf meinem sprachgebrauch beharren in der hoffnung, dass sich ein verstaendnisvoller (dazugreister) muenchner findet. mehr spass habe allerdings ich, wenn ich mich etwas auf die heimische kultur einlasse und vielleicht auch mal eine brezn probiere, dann schmeckt das fischbroetchen das naechste mal umso mehr.
Comment
von gerhard gerhard ist gerade offline | 19.11.2009 15:30 Uhr
Wer in andere Länder zieht, hat immer so seine Probleme- diese sind aber lösbar!
Solche Studien sollte man mit grosser Vorsicht begegnen:

z.B. "Beim Thema Heimat zeigt sich unter den hier lebenden Türkischstämmigen ein Bild der Zerrissenheit: 62 Prozent gaben an, sie fühlten sich in Deutschland als Türke und in der Türkei als Deutscher"


Fragen sie mal Deutsche - was diese beim Thema Heimat fühlen?
Viele werden sagen - wir haben sie verloren - und nun sind wir einfach hier -wo wir sind - ohne darüber viel zu lamentieren! Die Umfrage unterschlägt ganz die ethnischen Unterschiede als Ursache aufzudecken.

(Nach Wikipedia) :Ethnische Gruppierungen definieren sich entweder aus der gemeinsamen Vergangenheit oder durch eine gemeinsame Zukunftsperspektive. Die Gemeinsamkeit zeigt sich in Tradition, Sprache, Religion, Kleidung oder Lebensmitteln usw..

Durch diese Unterlassung der ethnischen Eigenarten kommen dann folgende Sätze zustande:

"82 Prozent sind der Auffassung, dass die deutsche Gesellschaft stärker auf die Gewohnheiten türkischer Zuwanderer Rücksicht nehmen sollte. "

Das war einmal in der deutschen Gesellschaft nach 1945 nicht anders - nur das man da den Satz -Gewohnheiten deutscher Zuwanderer mehr Rücksicht nehmen sollte- setzen könnte.
Man hat sich gegenseitig durch die Zeit "gebissen" - . alles hat sich eingerenkt. Die Enkelgeneration ist nicht mehr zu unterscheiden von der "Urbevölkerung" . Es gibt sie also als Zuwandererstamm" nicht mehr , die so genannten deutschen Vertriebenen. Sie sind wie alle jetzt "in Europa" angekommen ohne je ihre Heimat deshalb vergessen zu müssen.



Comment
von andrae andrae ist gerade offline | 19.11.2009 15:34 Uhr
Die Studie ist interessant....
fragt sich aber ob wirklich 42% der Einwanderer in ihre Heimat zurückgehen wollen. Als Deutscher im Ausland muss ich mich den dortigen Gegebenheiten anpassen, hier soll man auf die Gewohnheiten mehr Rücksicht nehmen, bitte um welche Gewohnheiten handelt es sich denn? Da in unserem Lande diverse Nationalitäten leben und arbeiten ist es schier unmöglich auf jeden Rücksicht in bezug auf seine Gewohnheiten zu nehmen.
Comment
von zacha zacha ist gerade online | 19.11.2009 16:25 Uhr
@andrae
Das ist so da sgleiche wie wenn jemand sagt er will mit dem Rauchen aufhören, hat aber noch 3 Stangen im Schrank und auch sonst noch nichts vorbereitet. Leider würden gerade die besser ausgebildeten eine solche Entscheidung eher durchziehen. Wer schlecht ausgebildet ist, geht doch nicht von Deutschland zurück in die Türkei. So (Bauern-)schlau ist man dann doch noch.
Comment
von betrachter betrachter ist gerade offline | 19.11.2009 15:46 Uhr
Wenn 47 Prozent das Zusammenleben
von Mann & Frau vor der Ehe ablehnen - ist es dann verwunderlich, dass 45 % sich unerwünscht fühlen?
Comment
von oodonnay oodonnay ist gerade offline | 19.11.2009 17:17 Uhr
Touché!
Klasse auf den Punkt gebracht!
Comment
von freistaat.sachsen freistaat.sachsen ist gerade offline | 19.11.2009 16:07 Uhr
Bestätigung
Genau so ein Ergebnis habe ich erwartet. Wo bleibt die Rücksichtnahme der Türken ?? Integration ist ein gemeinsamer Prozess der Anpassung. In erster Linie sollten sich die Türken ihrem neuen Heimatland anpassen. Das muss sich ein Deutscher in der Türkei auch. Wer es nicht macht, hat dort das Nachsehen. Erwartet man das aber von einem Türken in Deutschland gilt man schon als fremdenfeindlich - Beispiel Sarazzin !!
Comment
von Hr.Professor Hr.Professor ist gerade offline | 20.11.2009 17:58 Uhr
die Deutschen in der Türkei ?
ich hab mich um diese Minderheit angenommen, auf meiner letzten Türkeireise.
Viele Rentner haben sich dort zum Überwintern ein günstiges Eigenheim angeschafft.
Man verbringt die Vorweihnachtszeit eigeölt am Strand mit eingeflogener Bild-Zeitung und Bier in der Hand. - Türkisch spricht keiner.
Für die notwendigen Behördengänge leistet man sich einen Dolmetscher.
Comment
von copenic copenic ist gerade offline | 19.11.2009 16:21 Uhr
unerwünscht?
Nein, die Türken (oder auch andere) sind hier nicht unerwünscht. Unerwünscht ist nur der, der erwartet, daß wir nach seiner "Pfeife tanzen".
Unerwünscht ist der, der sich selbst ein schlechtes Image verschafft und beleidigt ist, das er dann ein schlechtes Image hat. Das nennt man dann "Rassismus" ...
Comment
von stachel stachel ist gerade offline | 19.11.2009 16:23 Uhr
Vermutlich zutreffend
Die Kommentare sind zwar nicht repräsentativ, wenn der Artikel aber noch einige Tage online bleibt, könnte sich das Gefühl der 45% Türken bestätigen.
Comment
von bluitgen bluitgen ist gerade offline | 19.11.2009 23:24 Uhr
Dann nehmen wir ....
... den Artikel wohl besser raus, was? So ähnlich ist man in den letzten 30 Jahren mit dem Problem umgegangen.
Comment
von zacha zacha ist gerade online | 19.11.2009 16:23 Uhr
Genauere Zusammenhänge
Fände ich viel interessanter als solche Verallgemeinerungen über "alle Türken". Wie sieht dies in unterschiedlichen Bildungsniveaus aus, in unterschieldichen Schichten? Würde mich nicht wundern wenn die Werte bei den erfolgreicheren in Bezug auf ihr Gefühl in Deutschland anerkannt zu sein um ein vielfaches besser sind. Da könnte man dann auch weitere Thesen draus ziehen. Ich denke, der Zusammenhang in deutschland zwischen Achtung und Bildung ist um ein vielfaches Stärker als der zwischen Achtung und Nationalität/Abstammung. Es mag leichte "vorurteile" geben (kein Wunder wenn ein starker Zusammenhang zwischen Bildung und Nationalität/Abstammung besteht), dieser löst sich aber denke ich bei fast allen sehr schnell auf wenn man jemanden ein wenig kennen lernt.
Comment
von frausandra frausandra ist gerade offline | 19.11.2009 16:33 Uhr
wieso immer diese negativer Akzent?
Also ich finde es enorm wichtig, dass es bei den gesellschaftlichen Grundwerten und Rechte wie Freiheit, Respekt und Frieden weitgehende Übereinstimmungen gibt. Da sist doch für ein Zusammenleben essentiell. Das positive wird mal wieder nicht kommentiert.

"Der Studie zufolge fühlen sich 45 Prozent der Türken hierzulande unerwünscht, 82 Prozent sind der Auffassung, dass die deutsche Gesellschaft stärker auf die Gewohnheiten türkischer Zuwanderer Rücksicht nehmen sollte."
Ich nehme mal an, dass dies so zu verstehen ist, dass die Türkischen Mitbürger ständig mit negativ beladenen Klischees konfrontiert werden und dass Sie sich einfach nicht immer für Ihre kulturellen Gewohnheiten rechtfertigen möchten. Wieso auch? Kann man nicht in einem anderen Land leben und dennoch seine religiösen und kulturellen Wurzeln bewahren und leben?

Was soll den Deutschen daran stören, dass viele Türken ein voreheliches Zusammenleben ablehnen? Kann doch jeder so handhaben wie ermöchte, solange niemand dazu gezwungen wird.

Verschiedene Religionen und Kulturen können doch auch wunderbar in friedlicher Koexistenz nebeneiander leben.
Leider haben das die provinziellen deutschen Mitbürger immer noch nicht kapiert.
Comment
von yakiz yakiz ist gerade offline | 19.11.2009 16:39 Uhr
Rückkehr
"42 Prozent der Einwanderer planen der Umfrage zufolge eine Rückkehr in die Türkei."

Wem es in Deutschland nicht gefällt,
sollte die Option "Rückkehr" ernsthaft in Erwägung ziehen.
Mir wäre liebe, es bleiben in Deutschland
nur diejenigen Immigranten,
die tatsächlich integriert sein wollen
und sich bei und wohlfühlen.
Vermutlich gäbe es dann weitaus weniger
Probleme im Zusammenleben.
Comment
von columbo columbo ist gerade offline | 19.11.2009 16:41 Uhr
Das Gefühl der Fremdheit
... ist eines der Probleme, die die Deutschtürken nur selber lösen können.

Ja: ihre Tradition, Kultur und Religion kollidieren teilweise mit dem Leben in einem modernen, aufgeklärten, westlichen Industriestaat. Das ist so, reden wir nicht drumherum. Inwieweit die Türken sich selbst ändern wollen, muss ihnen überlassen bleiben. Ich kenne viele, deren Weltanschauung, Lebensauffassung und Alltag sich keinen Deut von "unserer" unterscheidet - die fühlen sich aber auch nicht fremd.

Diejenigen, die (wie Erdogan) Assimilation für ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit halten und das dann auch noch mit Integration verwechseln, dürfen sich dann aber nicht wundern, wenn sie sich hier weiterhin fremd fühlen oder im schlimmsten Fall sogar Ablehnung erfahren für ihre Auffassungen von Ehre und Respekt, für Gedanken, Worte oder Taten, die als inkompatibel mit dem Leben in der Bundesrepublik im 21. Jahrhundert erscheinen.

Es ist nach wie vor Sache der Einwanderer, wie weit sie hier ankommen wollen.
Comment
von oliver111 oliver111 ist gerade offline | 19.11.2009 16:42 Uhr
Bei den
ganzen Kommentatoren hier verstehe ich wie schwarz/gelb gewinnen konnte, die rechten Parteien erreichen ihr Ziel schon indem sie Ausländer weiter ausgrenzen und das ist erst der Anfang armes Deutschland nichts dazu gelernt!!
Comment
von frausandra frausandra ist gerade offline | 19.11.2009 17:56 Uhr
zustimmung
ich stimmer Dir 100-prozent zu. Die Kommentare machen mich wirklich traurig und ich schäme mich für all die Menschen mit solch eingefahreren, nicht über den tellerrandblickenden und immer auf die Türken eindreschenden Mitbürger. Bei dieser nichtenden wollenden negativen Einstellung der Deutschen kann man sich wohl schlecht integrieren.
Und ich sehe nicht, dass sich die ach so anpassungsfähigen und integrationswilligen Deutschen im Ausland anpassen. Allein auf Reisen hab ich viele Deutsche gesehen, die nicht sehr sensibel mit den Gegebenheiten des Reiselandes umgehen konnten.
Comment
von loucass loucass ist gerade offline | 20.11.2009 14:30 Uhr
@frausandra


Zitat von frausandra

Allein auf Reisen hab ich viele Deutsche gesehen, die nicht sehr sensibel mit den Gegebenheiten des Reiselandes umgehen konnten.



Auch wenn dies nicht gutzuheißen ist: der Unterschied zwischen einem kurzfristigen Reiseaufenthalt und einer langfristig angelegten Wohnsitznahme ist Ihnen aber schon klar, oder?

Und jetzt kommen Sie mir bitte nicht wieder mit dem uralten Gastarbeiter-Argument: erstens gilt bereits seit der ersten Hälfte der 1970er Jahre ein Anwerbestopp, zweitens wurden die Menschen nicht in Sklaventransporten nach Deutschland verschafft, sondern kamen (zurecht) aus völlig eigennützigen Gründen hierher.
Comment
von unbekannt | 20.11.2009 15:44 Uhr
@frausandra
Weiß nicht mehr, ob es Erich Kästner war, der mal bemerkte: "Man sollte nur die leisen Rassen reisen lassen".
Comment
von sasel sasel ist gerade offline | 19.11.2009 18:06 Uhr
Sie haben vollkommen Recht!
Deutschland grenzt speziell die Türken aus, in dem sie wie Behinderte behandelt werden, die nicht in der Lage sind die Sprache des Landes zu lernen, in das sie freiwillig eingewandert sind. So werden Informationen der Ämter in türkisch gedruckt, verteilt etc., ja es werden sogar die Einstellungsstandards des öffentlichen Dienstes gesenkt, damit diese eine Chance haben dort eingestellt zu werden. Wer möchte denn so behandelt werden?
Comment
von newman-senior newman-senior ist gerade offline | 19.11.2009 16:46 Uhr
Wie bitte ?
82 % der Türken verlangen, dass wir mehr aus sie zugehen ?

Warum integrieren sich andere Nationalitäten Italiener, Griechen, Spanier, Franzosen usw. so einfach in unsere Gesellschaft ? … weil es für sie genauso wie für mich selbstverständlich ist, sich in einem fremden Land dem seit Jahrhunderten gewachsenen Leben, den Traditionen und Gebräuchen anzupassen und vor allem die Sprache zu lernen und zu sprechen.

Und letztlich noch eines: Wem es in Deutschland nicht passt, der kann doch gern dahin gehen, wo er sich besser verstanden fühlt.




Comment
von freidenker freidenker ist gerade offline | 19.11.2009 17:44 Uhr
@ newman-senior
Stimme Ihnen vollkommen zu.

NICHT der Alteingesessene muss sich anpassen,
sondern der Zugezogene.
So ist das überall auf der Welt!

Die Vorstellung, dass der Alteingesessene mehr auf Zugezogene zugehen müsse, ist in gewisser Weise geradezu dreist.

Wenn jemand hauptsächlich in einer türkischen Kultur, mit türkischen Traditionen, türkischen Läden und in einem türkischen Umfeld leben möchte - und eben nicht in Anpassung an hiesige Werte und Normen, dann frage ich mich, warum er das ausgerechnet hier tun möchte ...
Comment
von Hr.Professor Hr.Professor ist gerade offline | 20.11.2009 17:42 Uhr
als " Freidenker " ...
sind diese Ihre Vorstellungen von gestern .
Comment
von eban eban ist gerade offline | 19.11.2009 16:57 Uhr
Das Problem liegt
auch darin, dass man nicht von einer zweiten oder dritten Generation von Einwanderern sprechen kann.
Wenn ein großer Teil der Nachkommen seinen/ihren Ehepartner wiederum aus der Türkei holt, beginnt der Integrationsprozess jeweils bei Null.
Solange das so ist, werden sich Türkischstämmige und Deutsche relativ fremd bleiben.
Dazu kommt, dass die Türkei ein ausgeprägt nationalistischer Staat ist. Wer einmal erlebt hat, wie in türkischen Schulen vor Unterrichtsbeginn auf dem Schulhof das nationale Pathos beschworen wird, kann sich kaum darüber wundern, dass solche Einstellungen verinnerlicht und so auch nach Deutschland transportiert werden.
"Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass eine Assimilation der hierzulande lebenden Türken und türkischstämmigen Einwanderer..."
Eine Assimilation ist ja meines Erachtens gar nicht erwünscht. Es reicht, wenn die Menschen sich integrieren. Und das wird noch schmerzhaft lange dauern.
Comment
von freidenker freidenker ist gerade offline | 21.11.2009 17:55 Uhr
@ eban
Guter Kommentar mit klugen Argumenten!
Comment
von ferhatt ferhatt ist gerade offline | 19.11.2009 17:18 Uhr
Mentalitätsunterschiede
Man muss es von verschiedenen Perspektiven sehen. Wir Türken sind anders als die Deutschen. Totale Mentatitätsunterschiede.

Wollt ihr unsere Kultur, Tradition usw. neu definieren? Man kann Menschen nicht ändern!! Versucht es einfach nicht!

Wir müssen uns gegenseitig so akzeptieren, wie wir sind. Ich denke, dass sich die meisten Türken den Zuständen entsprechen sehr gut integriert haben.

Vielleicht ist das ja das Problem, was euch stört!

Comment
von zacha zacha ist gerade online | 19.11.2009 18:15 Uhr
@ferhatt
Das kommt ein wenig drauf an was Sie als "den Zuständen entsprechend" bezeichnen. Wenn Sie darunter eine Arbeit und einen allgemein wohlwollenden Umgang mit der deutschen Mehrheitsbevölkerung und das Einhalten von Recht und Gesetz halten, stört sich sicherlich (außer ein paar Wirrköpfen) niemand daran, im Gegenteil. Da sind dann auch Mentalitätsunterschiede sehr selten ein Problem. Wenn Sie dabei integriert in die Transfersysteme meinen (gehören ja auch zu den "Umständen") und eine Mentalität meinen die sich gegen die Mehrheitsbevölkerung richtet, sieht es etwas anders aus.

Daher kann man da auch gar nicht von "den Türken" sprechen. Sie sind zum Glück ebenso heterogen wie andere Bevölkerungsgruppen.
Comment
von eban eban ist gerade offline | 19.11.2009 19:19 Uhr
Nein, @ferhatt
Niemand will Ihre Kultur und Ihre Traditionen neu definieren.
Was wir als Land, in das Sie eingewandert sind, von Ihnen erwarten, sind ein paar Selbstverständlichkeiten:
Erlernen der Sprache
Einhaltung der hiesigen Gesetze
Das sind zwei Grundvoraussetzungen, die ein Zusammenleben erleichtern.
Wenn dazu noch gegenseitiger Respekt kommt, wäre die Sache doch perfekt.
Oder?
Das hindert keinen türkischstämmigen Menschen daran, sich seiner Wurzeln und seiner Kultur bewusst zu bleiben.
Comment
von mannemoe mannemoe ist gerade offline | 19.11.2009 17:19 Uhr
Wie so denn das..??
"82 Prozent sind der Auffassung, dass die deutsche Gesellschaft stärker auf die Gewohnheiten türkischer Zuwanderer Rücksicht nehmen sollte."
Häh..?? Wieso denn das..??
...kann ja heiter werden...so in Zukunft...bald werden diese Leute in manchen Gegenden in der Mehrzahl sein.....na, vielleicht sind die Deutschen dann anpassungsfähiger....
Comment
von Exilleser Exilleser ist gerade offline | 19.11.2009 17:29 Uhr
Ein Zuwanderervergleich
könnte zur Objektivierung der Betrachtung beitragen: ich empfehle den Vergleich des Integrationsverhaltens z.B. von Vietnamesen und Türken...
Comment
von jungle jungle ist gerade offline | 19.11.2009 17:34 Uhr
Da kommen Zweifel auf


Zitat von Liljeberg:

Dramatische Unterschiede gibt es der Studie zufolge aber bei kulturellen und religiösen Wertevorstellungen, etwa dem Rollenverständnis in der Familie oder der sexuellen Identität. Besonders bei den jüngeren Deutschtürken sei eine "Rückbesinnung auf traditionelle Werte" zu beobachten, sagte Liljeberg. Dies sei auch eine Gegenreaktion auf den gesellschaftlichen Druck zur Anpassung an die deutsche Gesellschaft.



Ich glaube weniger, dass die in dem Artikel aufgeführten Unterschiede in den Verhaltensweisen eine Gegenreaktion darstellt, als dass es sich hier um ein Verharren in überkommenen Gesellschaftsstrukturen und einem Festhalten an traditionellen Lebensweisen handelt. Viele türk. Einwanderer haben von Anfang ein westliches Wertesystem abgelehnt und sich in ihrer Arbeitswelt lediglich mit den Einheimischen für das nötigste arrangiert. Außerdem ist Anpassungsdruck doch gerade dort so gut wie gar nicht vorhanden, wo die Bereitschaft zur Integration am geringsten und die daraus resultierenden Probleme am größten sind.

In diesem Zusammenhang muss auch darauf verwiesen werden, dass andere Einwanderungsgruppen wesentlich weniger Schwierigkeiten haben, in der neuen Gesellschaft anzukommen und ihr Wertesystem zu akzeptieren.

Vor zehn, zwölf Jahren haben in Interviews Vertreter türk. Migrantenverbände ausgesagt, dass sie an Intergartion weniger interessiert seien und vielmehr in Ruhe gelassen werden wollen. Solche Interviews wurden damals, sofern ich mich recht erinnere, auch vom TSP geführt.

Comment
von seda seda ist gerade offline | 19.11.2009 17:35 Uhr
integration
ich finde, dass sich die meisten meiner landsleute besser integrieren sollten, aber viele Türken sind in deutschland gut integriert. Das sage ich aus Erfahrung. Man sollte es nicht verallgemeinern und sagen die Türken sind nicht integriert. Aber leider ist es die Wahrheit, dass wir mit Integration trotzdem nicht anerkannt werden.Auch wenn wir uns als Teil dieses Landes sehen sind wir in den Augen der Deutschen Bevölkerung trotzdem Ausländer die zu nichts gut sind.Da das nicht eintrifft, habe ich das Gefühl, dass die Türken auch keine Motivation und Lust haben ein Teil der Gesellschaft zu werden. Sie fühlen sich automatisch ausgeschlossen. Es gibt natürlich auch gute Verhältnisse zwischen Deutschen und Türken aber auf die Kultur sollte man es nicht beschränken, denn jede Kultur ist anders und man sollte sich gegenseitig respektieren. Seine kulturellen Werte würde eigentlich garkein Mensch ohne Grund aufgeben aber integrieren sollte man sich auf jeden Fall. Außerdem wird es immer so dargestellt, als ob die Türken die einzigen Ausländer sind die Probleme machen oder die sich nicht integrieren. Es gibt noch viele andere Nationalitäten in Deutschland bei denen die Integration auch nicht gut aussieht. Auf jedenfall kann ich es verstehen, wenn sich die meisten unerwünscht fühlen.Das hat seine Gründe.
Comment
von sasel sasel ist gerade offline | 19.11.2009 20:34 Uhr
wenn ein Großteil Ihrer
Landsleute ihr Interesse an dem und den "Deutschen" durch Ignorieren der Sprache und Kultur dokumentieren ist es dann nicht ein bisschen viel verlangt, dass man sie dafür auch noch lieb haben soll? Es ist überall auf der Welt so, dass man sich Respekt schon verdienen muss und leider ist es nun mal so, dass dann alle in einem Topf geworfen werden. Man kann ja auch mal Überlegungen anstellen, warum bestimmte Zuwanderungsgruppen trotz ebenfalls vorhandener Defizite eine um etliches größere Akzeptanz vorweisen. Ich bin es mittlerweile auch Leid, dass den Deutschen unterstellt wird, dass gut ausgebildete Türken keine Chance auf bestimmte Jobs haben. Wen dürfen dann gut ausgebildete Deutsche, die keine Chance auf bestimmte Jobs haben denn dafür verantwortlich machen? Und stellen Sie sich einmal vor, dass viele gut ausgebildete Russlanddeutsche weit unter ihren Qualifikationen Jobs angenommen haben ohne irgend jemanden dafür verantwortlich zu machen
Comment
von sonnyboy sonnyboy ist gerade offline | 19.11.2009 17:42 Uhr
Türken in Deutschland
Es soll auch welche geben die sich "voll" integriert haben.
1. vier Kinder
2.40 Jahre gearbeitet
3.ein Vermögen von 250000 € angesparrt
4.über die Frau ein Im&Ex Geschäft geführt
5.ein Mehrfamilienhaus gekauft
er hat alles ausgenutzt was es so gibt,so geht es auch))))))))))))

Seite : 1 2 >> (2 Seiten)

Kommentar hinzufügen Neue Community-Funktionen Richtlinien


Sie können noch Zeichen schreiben.
Kommentare werden nicht sofort angezeigt. Beachten Sie hierzu unsere Richtlinien.

Um diesen Beitrag absenden zu können, müssen Sie eingeloggt sein.

Benutzername  
Passwort  
     
Sie haben noch keinen eigenen Account? Dann bitte
Geben Sie bitte folgende Daten ein, um sich zu registrieren und Ihren Kommentar zu speichern.
Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet, und nicht ohne Ihre Zustimmung an Dritte weitergegeben werden!

gewünschter Benutzername:
gewünschtes Passwort:
Wiederholung Passwort:
Email:


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Wie viel ist 10 - 2 = 


Anzeige
Weitere Themen

Regierungsgegner legen Bangkok lahm Lesezeichen hinzufügen

Mit Mopeds gegen die Regierung: Mit einem mehr als 20 Kilometer langen ... mehr...

Wer ist Benjamin Netanjahu? Lesezeichen hinzufügen

Von Charles A. Landsmann, Tel Aviv
Er verliert an Zustimmung, hat aber die Macht. Was er will, weiß niemand genau. mehr...

Streng muslimisch in Europa Lesezeichen hinzufügen

Andrea Dernbach
Andrea Dernbach über die aus der Islamkonferenz verbannte Milli Görüs mehr...

Zu Besuch bei den „Lehrern des Jahres“ Lesezeichen hinzufügen

Von Wolfgang Prosinger
Schule ist ein düsteres Thema derzeit, steht für Missbrauch, Prügel und ... mehr...

Papst bedauert Missbrauch - ohne ein Wort zu Deutschland Lesezeichen hinzufügen

Papst Benedikt XVI. hat in seinem Hirtenbrief an die irische Kirche den ... mehr...
Fotostrecken

Generaldebatte im Bundestag (22 Bilder)

Thailand (9 Bilder)

Dresden im Ausnahmezustand (11 Bilder)

Die glorreichen Sieben (7 Bilder)

100 Tage Schwarz-Gelb (16 Bilder)

Taliban attackieren Kabul (7 Bilder)
Mauerfall 1989 - Foto: dpa
Lesen Sie hier persönliche Geschichten aus dem Wendejahr