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Kinderpornografie

Missbrauchsopfer gegen Netzsperren

Christian Bahls ist missbraucht worden. Er sagt: "Ursula von der Leyens Kampagne gegen Kinderpornografie nutzt nichts und macht mich erneut zum Opfer." Mit seinem Verein Mogis will er gegen von der Leyens Kampagne demonstrieren - diese will am Freitag einen Vertrag mit Internetprovidern unterzeichnen.
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Sind Sie ein Opfer von Kindesmissbrauch?

Ja. Und das war der Grund, Mogis zu gründen, den Verein Missbrauchsopfer gegen Internetsperren. Am 27. März, als die Kinderhilfe so publikumswirksam im Familienministerium aufgetreten ist, ist mir das Essen hochgekommen.

Warum?

Wegen der Instrumentalisierung dieser lächelnden Kinder und Ursula von der Leyens Aussagen. Nach dem Motto: Mensch, die Kinderhilfe teilt dasselbe Anliegen wie ich, da stelle ich mich doch einmal publikumswirksam neben das Poster. Zu DDR-Zeiten wurde man als Kind auch missbraucht für Propagandazwecke. Daran hat es mich erinnert.

Warum sind Sie gegen Frau von der Leyens Plan der Netzsperren?

Weil er Kinderpornografie nicht bekämpft. Da ist irgendwo im Internet ein Missbrauch dokumentiert und die Bundesregierung schaut weg. Und sagt uns Bürgern, wir sollen auch wegschauen. Was noch viel krasser ist: Es werden zwischen den Staaten nur die Sperrlisten für die Filter ausgetauscht. Doch niemand bekämpft in seinem eigenen Land die Server, auf denen die Inhalte lagern. Wenn die zu den 1.500 Adressen gehörenden Server in den USA, Holland, Kanada und Deutschland dicht gemacht würden, die derzeit existieren, wären 90 Prozent der weltweit mit einem Browser erreichbaren Kinderpornografie nicht mehr verfügbar.

Auf der norwegischen Sperrliste, die das Bundeskriminalamt unter anderem verwenden will, sind beispielsweise auch 25 deutsche Server verzeichnet, mit 70 genuinen Domain-Namen. Insgesamt gibt es hierzulande sogar über 200 Domain-Namen. Von denen ist ein großer Teil bei einer Firma geparkt, auf deren Seite Domains verkauft werden können. Damit hat diese Firma wahrscheinlich echte Kontaktdaten. Wie sollen sonst die Verkäufe abgewickelt werden? Das Bundeskriminalamt müsste nur zu dieser Firma gehen und die Inhaber der Domains ermitteln.

Woher wissen Sie, dass nicht genau das bereits getan wird?

Diese Liste ist vom März 2009. Es gibt auch Listen aus dem vergangenen Jahr. Zwar sind eine Menge Domains inzwischen ungültig, aber viele der Domains sind immer wieder dabei und noch aktiv.

Meinen Sie, Frau von der Leyen weiß das?

Ich habe ihr eine Email geschrieben, dass es laut der norwegischen Liste einen aktiven Server gibt, der mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,5 Prozent in Deutschland steht, höchstwahrscheinlich in Kiel. Das BKA behauptet, dass es nicht weiß, wo die Server sind. Möglicherweise benutzen die nur Windows und haben keine Ahnung, wie man solche Sperrlisten sachgerecht auswertet.

Aber können die Sperrlisten nicht ein Instrument von mehreren sein im Kampf gegen diese Kriminalität?

Wir sind für die effiziente Bekämpfung von Straftaten nach Paragraf 184 b. Dazu gehört aber, dass man die Inhalte aus dem Internet entfernt und die Inhaber der Server bestraft. Und über die Inhaber kommt man vielleicht auch an Leute, die so etwas herstellen und kann so verhindern, dass weitere Kinder missbraucht werden. Der Missbrauch muss unterbunden werden. Das aber geschieht nicht dadurch, dass die Bundesregierung ihren Bürgern Scheuklappen aufsetzt.

Frau von der Leyen sagt, das würde den Missbrauch eindämmen...

Gut, die Leute können es sich nicht mehr direkt angucken. Aber innerhalb von Sekunden können sie sich einen neuen DNS-Server in ihrem Betriebssystem einrichten und schon können sie es erreichen.

Ihre Forderung an Frau von der Leyen?

Wir haben ihrem Büro diesen Server in Kiel genannt, auf dem vermutlich 18 kinderpornografische Domains liegen. Wir haben nun darum gebeten, dass diese Domains und der Server so bald wie möglich abgeschaltet werden. Ich habe dem Ministerbüro auch noch einmal am Telefon gesagt, dass ich erwarte, dass dieser Server spätestens Freitagfrüh um 9.30 Uhr nicht mehr erreichbar ist, da ich sonst deutlich meine Zweifel an der Ernsthaftigkeit des Anliegens von Frau von der Leyen äußern werde.

Was war die Reaktion?

Daraufhin ist meine Nachricht noch einmal an das Ministerbüro zurückgeleitet worden. Die war bereits auf dem Weg in die Unterabteilung für Kinder- und Jugendhilfe. Das müssen Sie sich vorstellen... Ich habe da eine Straftat zur Kenntnis gebracht und sie waren dabei, das einfach nur an das Referat weiterzuleiten. Dabei behaupten sie immer, sie wollten Kinderpornografie im Internet bekämpfen.

Ich bin beeindruckt, wie offen Sie mit ihrer Geschichte umgehen...

Das ist Wut. Ich bin durch die aktuelle Diskussion aus meinem Trott gerissen und wieder damit konfrontiert worden. Das ist Ärger und der treibt mich an. Die Diskussion, wie sie gerade läuft, ist nicht hilfreich. Die ist schlimm für die Opfer, ihnen wird damit noch ein zweites Mal wehgetan. Ich fühle mich wieder zum Opfer gemacht. Ich fühle mich in der Debatte für ein politisches Ziel missbraucht.

Denn die Regierung will nur die Verbreitung der "Dokumentation des Missbrauchs" einschränken, nicht den Missbrauch selbst. Sie können natürlich vor das Bild ein Laken hängen, das Bild aber hängt dann noch immer dort. Die Inhalte werden weiter verbreitet. Statt nur Listen auszutauschen, könnte man doch mit vereinten Kräften daran arbeiten, diese Inhalte dauerhaft aus dem Netz zu entfernen. Denn bisher geht es nur um diese Sperrlisten, nicht um Ermittlungsverfahren.

Das BKA ist noch dazu beim Aufhängen dieses Lakens Ankläger, Ermittler und Richter in einer Person. Wo bleibt da die Gewaltenteilung, wenn kein Gericht eingeschaltet wird? Wo bleibt die grundgesetzliche Rechtsweggarantie? Die wird damit ausgehebelt. Es wird eine schleichende Internetzensur aufgebaut, keine Strafverfolgung. Das alles ist nur möglich, weil das Tabu Kinderpornografie instrumentalisiert wird: Das ist so böse, da darf man gar nicht offen drüber diskutieren. Das ist das gleiche Muster wie in den Familien, in deren Umfeld Missbrauch geschieht. (ZEIT ONLINE)

Am Freitag will Familienministerin von der Leyen mit deutschen Telekommunikationsfirmen einen Vertrag unterzeichnen, um ihre geplanten Netzsperren auch ohne den Umweg eines Gesetzes faktisch einzurichten. Der Verein Mogis hat angekündigt, gemeinsam mit anderen vor dem Presse- und Besucherzentrum der Bundesregierung dagegen zu demonstrieren.

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Comment
von hartwig hartwig ist gerade offline | 16.4.2009 16:42 Uhr
Wenn sie eine mutige Frau wäre...
Frau v.d. Leyen macht eine Kampagne gegen die Ausbreitung der Kinderpornographie im Internet. Punkt. Sie sagt nicht: "Ich will gegen Vergewaltiger von Kindern vorgehen oder die Pornohändlerringe zerschlagen. Dazu ist sie einfach nicht mutig genug. Wer so naiv ist, zu glauben dass Frau v.d. Leyen "radikal" vorgehen will, also das Übel an der Wurzel ausreißen will, der hört ihr einfach nicht richtig zu. Die Kinderpornohersteller, die Vergewaltiger, die Händler dieser üblen Waren sind in mafiösen Strukturen zusammengefasst und haben Geld. Geld für Anwälte, Geld für Bestechungen, Geld dafür, schnell neue Verkaufsstrukturen zu schaffen. Außerdem kann man sich wirklich nicht sicher sein, welchen ehrenwerten Mitgliedern der Gesellschaft man beim Zerschlagen dieser Mafia auf die Füße tritt. Wenn Ihnen von Seiten der Politik geholfen werden soll, Herr Bahls, dann müssen Sie wohl auf einen mutigeren / eine mutigere Politiker/in warten. Die Aussicht ist derzeit aber ziemlich mau.
Ich wünsche Ihnen von ganzen Herzen, dass Sie die Traumata die Ihnen zugefügt wurden verarbeiten. Ein großer Anteil dieser Verarbeitung kann durchaus der sein, bei der Zerschlagung der KiPo-Händlerringe und deren Zulieferern teil zu haben. Ich wünsche Ihnen sehr, dass das gelingt.
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von shm shm ist gerade offline | 16.4.2009 18:49 Uhr
Re: Wenn sie eine mutige Frau wäre...
Das würde ja heißen, dass es eine Kinderporno-Industrie geben würde. Gibt es aber (höchstwahrscheinlich) nicht!
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von beinta beinta ist gerade offline | 16.4.2009 17:11 Uhr
Vielen Dank
Herr Bahls, für Ihre Informationen (und Ihren Mut). Die meisten Menschen sind sich wahrscheinlich nicht im klaren, dass und warum Sperrlisten nicht sinnvoll sind. Bzw. dass andere Maßnahmen viel sinnvoller sind.
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von hanlonsrazor hanlonsrazor ist gerade offline | 16.4.2009 18:22 Uhr
Stumpfes Schwert!
Herr Bahls hat absolut recht. Das Übel muss an der Wurzel ausgerottet werden. Langsam frage ich mich sowieso, ob man die techn. Fakten in den verantwortlichen Ministerien nicht kennt oder aus vielerlei Gründen gar nicht kennen möchte? Soviel konzentrierte Inkompetenz auf Seiten der Politik kann es doch eigentlich gar nicht geben oder?

Sperrlisten, bei denen es sich ja eigentlich um Webfilter handelt, sind ein stumpfes Schwert und man könnte fast glauben, dass lediglich das Recht auf Information eingeschränkt werden soll und an der Verfolgung der Straftäter weiterhin wenig Interesse besteht, da kann Frau von der Leyen immer wieder sagen, dass sie keine Internet-Zensur will, aber die Sache an sich ändert nicht, nur weil man sie anders nennt.


Zitat von Christian Bahls

Denn die Regierung will nur die Verbreitung der "Dokumentation des Missbrauchs" einschränken, nicht den Missbrauch selbst. Sie können natürlich vor das Bild ein Laken hängen, das Bild aber hängt dann noch immer dort. Die Inhalte werden weiter verbreitet. Statt nur Listen auszutauschen, könnte man doch mit vereinten Kräften daran arbeiten, diese Inhalte dauerhaft aus dem Netz zu entfernen. Denn bisher geht es nur um diese Sperrlisten, nicht um Ermittlungsverfahren.

Wie wahr, wie wahr und wenn man dann noch lesen muss, dass von ihm bereits ein Serverstandort in Deutschland benannt worden ist, auf dem vermutlich 18 kinderpornografische Domains liegen und dann nur hilflos-halbherzige "Maßnahmen" eingeleitet werden, dann sind Zweifel an der Ernsthaftigkeit des Anliegens von Frau von der Leyen durchaus angebracht. In Bezug auf die Bürgerrechte sollte man da "hellwach" sein!

In den USA wäre solch ein Server binnen weniger Stunden nicht mehr erreichbar. Ich hatte vor einigen Jahren einmal einen Verdachtsfall an das FBI online gemeldet und nach kurzer Zeit sogar eine Vollzugsmeldung und ein Dankeschön zurück bekommen. Wieso geht das in Deutschland nicht?
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von stefano1 stefano1 ist gerade offline | 16.4.2009 20:20 Uhr
Mut wozu?
Ich bin etwas überrascht, dass es denn Mut bedürfen soll, um gegen Kindesmißbrauch vorzugehen. Sind wir denn in Belgien, wo ein Ermittler nach dem anderen tot aufgefunden wird, wenn er zu intensiv recherchiert?
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von lizzi lizzi ist gerade offline | 16.4.2009 21:52 Uhr
Ja, Herr Bahls, Sie haben vollkommen Recht.
Die I-Seiten zu verbieten ist die eine Sache; das Verbrechen zu verhüten/verhindern, ist eine andere Sache. Leider haben diese Bestien (einen anderen Begriff gibt es für mich nicht) immer wieder die Möglichkeit, sich durch Geld freizukaufen. Das allein ist schon schlimm genug. Noch schlimmer ist es allerdings, dass die Angehörigen schweigen!!!! Habe selber so einen Fall erlebt. Da wurde gezahlt, Täter blieb frei. Dann vergriff er sich an seinen Enkelkindern. Das hätte er besser nicht getan. Er durfte sie nicht mehr sehen. Hat inzwischen, nach langer, schwerer Krankheit, vor einigen Jahren das Zeitliche gesegnet. Jeder bekommt seine Strafe im Leben. Der eine eher, der andere später.
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von dm dm ist gerade offline | 17.4.2009 10:26 Uhr
Das Problem ist..
.. Politiker leben nicht in der Realität, sondern in einer, auf Ihren Privilegien beruhenden, Scheinwelt. Keiner von denen macht ihrem Job im Sinne eines Staatsmannes.

Und das Volk lässt sich in Angst und letztem Rest Konsumwahn von einer Parteiendiktatur vorführen, die weit entfernt eines demokratischen Entscheidungsprozesses funktioniert.

Angesehen davon, hat mich der Herr Bahl in diesem, viel zu kurzem, Interview, überzeugt!
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von hanlonsrazor hanlonsrazor ist gerade offline | 18.4.2009 16:25 Uhr
@dm
Die allermeisten Server mit kinderpornografischen Inhalt stehen in Ländern, in denen Kinderpornografie ebenfalls strafbar ist. Also was bitte soll diese Augenwischerei von Frau von der Leyen? Will sie uns diese Lächerlichkeit als Erfolg, als Zeichen ihrer Entschlossenheit verkaufen? Anstatt halbherzig technisch und politisch zweifelhafte Webfilter anzuwenden, sollten die Ermittlungsbehörden massiver gegen solche Server und deren Betreiber vorgehen!
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von azklaus azklaus ist gerade offline | 20.5.2009 14:14 Uhr
Hut ab!
Hut ab vor Hrn. Bahls und seiner mutigen Aktion. Was nicht laut genug gesagt werden kann, ist: die Politik (ganz gleich, welcher Partei) interessiert sich einen feuchten Kehricht für Kinderpornographie oder Kindesmißbrauch. Man hat dort nur eine passable Ausrede gefunden, um zu tun, was man nur zu gerne hätte: dem Bürger das Medium Internet wieder wegzensieren. Denn ein dummer Pöbel lässt sich leichter regieren als eine informierte Bürgerschaft...
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von Nagual Nagual ist gerade offline | 22.5.2009 22:32 Uhr
Gedanken zum Artikel
Ein herzliches Hallo an alle!

Versucht man Frau v.d.L. in ihren Äußerungen zu folgen muss man doch selbst als "Menschenfreund" feststellen, dass eine Frau, welche im politischen Geschehen mitwirkt auf keinen Fall so naiv sein kann!
Und, selbst wenn, hätte sie doch mit Sicherheit von einem ihrer Kollegen über die Nutzlosigkeit ihres Vorhabens dadurch "Kinder zu schützen" erfahren?

Gehen wir also davon aus, dass Fr. v.d.L. weder naiv noch unterinformiert ist, müssen wir uns doch zwangsweise die Frage stellen:
Welche andere Motivation hat sie dann?
Im Zuge der Massen-Daten-Speicherung ist es sinnvoll diese Informationen nicht nur jederzeit abrufen und kontrollieren zu können, sondern auch noch den Bürgern und Bürgerinnen eine vorgegebene Auswahl an Informationen zu präsentieren.
Es geht Fr.v.d.L. somit nicht darum den Kindesmissbrauch und dessen mediale Verbreitung zu zensieren, wohl aber um einen Zugewinn an Macht.

Wurde nicht noch vor wenigen Jahrzehntendiese Art von Selektion in einer Bücherverbrennung praktiziert?
Scheint es einem nicht gar so, als verfolge die Bundesregierung eine "Zurück zu den alten Werten"-Politik?

Trotz dieser Vorgänge, die jeder in den letzten Jahren verfolgen konnte,
trotz der Tatsache, dass Zensur in einer "freien Welt" nicht denkbar ist,
habe ich noch nie Ignoranz solch großen Ausmaßes im Öffentlichen Leben wahrnehmen können.

Wie kann man auf solch eine perverse Art und Weise, Menschen denen Schlimmes widerfahren ist, für seine Zwecke missbrauchen?
Wie kann man im Namen der Opfer sprechen, wenn selbst diese sich gegen das Vorhaben aussprechen?
Und wie kann man bei KONKRETEN Hinweisen auf Server, die Kinderpornografie in Deutschland speichern und verbreiten- wegschauen?

Ich für meinen Teil kann diese Fragen nicht beantworten,
Ich kann auch nicht beurteilen, wie schlimm eine solche Farce für die betroffenen Opfer sein muss.

Aber: Wie fühlen die Menschen die solch eine Person/Partei(en) unterstützen?
Viel Glück & Kraft euch Moglis!

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