[Kommentare: 6]

+++Exklusiv+++

Merkel lädt zum Super-Gipfel über Opel

Die Bundesregierung will am Mittwoch bei einem Super-Gipfel im Kanzleramt über die Zukunft von Opel entscheiden. Nach Tagesspiegel-Informationen bringt Angela Merkel die Chefs von Fiat, Magna und des Finanzinvestors Ripplewood, Vertreter der US-Regierung sowie die zuständigen Minister und Ministerpräsidenten in einem Gesprächs-Marathon zusammen.
Anzeige
Bild vergrößern
Weg weisend. Merkel will die Entscheidung über Opel erzwingen. Foto: dpa
Die Verhandlungen sollten "notfalls bis tief in die Nacht" gehen, hieß es am Montag nach einer Ministerrunde bei der Bundeskanzlerin. Die Bundesregierung wolle sich vor diesen Gesprächen nicht einseitig auf einen der drei Anbieter festlegen. Merkel hat öffentlich angekündigt, dass die Bundesregierung vor einer möglichen Insolvenz der Opel-Mutter GM Klarheit über die Zukunft von Opel haben will. Mit dem Insolvenzantrag in den USA wird für diesen Donnerstag gerechnet.

Die Kanzlerin wird nach den Informationen am Dienstag mit Fiat-Chef Sergio Marchionne sprechen. Sie hatte sich bereits am Sonntag mit der Spitze des zweiten Anbieters Magna getroffen und am Samstag mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telefoniert. Magna will mit dem russischen Autohersteller Gaz und der russischen Sberbank kooperieren.

Sie interessieren sich für dieses Thema und wollen keinen Artikel im Tagesspiegel dazu verpassen? » Informieren | » Login

Aus anderen Ressorts

Berlin und Hertha:

Verlierer sind wir alle
Herthas Abstieg wäre eine Tragödie für ganz Berlin, für Basketballfans ebenso wie für Union-Anhänger. Gewinnt Hertha, gewinnt Berlin – verliert Hertha, verlieren wir alle. Wenn Hertha nicht mehr erstklassig ist, dann wird sich auch die Stadt zweitrangig anfühlen.

Hertha BSC:

Zeit des Leidens
Die Hauptstadt ohne Erstligaklub – kann das gutgehen? Viele halten an der klitzekleinen Hoffnung fest.

Kommentare [ 6 ] Kommentar hinzufügen »

Comment
von nyarlat nyarlat ist gerade offline | 25.5.2009 17:31 Uhr
Die Regierung sollte die Finger von der
Wirtschaftspolitik lassen!
Die Bosse gewöhnen sich noch an Staatsknete. Die Bauern und Ärzte verlassen sich ja schon drauf. Nur der normale Steuerzahler wird geschröpft und muß auch noch um den Werterhalt der Rente und Anlagen zittern. Wird man Langzeitarbeitslos muß man alles verkaufen was nicht niet- und nagelfest ist. Steuerbefreiung für Steuerzahler. Runter mit der Mehrwertsteuer. Keine "bailouts" und Firmenrettungen. Keine "stimulus packages" weder hier noch in Amerika.
Und der größte Scheiß war die Abwrackprämie! VW steuert wohl die oberen Etagen von Parteien und Parlamenten. Es gibt wohl einen politisch/industriellen Komplex in Deutschland.
Aber die Bürger pilchern weiter und geben sich die Fußballkugel.
Comment
von m338981973 m338981973 ist gerade offline | 25.5.2009 17:49 Uhr
kanzler-karren
Und von GM und Opel ist keiner dabei? Was sind das für Geschäftchen, die da ausbaldowert werden? Oder hat die Bundesrepublik Opel schon übernommen - und ist deshalb jetzt allein handlungsberechtigt? Als Fiat, Magna & Co. würde ich sowieso allmählich ein lustiges Ratespiel starten: "Horch, was kommt von draußen rein" ... und versucht sich heute mal als Verhandler? Der Herr von Guttenberg, der Herr Steinmeier, der Herr Steinbrück, die Frau Merkel, der Herr von Guttenberg, der Herr Koch, der Herr Steinmeier, die Frau Merkel, der Herr Rüttgers...?
Comment
von unbekannt | 25.5.2009 19:04 Uhr
naja
es wird weiter geld verbrannt!ohne wahlen ließe man opel sang und klanglos den bach runtergehn.....

es kommt eh so....im grunde wissen alle dass opel nicht zu retten sein wird
Comment
von besserwisser besserwisser ist gerade offline | 25.5.2009 21:41 Uhr
mutter beimer (früher bekannt als kohls mädchen)
und der herr von und zu mit dern vielen vornamen, der meint deshalb ahnung von wirtschaft zu haben, müssen sich wieder mal zur schau stellen.
Comment
von unbekannt | 25.5.2009 22:11 Uhr
naja
merkel wird schon ahnung haben..............der andere....eher nicht!
Comment
von bodo bodo ist gerade offline | 26.5.2009 2:22 Uhr
Merkel nur noch hilflos
Wenn Merkel so weiter macht wie bisher, dann fährt sie den Karren-Deutschland bald an die Wand.
Nach ihrer Gipfeleuphorie der vielen kleinen Gipfel die kaum zu irgendwelchen Ergebnissen führten, kommt jetzt der Super-Gipfel der Verblödung.
Bald ruft sie den Verschuldungsgipfel auf, auf dem sie dann zur Teelicht-Kanzlerin gekrönt wird.

Kommentar hinzufügen Neue Community-Funktionen Richtlinien


Sie können noch Zeichen schreiben.
Kommentare werden nicht sofort angezeigt. Beachten Sie hierzu unsere Richtlinien.

Um diesen Beitrag absenden zu können, müssen Sie eingeloggt sein.

Benutzername  
Passwort  
     
Sie haben noch keinen eigenen Account? Dann bitte
Geben Sie bitte folgende Daten ein, um sich zu registrieren und Ihren Kommentar zu speichern.
Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet, und nicht ohne Ihre Zustimmung an Dritte weitergegeben werden!

gewünschter Benutzername:
gewünschtes Passwort:
Wiederholung Passwort:
Email:


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Wie viel ist 8 + 2 = 


Anzeige
Weitere Themen

Steuerreform – die FDP hört auf Genscher Lesezeichen hinzufügen

Von Antje Sirleschtov
Die Ankündigung des FDP-Generalsekretärs Christian Lindner, die geplante ... mehr...

Westerwelle und die linke Verschwörung Lesezeichen hinzufügen

Von Jürgen Zurheide, Siegen
Guido Westerwelle bezeichnet die Vorwürfe gegen ihn auf dem NRW-Parteitag der ... mehr...

Denkzettel für Sarkozys Regierungslager Lesezeichen hinzufügen

Das bürgerlich-rechte Regierungslager von Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy ... mehr...

Fiktive Nachrichten: Spiel mit dem Feuer Lesezeichen hinzufügen

Von Elke Windisch, Moskau
Mit einem Fernsehbericht über einen angeblich neuen Einmarsch russischer Truppen ... mehr...

Gesundheitspolitik: Ein Preis für alle Lesezeichen hinzufügen

Von Rainer Woratschka
Die Kommission zur Finanzreform des Gesundheitswesens trifft sich am Mittwoch zu ... mehr...
Fotostrecken

Dresden im Ausnahmezustand (11 Bilder)

Die glorreichen Sieben (7 Bilder)

100 Tage Schwarz-Gelb (16 Bilder)

Taliban attackieren Kabul (7 Bilder)

Präsidentenwahl in der Ukraine (8 Bilder)

2009 in Bildern (30 Bilder)
Mauerfall 1989 - Foto: dpa
Lesen Sie hier persönliche Geschichten aus dem Wendejahr