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Philipp Rösler

''Mit 45 ist für mich Schluss in der Politik''

Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler sprach mit dem Tagesspiegel über seinen Job, Gerechtigkeit im Gesundheitssystem und den Witz mit der Praxisgebühr.
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Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler - Foto: Thilo Rückeis
Herr Rösler, Sie machen gerne Witze. Einer geht so: Der Arzt fragt den Patienten: Was fehlt Ihnen? Antwort: Erst mal zehn Euro. Was ist daran witzig?

Es weist darauf hin, dass durch die Praxisgebühr das Arzt-Patienten-Verhältnis leidet. Bevor man über die Beschwerden reden kann, geht es schon um das Bezahlen.

Wenn Sie das als Problem empfinden: Warum schaffen Sie die Gebühr nicht ab?


Dies zu erwägen, wäre unseriös. Die Praxisgebühr erbrachte im vorigen Jahr 1,9 Milliarden Euro. Darauf kann die gesetzliche Krankenversicherung aktuell nicht verzichten. Wir wollen aber ein unbürokratisches Erhebungsverfahren.

Demnächst müssen die Versicherten auch noch Zusatzbeiträge an die Kassen zahlen. Dafür gibt es weder Steuer- noch Arbeitgeberzuschuss. Finden Sie das fair?

Was wir 2010 erleben werden, ist eins zu eins das, was die Vorgängerregierung wollte. Die FDP kann nichts dafür. Und bei den Zusatzbeiträgen gibt es, anders als in dem von uns geplanten Modell der einkommensunabhängigen Arbeitnehmerbeiträge, keinen Sozialausgleich. Ich vertrete die Position: Keine Prämie ohne Sozialausgleich. Nur dann ist sie fair.

Die CDU will die Zusatzbeiträge noch erhöhen. Die Begrenzung auf ein Prozent des Einkommens soll fallen. Machen Sie da mit?

Allein den Deckel anzuheben, bringt keine Lösung. Außerdem sieht der Koalitionsvertrag einen solchen Schritt nicht vor. Und an den halten wir uns.

Krankenkassen, die viele Geringverdiener versichern, sind durch die Ein-Prozent- Klausel schwer benachteiligt …

Ich bin den Menschen verpflichtet, nicht den Kassen. Wir reden von 70 Millionen gesetzlich Versicherten. Für die müssen wir ein vernünftiges, faires System hinbekommen. Daher ist es falsch, die Zusatzbeiträge ohne Sozialausgleich zu erhöhen. Die Ein-Prozent- Klausel wird bleiben.

Ohne Solidarität funktioniert kein Gesundheitssystem. Passt Solidarität mit der Idee des Liberalismus überhaupt zusammen?


Auf jeden Fall. Das sieht auch unser neuer Generalsekretär, Christian Lindner, so. Wir setzen uns gemeinsam dafür ein, dass die FDP auch mit diesem Begriff in Verbindung gebracht wird. Solidarität gehört zum Liberalismus wie Toleranz.

Was heißt das konkret?


Toleranz heißt: auf gleicher Augenhöhe miteinander umzugehen. Solidarität heißt: die Starken helfen den Schwachen. Denn es muss gewährleistet bleiben, dass in kritischen Lebensphasen jeder auf Unterstützung zählen kann.

Wann ist Solidarität falsch?

Nur, wenn man sie falsch versteht. Ich kritisiere, dass Parteien wie die Linke oder auch die SPD bei Solidarität allein an die sozialen Sicherungssysteme denken. Wir Liberale fassen den Begriff breiter: Familie, Verein, Ehrenamt – überall brauchen wir gelebte Solidarität. Denn dort paart sie sich mit Verantwortung.

Was ist solidarisch an Ihrer Kopfpauschale, die einem Manager genauso viel für die Krankenversicherung abverlangt wie seiner Putzfrau?

Der Manager ist ja meist gar nicht mehr gesetzlich, sondern privat versichert, weil sein Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze liegt. Wir sagen: Das Prinzip der solidarischen Krankenversicherung ist, dass die Gesunden den Kranken helfen. Der Ausgleich zwischen Reich und Arm gehört woanders hin: ins Steuersystem.

Das ist gerechter?


Ich halte es für gerechter, weil der Ausgleich durch lohnabhängige Beiträge in der Krankenversicherung nach oben begrenzt ist. Der Manager, der mehr verdient, verlässt das gesetzliche System und zahlt gar nicht mehr für die Putzfrau. Im Steuersystem dagegen wird jeder nach seiner tatsächlichen Leistungsfähigkeit besteuert. Hier wird jeder Starke herangezogen, um dem Schwächeren zu helfen.

Warum nehmen Sie Gutverdienern nicht die Möglichkeit, sich privat zu versichern?


Ordnungspolitisch wäre das nicht zu rechtfertigen: Es gibt nicht die einzig richtig Struktur, Versicherung im Krankheitsfall zu organisieren. Nicht nur ein Weg führt hier zum Ziel. Im Übrigen: Das erlaubt unsere Verfassung auch nicht.

Ihr System funktioniert aber auch nur mit Steuermilliarden. Und gleichzeitig will Ihre Partei die Steuern senken …

Unser Ziel ist es, Wachstumsimpulse zu setzen. Die Steuersenkung ist der Versuch, am Ende mehr Steuern zu erhalten. Außerdem stellen wir das System nicht von heute auf morgen um. Wenn sie etwa den gesamten Arbeitgeberanteil in eine Prämie umwandeln wollen, müssten Sie für den Solidarausgleich sehr hohe Ausgleichsbeträge veranschlagen. Aber genau das wollen wir eben nicht.

Wie soll es dann gehen?

Schrittweise. Schrittgröße und Schrittfrequenz hängen von der Möglichkeit des steuerlichen Zuschusses und der Technik des Ausgleichs ab. Außerdem muss es möglichst unbürokratisch funktionieren.

Wie wollen Sie sicherstellen, dass das Steuergeld nicht für anderes ausgegeben wird?


Das ist immer eine Frage des politischen Willens und der langfristigen Ausgestaltung. Das Primat der Politik gilt auch für das bisherige System.

Sie setzen auf mündige Bürger. Und sagen ihnen, sie sollen sich gegen Schweinegrippe impfen lassen. Das passt nicht zusammen.

Sie hätten recht, wenn es eine Impfpflicht gäbe. Die aber lehne ich ausdrücklich ab. Meine Aufgabe ist es deshalb, für Aufklärung zu sorgen. Der Bürger kann nur entscheiden, wenn er gut informiert ist.

Kritiker sagen, die Politik hat sich hier von der Pharmaindustrie einspannen lassen.


Das ist doch Legendenbildung. Nach der Vogelgrippe hat man gesagt, beim nächsten Mal müssen wir vorbereitet sein und schnell Impfstoff produzieren können. Deshalb hat man die Verträge mit der Industrie gemacht. Es ist originäre Aufgabe des Staates, solche Schutzmaßnahmen zu treffen. Und für die Empfehlungen haben wir Quellen gesucht, auf die sich die Menschen verlassen können, etwa die Experten des Robert-Koch-Instituts.

Wo ist die Grenze für Eigenverantwortung? Soll man Arme künftig wieder am Gebiss erkennen?

Im Koalitionsvertrag steht, dass wir das System nur auf Grundlage des bestehenden Leistungskatalogs ändern. Wir wollen keine Leistungen streichen.

Der medizinische Fortschritt geht weiter …

Es gibt einen Gemeinsamen Bundesausschuss, der bestimmt, was erstattet wird. Das ist kein politisches Gremium, hier sitzen Vertreter der Kassen, Ärzte und Kliniken, aber auch Patientenvertreter. Wir haben nur die Rechtsaufsicht. Ich finde das richtig so. Der Leistungskatalog muss immer dynamisch bleiben. Und die Politik sollte sich dabei raushalten.

Wo wollen Sie denn mehr Eigenverantwortung?


Bei der Prävention. Wenn es keine Einheitsbeiträge mehr gibt, können die Kassen mehr Anreize setzen.

Warum findet sich im Koalitionsvertrag eigentlich kein einziger Sparvorschlag?


Ich kann Ihnen versichern: Es wird keinen Bereich geben, den wir uns nicht ansehen werden. Aber wir wollten uns nicht auf Einzelnes festlegen. Wenn wir das System insgesamt effektiver und effizienter machen, wird die Akzeptanz bei allen zum kostenbewussten Umgang mit den Mitteln auch größer.

Bisher sieht alles nach Politik für die FDP-Klientel aus. Nehmen wir die Apotheker: keine Ladenketten, gebremster Versandhandel. Wo bleibt da der Wettbewerb, den Sie so gern betonen?


Als Apotheker kann man sich überall niederlassen, da ist schon mehr Wettbewerb als bei Vertragsärzten. Der Verkauf von Arznei ist aber etwas anderes als der von Brötchen oder Autos. Es geht um Patientensicherheit. Daher soll die Verantwortung beim einzelnen Apotheker liegen, nicht bei anonymen Großketten. Im Gesundheitssystem muss es auch Grenzen für den Wettbewerb geben. Schließlich gibt es einen Unterschied zwischen Arznei und Brötchen. Oder brauchen Sie beim Brötchenkauf ein Rezept?

Wo darf es ihn dann überhaupt geben? Die niedergelassenen Fachärzte schützen Sie ja auch vor der Konkurrenz der Kliniken.

Wettbewerb muss fair sein. Für ihre Investitionen erhalten die Kliniken Hilfen der Länder, niedergelassene Ärzte müssen alles selbst erwirtschaften. Das ist kein fairer Wettbewerb. Aber wir haben nichts gegen sektorenübergreifende Behandlung, grade im ländlichen Raum ist das wichtig.

Wettbewerb braucht den mündigen Versicherten. Bei der Pflege aber setzen Sie auf Zwang. Alle müssen privat vorsorgen …


Die Akzeptanz zu einer Pflichtversicherung gab es schon 1995, die Pflegeversicherung wurde damals ja schon verpflichtend eingeführt. Was jetzt hinzukommt, ist nur eine Ergänzung des bestehenden Systems: der Versuch, der demografischen Entwicklung mit Kapitaldeckung ein Stück weit Rechnung zu tragen. In der Koalition war das unstreitig: Wir müssen mehr vorsorgen.

Müsste man nicht wenigstens Eltern mit Kindern von dieser Pflicht ausnehmen?


Es gibt ja schon einen kleinen Beitragsunterschied für Kinderlose. Mehr wird es nicht geben. Wir können ja auch nicht voraussagen, ob diese Kinder tatsächlich einmal beitragspflichtig sein werden.

Herr Rösler, Sie haben mal gesagt, mit 45 wollen Sie keine Politik mehr machen. Sie werden jetzt 37 und sind Bundesminister. Halten Sie bis dahin überhaupt durch?

Ich halte durch, denn ich kann jetzt wirklich etwas bewegen. Aber mit 45 wird Schluss sein mit der Politik, das steht für mich fest. Denn Politik verändert die Menschen. Deshalb hat alles seine Zeit.

Das Gespräch führten Armin Lehmann und Rainer Woratschka. Die Fotos machte Thilo Rückeis.

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 20.12.2009)
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Kommentare [ 76 ] Kommentar hinzufügen »

Comment
von unbekannt | 19.12.2009 17:43 Uhr
''Mit 45 ist für mich Schluss in der Politik''
Toll !
Noch nie habe ich mich so sehr auf den 45zigsten Geburtstag eines Mitmenschen gefreut.
Nach 8 schlechten Jahren kommen bestimmt wieder 8 gute Jahre, bitte.
Comment
von niko1051 niko1051 ist gerade offline | 19.12.2009 17:55 Uhr
Zitat: "denn ich kann jetzt wirklich etwas bewegen"
Da sind wir Beitragszahler ja mal wirklich gespannt, in welche Richtung "die Bewegung" gehen wird, Herr Rösler. Dürfen wir mal raten? Möglicherweise dahingehend, dass Arbeitnehmer und Rentner der gesetzlichen Kassen ihre Beiträge irgendwann einmal ganz alleine bezahlen sollen.

Merken Sie eigentlich noch etwas oder sind Sie von den Lobbyisten der Gesundheitspolitik bereits völlig vereinnahmt worden?

Ihr Verständnis von Solidarität deckt sich sicher nicht mit der Mehrheit der Bürger und Ihre Partei wurde lediglich von 15 Prozent gewählt - schon vergessen?
Comment
von oliver111 oliver111 ist gerade offline | 19.12.2009 18:08 Uhr
Das was
die CDU/FDP sagt und tut liegen Welten, es wird alles schöngeredet und die Realität ist eine andere.

Jeder zahlt ob Mann, Frau oder Kind 140 Euro, dass ist reine Grundversorgung, was immer damit gemeint ist, weiß niemand, jedes bisschen Extra muss Privat aufgebracht werden, dass können sich immer mehr Menschen nicht leisten, dass wird in Kauf genommen und ist gewollt, die Armen sollen früher sterben, ist auch gut für die Rentenkasse, so eiskalt sind die.

Die Geringverdiener werden über das Finanzamt geführt und somit kontrolliert, dass ist so gewollt, Überwachung des Prolitariats.

Diese Partei der FDP ist ein Wolf im Schafspelz, so wie die sich verkaufen, ist das absolute Heuchelei und unehrlich, die wissen garnicht was Solidarität bedeutet und das wollen die auf garkeinen Fall, tun aber so, dass ist verwerflich, ich hoffe die Menschen fallen nicht auf diese falschen Politiker weiter rein, aber wer 1 + 1 zusammenzählen kann, wird diese Looser nicht mehr wählen, denn mit Volksvertretern haben die absolut nichts zu tun, sie zerstören die Gesellschaft und die Solidarität, dass ist verwerflich und mutwillige Zerstörung eines Volkes.
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von andrej andrej ist gerade offline | 19.12.2009 18:56 Uhr
aber Oli, bitte schiessen
Sie doch keine Eigentore.
Wenn Sie der Meinung sind, nur Leute, die Rechenprobleme haben, würden FDP wählen, dann....ja dann müssten Sie ja sehr besorgt sein wegen der Bildungspolitik der von Ihnen vergötterten Analphabetisierungspartei SPD. Nur zur Erinnerung das Ergebnis des letzten PISA-Tests:
"Sachsen hat sich im
deutschen Pisa-Ländervergleich an den 15 Rivalen vorbeigeschoben. Der bisherige Spitzenreiter
Bayern ist auf allen Feldern auf Platz zwei verdrängt, der Unterschied zu Schlusslicht Bremen
beträgt zwei komplette Schuljahre.
"
http://www.le-rs-nw.de/cms/images/pdf/presse/081117%20-%20spo%20pisa-l%E4ndervergleich.pdf

So, und jetzt raten Sie mal, in welchem kleinem Bundesland seit 45 das Bildungsressort in sozialdemokratischer Hand ist.
Aber wie im Falle der wirtschaftlichen und finanziellen Misere Berlins ist da bestimmt auch Hitler, Stalin, Kohl, und die Allianz daran schuld. Nur nicht die SPD-Biildunssenatoren, denn die waren ja alle Sozialdemokraten, und damit unfehlbar!
Comment
von andrej andrej ist gerade offline | 19.12.2009 19:03 Uhr
übriens, Oli,
Bremen war bisher bei allen PISA-Tests Schlusslicht.
Bald hat da bestimmt vor lauter Verblödung die FDP die absolute Mehrheit..., wenn Sie denn recht hätten.
In der Realität haben da allerdings SPD, Grüne und STASI-Verniedlichungspartei die Nase kilometerweit in der Wählerunst vorn.
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von oliver111 oliver111 ist gerade offline | 19.12.2009 19:49 Uhr
@Andrej
Das heisst die FDP ist eine Partei, die nur Intelligente wählen und nicht die, die meinen sie seien die Elite des Landes, sehe ich das richtig! Alle CDU-FDP geführten Länder müssten dann aber nach ihrer Rechnung ganz weit vorne liegen bei der Pisa-Studie tun sie aber nicht, Sie glauben, dass es an der SPD liegt, dass es keine Bildung in diesem Land gibt?? Dann erklären Sie mir, wieso 16 Jahre unter CDU/FDP die Bildung immer weiter abgenommen hat und die "Blöden" heute nach ihrer Einschätzung dumme Kinder haben müssen, Ihr Vergleich hinkt etwas, außerdem hat die SPD frühkindliche Erziehung in ihr Programm aufgenommen nicht die CDU, Bayern war schon immer ein konservatives Bundesland, wo noch andere Werte gelten als in den übrigen Teilen der Republik in Bayern sind fast alle katholisch und der Zusammenhalt ist dort ein ganz anderer, als in Berlin (fast nur Single´s aus der gesamten BRD) oder Bremen schon immer als Hansestadt ihre eigenen Dinge gemacht hat. Genauso wie der Irrglaube existiert, die Roten könnten nicht rechnen, dass haben auch die Konservativen erfunden, um von sich selbst abzulenken, weil sie die höchsten Staatsverschuldungen immer schon der SPD hinterlassen haben, siehe heute. Andrej Ihr Weltbild ist für mich falsch und mein Weltbild ist für Sie falsch und das ist in Ordnung, für mich sind Konservative zurückgebliebene, die keinerlei Ideen haben und die verfehlte Politik weiterführen, die sie jahrelang diesem Land zugemutet haben, Steuersenkungen sind Parolen seit 30 Jahren und was hat das gebracht außer Elend für einen immer größer werdenden Teil der Gesellschaft, nein Andrej diesesmal kommen die nicht mehr davon, die zerstören noch viel mehr als es heute schon ist, die Armut wird weiter zunehmen, denn Arbeitsmarktpoltitik konnten die noch nie, außer den Niedriglohnsektor ausbauen, dass ist für die die Zukunft zu Gunsten der Unternehmer und für die Menschen????
Comment
von andrej andrej ist gerade offline | 19.12.2009 20:27 Uhr
interessant, @oli,
weil sie die höchsten Staatsverschuldungen immer schon der SPD hinterlassen haben, siehe heute.
das deckt sich übrigens nicht mit den aussagen des ehemaligen spd-finanzministers steinbrück:
"Gelinge schon im Jahr 2010 ein Etat ohne neue Schulden - zuletzt gab es dies 1969 - werde er "einen ausgeben", kündigte Steinbrück an."
http://www.stern.de/politik/deutschland/haushaltsdebatte-steinbrueck-verteidigt-etatplaene-597459.html
ja, der erste spd-kanzler brandt hat es WAHRLICH schwer gehabt. sein CDU-vorgänger hat ihm einen ausgegelichenen haushalt hinterlassen. da musste er das hemmungslose schulden-machen doch glatt selber efinden...
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von Lutze Lutze ist gerade offline | 19.12.2009 20:43 Uhr
Und
nun Olliver111? Unter Brandt und Schmidt -falls Sie es nicht wissen sollten, beide SPD- begann es mit den Schulden machen.
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von oliver111 oliver111 ist gerade offline | 19.12.2009 21:27 Uhr
@Lutze
Das Wirtschaftswunder hielt halt nicht über Jahre, die schwierigen Jahre musste immer die SPD meistern, nicht die CDU, die wird auch dieses Mal komplett versagen weil sie keinen Plan hat und die höchste Verschuldung seit bestehen der BRD durchzieht, aber mit Scheuklappen sieht man das natürlich nicht und Sie wollen das nicht sehen.

Sagen Sie mir was die CDU Gutes tut, aber immer nur sagen die SPD versagt, wo die CDU alles viel schlechter macht, also Lutze dann mal ein paar gute Gesetze die die erlassen haben und wie weitsichtig sind die, was nützt das dem Volk??
Comment
von Lutze Lutze ist gerade offline | 19.12.2009 21:40 Uhr
Oliver111
Tolle Ausrede.
Comment
von oliver111 oliver111 ist gerade offline | 19.12.2009 21:49 Uhr
@Lutze
Warum antworten Sie nicht, weil Ihnen kein gutes Gesetz einfällt, Sie reden sich so raus, also was macht die CDU besser als die SPD???
Comment
von Lutze Lutze ist gerade offline | 19.12.2009 22:05 Uhr
Oliver
H4 war eine tolle Sache.
Ansonsten interessiert mich als passionierter Nichtwähler keine Politik und keine Partei. Ich lese nur gerne die Kommentare in diesen Foren. Wobei Ihre und U.M. vor lauter Hass herausragend sind.
Comment
von oliver111 oliver111 ist gerade offline | 19.12.2009 22:37 Uhr
@Lutze
Hartz 4 war doch von der SPD!

Was Sie unter Hass verstehen ist bei anderen eigene Meinung und Weitblick, am besten fangen Sie noch eine Neiddebatte an, wie Ihr Freund Drachenflieger immer als Argument bringt, wenn ihm nichts einfällt, außerdem wenn Sie nicht wählen, dann können Sie aber auch nicht meckern, dann dürfen Sie niemanden vertreten, ich vertrete die Politik die ich richtig finde und sage klar was falsch ist an der CDU-Politik, Frau Merkel finde ich grausam, aber wenn man etwas hassen sollte, dass ist in der Politik nicht üblich, dass ist normales auseinandersetzen, ansonsten müssten alle Grünen-Politiker und SPD-Politiker die CDU hassen, dass tun die genauso wenig wie ich, sie sind nur anderer Meinung und Merkel ist wirklich unfähig irgendetwas auf die Reihe zu kriegen, auf Nichtstun kann man nicht neidisch sein.
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von uwemohrmann uwemohrmann ist gerade online | 20.12.2009 8:21 Uhr
lutze
gehts noch???? Hass???? Ich glaube Sie waren nen bisschen zu lange in der Kälte. Ich bin wahrlich nicht mit einverstanden, was die SPD so verzapft hat, aber was diese Frau und ihre Anhängsel Deutschland antut, ist unverantwortlich. Dann sind wohl viele hier, die kritisieren auch Hassprediger, oder alle Kabarettisten Deutschlands oder viele Journalisten; und wie bezeichnen Sie z.B. die Fliegerfraktion und die sonstigen sehr konservativen User, die z.B. Wowereit und rot rot ständig bepöbelen? Ausrechte Demokraten und besorgte Bürger?
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von phb phb ist gerade offline | 20.12.2009 12:56 Uhr
@uwemohrmann
Differenzierung war nie Ihre Stärke, oder?

"wie bezeichnen Sie z.B. die Fliegerfraktion und die sonstigen sehr konservativen User, die z.B. Wowereit und rot rot ständig bepöbelen?"

Ich lehne Wowereit, die Tempelhof-Schließung und rot-rot ab, bin aber alles andere als sehr konservativ. Eigentlich bin ich rot-grüner Stammwähler, die SPD werde ich aber bis auf weiteres und insbesondere solange Wowereit dabei ist nicht mehr wählen.

Vielleicht ein bisschen weniger Lagerdenken?
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von andrej andrej ist gerade offline | 19.12.2009 21:52 Uhr
einfache Antwort, Oli
Sagen Sie mir was die CDU Gutes tut, aber immer nur sagen die SPD versagt, wo die CDU alles viel schlechter macht,
vor dem Durchschlagen der Krise 2007:
In Teilen der Republik wie Bayern oder BW fast Vollbeschäftigung, im Vergleich zu anderen Teilen wie Bremen oder Berlin (totale Hoffnungslosigkeit am Arbeitsmarkt)!
Comment
von Lutze Lutze ist gerade offline | 19.12.2009 22:09 Uhr
andrej
und von BW Bayern Gelder haben wollen, typisch SPD.
Comment
von uwemohrmann uwemohrmann ist gerade online | 20.12.2009 8:51 Uhr
lutze
und ausserdem werden die Bayern wohl kaum Geld haben, das brauchen sie ja alles für ihre landesbank, diesen Bankrottverein, aber das Geld kommt ja wohl vom Bund, da kann man ja grosskotzig sein
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von oliver111 oliver111 ist gerade offline | 19.12.2009 22:31 Uhr
@Andrej + Lutze
Dann hat Hartz IV von der SPD also fast Vollbeschäftigung gebracht und die CDU hat das abgestaubt, denn sie hat die Gesetze nicht erlassen, so war es!! also was macht die CDU besser als die SPD,ich wollte keine Gesetze von der SPD sondern konkret was können die von der CDU eigenständig und besser??
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von andrej andrej ist gerade offline | 19.12.2009 20:34 Uhr
na, oli, schau'n wir mal
Alle CDU-FDP geführten Länder müssten dann aber nach ihrer Rechnung ganz weit vorne liegen bei der Pisa-Studie tun sie aber nicht,
nehman wir mal ein erebnis von 2005, da abe es ja noch spd-länder...heute regieren die ja nur noch, wo die leute völlig schmerzfrei sind.
also:
1 Bayern 533 516
2 Sachsen 523 501
3 Baden-Württemberg 512 512
4 Thüringen 510 493
tja, oli, das sind auf platz 1 bis 4 ja lauter spd-hochburgen...
und weiter hinten:
16 Nordrhein-Westfalen 486 480
15 Hamburg 481 ---
16 Bremen 471 452
ja, hinten die länder, die immer schwarz-gelb waren...
link: http://www.focus.de/wissen/campus/bildungsstandards/news/pisa-tabellen_aid_15430.html
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von Ulf_Kaputtke Ulf_Kaputtke ist gerade offline | 20.12.2009 12:25 Uhr
Da vergleichen Sie aber Äpfel mit Birnen
Bremen und Sachsen sind nun wirklich nicht vergleichbar. In Städten und in Westdeutschland (gilt beides für Bremen) haben Sie zunächst einmal mehr Migranten, die wegen schlechter deutscher Integrationspolitik schon mal schlechter abschneiden als der Rest.
Dann haben Sie in Städten generell mehr soziale Probleme als in ländlichen Regionen bzw. Ländern.
Drittens haben die Sachsen als einziges "Neues Bundesland" nach der Wende nicht komplett das westdeutsche Schulsystem übernommen. Das bedeutet in der Praxis bspw., dass die Schüler mehr Wochenstunden mit Naturwissenschaften verbringen als der Bundesdurchschnitt.

Dass Finnland dreimal in Folge Pisa-Sieger war, führt man übrigens auch zum Teil auf das aus der DDR importierte Schulsystem zurück. (Aber auch hier gilt: Man kann nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Finnland unterscheidet sich von Deutschland in vielfacher Hinsicht.)
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von andrej andrej ist gerade offline | 20.12.2009 12:41 Uhr
komisch nur,
Sie zunächst einmal mehr Migranten, die wegen schlechter deutscher Integrationspolitik schon mal schlechter abschneiden als der Rest.
dass der Herr Rösler offenbar keine Probleme in der Schule hatte. Aber vlt. hat ihm nie jemand gesagt, dass er Migrant sei und deshalb mal ein wenig unter "schlechter Integrationspolitik" leiden darf. Das wussten die "Migrationshintergründler" türk. Herkunft seinerzeit in meiner Klasse scheinbar auch nicht, die haben beide nämlich auch ohne Probleme Abi gemacht. Einer ist meines Wissens nach im Staatsdienst.Wie soll der noch weiter integriert werden????.
Und wie sieht eigentlich gute Integrationspolitik ihrer Meinung nach aus?
Comment
von akula akula ist gerade offline | 20.12.2009 14:02 Uhr
@andrej
Ihre kindischen Längenvergleiche sind amüsant und natürlich brüstend für Personen wie Sie. Nur die Zusammenhänge werden nie begriffen. Denn Eines ist ganz klar: Die ersten im PISA Ranking haben Ihren Platz nur, weil es für Sie zurechtgeschoben wurde. Es wurde frisiert und geschönt, wie schon bei der Arbeitslosenstatistik. Dabei haben genau diese "ersten" Länder die miesesten Quoten von Allen - sowohl im Schulabschlussvergleich, wie im Abiturvergleich, wie im Hochschulvergleich. Alleine die bayerische Abiturquote ist unter aller Kanone.

Und wenn wir uns besonders die absolut mieserablen Quoten der bayrischen Erzieherausbildung anschauen, bei denen bayernweit gerade mal soviel ausgebildet, wie München Bedarf hat, wissen wir weit mehr, als Sie jemals wussten.

Die Rechnung ist einfach. Aus ganz wenig, statistisch ganz viel machen. Schöne Neue Welt und der Rest kann es ausbaden. Wie Berlin, das zu Lasten die halbe Republik mit Studienabschlüssen versorgt. Berlin macht das, was Länder wie Bayern nie schaffen werden. Dass dabei Berlin auch kein sonderlich hohes Niveau bietet, ist eine andere Seite und der ungerechten Bildungspolitik zu verdanken.

Es ist ja immer wieder schön, anzuhören, was für tolle und leistungsfähige Menschen ein BW, Bayern oder Sachsen hervorbringt. Nützt uns nur nichts, wenn Sie die Gesamtwirtschaft dermaßen stark ausbremsen, weil genau diese Länder ihre Hausaufgaben nicht schaffen und adäquat bilden und ausbilden. Man hat von 20 Fachkräften mehr, als sich mit 2 auf die Schulter zu klopfen.
Comment
von andrej andrej ist gerade offline | 20.12.2009 14:52 Uhr
komisch nur,
akula, dass nicht mal von den verlierern von manipulation gesprochen wird. hören wir mal rein:

Von sieben Ländern schneiden Bremer Grundschüler besonders schlecht ab - Ein Jahr Abstand zu Baden-Württemberg

Die Ergebnisse nennt Bildungssenator Willi Lemke (SPD) "äußerst deprimierend": Nach der Iglu-Studie zum Leistungsniveau an Grundschulen fallen die Bremer Schülerinnen und Schüler gegenüber den anderen Bundesländern in fast allen Bereichen deutlich ab.
Trotzdem nennt Lemke den Abstand zu anderen Ländern "Besorgnis erregend".


so lächerlich einfach wie sie machte es sich denn offenbar nicht mal der herr bildungssenator.
Comment
von andrej andrej ist gerade offline | 20.12.2009 15:07 Uhr
und damit Sie, @akula,
mir nicht auch noch Manipulation vorwerfen, hier der Link:
http://www.welt.de/print-welt/article289598/IGLU_Studie_Fuer_Bremen_aeusserst_deprimierend.html

Comment
von eban eban ist gerade offline | 19.12.2009 18:10 Uhr
Natürlich betreibt die FDP
reine Klientelpolitik.
"Als Apotheker kann man sich überall niederlassen, da ist schon mehr Wettbewerb als bei Vertragsärzten. Der Verkauf von Arznei ist aber etwas anderes als der von Brötchen oder Autos. Es geht um Patientensicherheit. Daher soll die Verantwortung beim einzelnen Apotheker liegen, nicht bei anonymen Großketten. Im Gesundheitssystem muss es auch Grenzen für den Wettbewerb geben. Schließlich gibt es einen Unterschied zwischen Arznei und Brötchen. Oder brauchen Sie beim Brötchenkauf ein Rezept?"
Selten so gelacht. Da wirft Herr Rösler nichts als Nebelkerzen.
Wer hätte denn schon Mal erlebt, dass er beim Kauf von Aspirin vom Apotheker qualifiziert beraten wird - ungefragt?
Das Zeug wird über den Tresen geschoben und fertig.
Warum also soll ich rezeptfreie Medikamente nicht im Supermarkt kaufen, wenn sie dort billiger sind?
Und natürlich will sich Herr Rösler in Bezug auf Sparmaßnahmen nicht auf Einzelheiten festlegen, nähme ihm das doch die Möglichkeit zur wolkigen Rede.
Im übrigen wedelt auch Herr Rösler nur mit dem Koalitionsvertrag, wenn ihm nichts weiter einfällt.

Comment
von uwemohrmann uwemohrmann ist gerade online | 19.12.2009 18:14 Uhr
Slider,
na die Zeit reicht ja wohl, um unser Gesundheitssystem total an die Wand zu fahren. Er könnte ja dann in irgendein Entwicklungsland als Urwaldarzt gehen, weil er voraussichtlich hier keinen Fuss mehr auf den Boden bekommt
Comment
von zacha zacha ist gerade offline | 19.12.2009 20:42 Uhr
@uwemohrmann
Sind wir mal ehrlich, das Gesundheitssystem ist mit 100 km/h noch 20m von der Wand entfernt. Die Frage ist also eigentlich nicht mehr "ob" es an die Wand fährt (das ist kaum noch zu verhindern) sondern eher "wie".
Comment
von lankwitze lankwitze ist gerade offline | 19.12.2009 18:30 Uhr
Er hat ja dann auch mehr Versorgungsbezüge,
als die meisten dieser Leser!
Comment
von herr_gumba herr_gumba ist gerade offline | 19.12.2009 19:10 Uhr
In die Ecke
Ich bin kein großer Fan vom Rösler, aber die Interviewfragen grenzen an Inquisition mit den platten Standardklisches gegenüber FDP Politikern.

Es ist ja in Ordnung, wenn Journalisten einige Personen und/oder politische Grundhaltungen nicht leiden können, aber diese Liberalismus-Schlagwort AntiFDP Position ist derart schlecht konstruiert, dass selbst der hinterletzte Un"Liberale" Ausschlag bekommen müsste.
Comment
von Verdaechtiger Verdaechtiger ist gerade offline | 19.12.2009 19:26 Uhr
"Dies zu erwägen, wäre unseriös."
Es wirkt nicht gerade seriös sich im Unterhemd beim Arzt zusammen mit der Presse impfen zu lassen.

Herr Rösler, Sie machen dabei keine schlechte Figur. Falls Sie doch beschließen früher aus der Politik zu gehen könnte ich mir Sie gut als Fotomodell auf Werbeprospekten in Apotheken vorstellen.
Comment
von oliver111 oliver111 ist gerade offline | 19.12.2009 21:23 Uhr
@Andrej
Dann wird es an der schwarz/gelben Regierung liegen und nicht an der Intelligenz der Menschen dort schon klar, außerdem liegt Berlin vor NRW nämlich auf Platz 13, dass haben Sie unterschlagen, naja man muss sich alles schönreden so sind´se und wer dran glaubt kein Problem, für mich ist es populistisch
Comment
von andrej andrej ist gerade offline | 19.12.2009 21:42 Uhr
ja, oli
berlin liet vor nrw in der tabelle aus 2005. aber...während nrw von den 60ern an bis steinbrück immer spd-regiert war, war berlin mal so, mal so regiert. und in der bildungspoltik dauert es ein wenig, bis die politik sich auf die bildung auswirkt. oder glauben Sie, dass am wahlabend, bei nem regierungswechsel, plötzlich alle schüler dümmer oder schlauer werden?
daher vergleichen Sie mal bremen, bayern und bw, da gab es nie wechsel in den kultusministerien. und wer sieht dann alt aus?
Comment
von oliver111 oliver111 ist gerade offline | 19.12.2009 21:54 Uhr
@Andrej
so können wir natürlich weiter hin und her diskutieren, aber wir sollten uns die Frage stellen, warum Deutschland im Gegensatz zu anderen EU-Ländern so schlecht abschneidet, woran liegt das denn dann Ihrer Meinung nach, warum gibt es soviele Schulabgänger ohne Abschluss in Deutschland??? Also mit Bildung kann die CDU wirklich nicht punkten und nun soll es auch noch privatisiert werden, dass wird ja noch schlimmer, d. h. nur ein kleiner Teil der Bevölkerung wird der Zugang ermöglicht, nicht die Schlausten sondern die mit dem meisten Geld haben können dann studieren, vielleicht führen die auch noch Schulgeld ein, ich finde es ist eine Rückentwicklung ins Mittelalter, dass ist doch CDU-Politik aber das kann sich Deutschland nicht leisten, es ist für mich falsche Politik, die Armut weiter ausbaut und wie soll die Zukunft bitte so gestaltet werden???
Comment
von andrej andrej ist gerade offline | 19.12.2009 22:09 Uhr
ja, oli, warum nur
warum gibt es soviele Schulabgänger ohne Abschluss in Deutschland???
und warum fahren so viele bei rot über die Ampel?
Weil es Ihre eigene Entscheidung ist? Oder zwingt Kanzlerin Merkel jemanden zum Verlassen der Schule, oder zum Ignorieren der Ampel?
Aber ich wette, die SPD löst das Problem auf ihre Art, durch Absenken der Standards. Ich bin 6 Jahre mit jemandem zur Schule gegangen in NDS, der ging nach der 6. auf die Hauptschule und dümpelte da so vor sich hin. Nach einer Lehre konnte der, o Wunder, völlig anstrengungsfrei das Bremer Fach-Abitur machen. Ich glaube, das bekommt auch ein durchschnittlich intelligentes Schaf.
Ist doch ne gute Lösung: Abschlüsse verschenken!
Comment
von oliver111 oliver111 ist gerade offline | 19.12.2009 22:52 Uhr
@Andrej
Absenkung des Standards, d. h. die so wie Westerwelle auf dem 2. Bildungsweg Abitur gemacht hat, sollte dann wegfallen, also Elitenbildung und die etwas später nach der Ausbildung etc. sollen keine Schule mehr besuchen dürfen, sondern gleich Hartz IV beziehen wenn sie keinen Job finden, was ist das für eine Logik???
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von andrej andrej ist gerade offline | 19.12.2009 23:14 Uhr
Sie verdrehen meine Worte, oli
ob absichtlich oder nicht: meinetwegen kann jand auf dem 25. bildungsweg abitur machen. aber bitte ein richtiges. keins mit dem schwierigkeitsgrad von 10m geradeaus gehen.
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von Lutze Lutze ist gerade offline | 20.12.2009 9:47 Uhr
Andrej
So wie mir bekannt ist, fallen beim Abitur auf dem 2. Bildungsweg lediglich Sport, Musik und Kunst weg. Abgesehen davon
gehen diese Menschen noch nebenbei arbeiten. Und weiter, es gibt auch bei den richtigen Abiturienten genung Pfeifen.
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von andrej andrej ist gerade offline | 20.12.2009 10:25 Uhr
auf die Gefahr hin
mich zu wiederholen: es geht mir nicht um den 2. bildungsweg, sondern um die unterschiede zw. den bundesländern.
"der Unterschied zu Schlusslicht Bremen
beträgt zwei komplette Schuljahre."

http://www.le-rs-nw.de/cms/images/pdf/presse/081117%20-%20spo%20pisa-l%E4ndervergleich.pdf"
Was glauben Sie, welchen "Schwierigkeits"-grad ein Abitur in einem Land hat, wo die Schüler 2 Jahre hinterher hinken?
Da bekommt man das Abi, wenn man seinen Namen unfallfrei schreibt.
Aber das ist Sozialdemokratie. Man darf schliesslich niemandem wg. mangelnder Intelligenz das Abi verweigern. Alle müssen gleich sein!
Comment
von oliver111 oliver111 ist gerade offline | 20.12.2009 11:55 Uhr
@Andrej
Nicht alle müssen gleich sein, dass geht nicht, sondern alle müssen die gleichen Chancen bekommen, dass ist ein riesen Unterschied, Sie verwechseln da etwas, wir sprechen nicht vom Sozialismus und auch nicht von Gleichmacherei, jedes Kind sollte ein Anrecht auf Bildung bekommen in einem so angeblich hoch entwickeltem Industrieland, dass ist in Deutschland nicht gegeben und wenn es nach Ihnen geht, dann sollten nur die zur Schule gehen und studieren dürfen, die Geld haben und die anderen keine Rechte auf Bildung, d. h. auf neoliberal = Selbstverantwortung, Sie haben bestimmt England oder Amerika als schlechte Vorbilder im Kopf, deren Elend brauchen wir nicht nach Deutschland transportieren, wir sind aber auf dem besten Weg dorthin anstatt die positiven Länder wie Dänemark, Norwegen als "Vorbild" zu nehmen, wo es diese ganzen Probleme garnicht gibt, weil dort vernünftige Politik gemacht wird, dort gibt es auch keine Armut und keine Ausgrenzung von Menschen die weniger Geld haben, dass ist erbärmlich und erinnert an Mittelalter, diese Rückentwicklung begrüßen Sie, ich sage ja CDU/FDP ist rückwärtsgewandte Politik und die verkaufen Chancengleichheit mit Sozialismus und wer darauf reinfällt sorry, aber der ist selber Schuld.

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