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Reaktion auf Kommentar

Grüne Muslime greifen Islamkritikerin Seyran Ates an

Bei den Grünen organisierte Muslime haben die islamkritische Anwältin und Frauenrechtlerin Seyran Ates scharf angegriffen: Ates sei offenbar „das Schicksal von Migrantinnen ziemlich egal“, schrieben 20 Grünen-Politiker in einem offenen Brief. Ates sei „frauen- und integrationspolitisch auf einem Irrweg“.
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Der Brief ist eine Reaktion auf einen Kommentar von Seyran Ates auf „Welt Online“, in dem sie erklärt, warum sie die Grünen nicht mehr wählt. „Bei den Grünen begegnet man den meisten Kopftuchträgerinnen und VerteidigerInnen des Kopftuchs, den meisten Kulturrelativisten und Multikulturalisten“, schrieb Ates.

Bekannt geworden ist die kurdischstämmige Berlinerin durch ihre Arbeit als Rechtsanwältin in Ehrenmord- und Familienprozessen. In ihrer neuesten Veröffentlichung greift sie die Grünen vehement an, denen gegenüber sie „misstrauisch“ geworden sei. Sie wirft der Partei vor, sich nicht für einen Straftatbestand Zwangsheirat einzusetzen und bei Diskussionen über Moscheebauten „aggressiv“ zu reagieren. Die Unterzeichner wollen diese Aussagen nicht stehen lassen: Die Grünen setzten sich für ein Bleiberecht für zwangsverheiratete Frauen ein, kontern sie, für mehr Frauenhäuser und einen Straftatbestand häusliche Gewalt. „Wir Grüne sind keine Verteidiger des Kopftuchs. Wir sind Verfechter des Selbstbestimmungsrechts“, heißt es weiter.

„Es gibt eigentlich nur zwei aktive Grünenpolitikerinnen mit Kopftuch“, erklärt Hasret Karacuban, die Sprecherin des Arbeitskreises Grüne Muslime aus Nordrhein-Westfalen, die den Brief mitverfasst hat. Das Stück Stoff dürfe allerdings kein Kriterium sein, eine Partei zu wählen oder nicht. Der 2007 gegründete Verbund der Grünen Muslime hat etwa 80 Mitglieder und ist der bundesweit erste Zusammenschluss von Muslimen in einer deutschen Partei.

Sie bekommen nun Rückenwind aus den Volksparteien. „Das Schreiben von Frau Ates ist reiner Populismus“, sagt Bülent Arslan, Vorsitzender des Deutsch-Türkischen Forums in der CDU. „Mit solchen Aussagen bedient sie die vorherrschenden Ängste gegenüber Muslimen in der Gesellschaft.“ Autoren wie Ates verdienten ihr Geld in der „Islamophobie-Industrie“, sagte Arslan. Sie versuchen immer wieder, damit Aufmerksamkeit zu erregen. Auch aus der SPD kommt Kritik: „Die Grünen haben sehr viel in Sachen Integrationspolitik und Frauenrechte geleistet“, so Lale Akgün, Islambeauftragte der Sozialdemokraten im Bundestag. „Leider werden immer wieder genau die als Multikulti-Träumer abgekanzelt, die am meisten für Einwanderer tun“.

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Comment
von burri19 burri19 ist gerade offline | 21.9.2009 17:00 Uhr
Ates hat Recht...
und wie wir aus der Erfahrung mit den muslimischen Mileus wissen, hat die ganze Anbiederung der westdeutschen Islamfangemeinde an die Muslime nur eine Folge: weil wir uns anbiedern haben die Muslime zu recht keine Achtung vor aus.
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass es nicht immer darum geht, was alle möglichen netten Menschen FÜR die Einwanderer tun, sondern was die Einwanderer für das Land tun, in dem sie leben.
Frau Ates ist darin vorbildlich.
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von dali dali ist gerade online | 21.9.2009 21:33 Uhr
aha @burri
weil burri ja das Innenleben der Grünen so gut beurteilen kann,
wann ist er denn eingetreten???
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von schnarchnase schnarchnase ist gerade offline | 21.9.2009 23:40 Uhr
Elefantenparty im Glashaus
Aber Herr Dali, Herr Burri schreibt doch gar nichts vom Innenleben der Grünen...

Im Übrigen: Ich habe grossen Respekt vor Frau Ates, aber ich weiss nicht, ob es wirklich ihre Absicht war, in der heissen Wahlkampfphase eine Diskussion anzufachen, die wie keine andere geeignet ist, die Emotionen hochkochen zu lassen.

Der TS giesst mit falschen Zitaten Öl ins Feuer. (Wo Ates von "dem ein oder anderen Grünen" spricht, ist hier von "der Partei" die Rede)(http://www.welt.de/politik/bundestagswahl/article4488461/Seyran-Ates-erklaert-wen-sie-nicht-waehlt.html)

Die Reaktionen der Grünen und nicht-Grünen Politiker sind völlig übertrieben und teils absurd.

Ich teile die Kritik von Frau Ates und einigen Kommentatoren an der Grünen Integrationspolitik und könnte auf "Grüne Muslime" und Quoten-Migranten in der Parteispitze gut verzichten.
Ich erlaube mir aber folgende Einschätzung: Dieses Thema ist bei der kommenden Wahl eine Marginalie und verglichen mit Themen wie Kontrolle der Finanzmärkte oder gar kriminelle Machenschaften der Genfood- und Atomindustrie ziemlich unwichtig.

(63 Kommentare bisher... TS-Artikel über massenhaft von der Mafia im Mittelmeer versenkten (auch deutschen) Atommüll: 0 Kommentare)
Comment
von flexton flexton ist gerade offline | 21.9.2009 17:06 Uhr
Immer diese Reflexe
Mich, ich habe ebenfalls einen sog. "Migrationshintergrund", regt ungemein auf dass die Türken die in Deutschland leben immer versuchen die gesamte Integrationsdebatte zu dominieren und umgekehrt die Politiker sich auch sogut wie ausschließlich mit dieser einen Minderheit befassen. Ates sei offenbar „das Schicksal von Migrantinnen ziemlich egal“ - als ob alle "Migrantinnen" Muslime wären!
Comment
von titanic titanic ist gerade offline | 22.9.2009 1:19 Uhr
@flexton
"als ob alle "Migrantinnen" Muslime wären!"

Als ob alle Muslime in Deutschland Ates-Basher wären!

Innerhalb der Grünen hat sich in den letzten Jahren leider eine ganz spezielle muslimische und pro-islamistische Klientel (Islamismus-Lobbyisten, iranische Scheinoppositionelle, Ahmadinedschad-Anhänger, kulturrelativistische Patriarchat-Verklärer, Regime-Anhänger usw.) etabliert, die keineswegs pauschal mit "den Muslimen" gleichzusetzen ist. Ebensowenig wie die gebürtige Muslima Seyran Ates nicht mit "den Muslimen" bei uns gleichzusetzen ist.
Der feine kleine Unterschied ist der, dass Seyran Ates auch nie behaupten würde, für jemand anderen als allein für SICH und genauso denkende Muslimas zu sprechen, während die Ates-Basher sich zu Sprechern "der Muslime" aufschwingen, obwohl sie von den Muslimen in Deutschland keinerlei demokratisches Mandat dafür haben.
Wer Kritik am unaufgeklärten und archaisch-patriarchalisch gelebten Islam übt, wird von diesen selbsternannten Islam-Lobbyisten sofort zum angeblichen Rassisten und Rechtsextremisten abgestempelt und zum Abschuss freigegeben.

So wird unser konfliktscheues deutsches Duckmäusertum von diesen Islam-Lobbyisten durch geschickte Stimmungsmache dafür instrumentalisiert, die bei uns geltenden demokratischen Normen und Regeln nach und nach zu lockern und auszuhebeln, um unter dem verlogenen Deckmäntelchen von "Toleranz" die mit unseren Grundwerten völlig unvereinbaren Spielregeln des fundamentalistischen Islam hier zu verankern, um sie dann Zug um Zug fester zu etablieren und auszuweiten.

Die Partei Die Grünen macht sich aus politischem Kalkül mehr und mehr zum Vehikel dieser angeblichen (von den hiesigen Muslimen nie demokratisch gewählten!) Muslim-Interessenvertreter, die so immer tiefer in die Substanz der Grünen Partei eindringen können.

Dies ist vielleicht ein Vorgeschmack darauf, was uns auch gesamtgesellschaftlich in den kommenden Jahren blüht, falls wir nicht auf Frau Ates hören.
Comment
von lindblom lindblom ist gerade offline | 21.9.2009 17:27 Uhr
Grüne könnten gelassener sein!
Fr. Ates ist eine sehr mutige (Islamkritiker sind in Europa vieler Gefahren ausgesetzt...) und gut in unsere Gesellschaft integrierte Frau die durchaus berechtigte Kritik an den Grünen übt. Mit Populismus hat das gar nichts zu tun.

Interessant sind die vehementen und z.T. auch diffarmierenden Reaktionen (Fr.Ates verdiene ihr Geld in der "Islamophie-Industrie"...!) der Grünen und der anderen Parteien.

Aber halt, das stimmt so nicht ganz. Vehement sind die Reaktionen der Muslime die Mitglieder in den verschiedenen Parteien sind. Das ist ein kleiner, dennoch nicht unerheblicher Unterschied.

Gäbe es mehr Frauen wie Fr.Ates und bekäme sie mehr Unterstützung, dann müssten wir vielleicht nicht so viel über Integrationsprobleme diskutieren.
Comment
von titanic titanic ist gerade offline | 22.9.2009 1:50 Uhr
@lindblom
Wer den Begriff "Islamophie-Industrie" kreiert, der (die) spielt damit zweifellos auf den antisemitischen Kampfbegriff von der angeblichen "Holocaust-Industrie" an, und der (die) will damit natürlich die selbe Klientel ideologisch gegen aufklärerische Menschen wie Frau Ates bewaffnen und aufrüsten.

Ich hatte in diesem Sommer (am 2. Juli) beim Unterschriften sammeln für die unabhängige und überparteiliche Initiative "Stop the Bomb" (für Sanktionen gegen das iranische Regime, und gegen deren Atomprogramm) eine denkwürdige Begegnung mit Frau Künast, bei der diese grüne Spitzenpolitikerin mir gegenüber in einem regelrechten Tobsuchtsanfall behauptete, diese Initiative sei vom Mossad gesteuert!

http://www.jpost.com/servlet/Satellite?pagename=JPost%2FJPArticle%2FShowFull&cid=1246443779016

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,636151,00.html

Zu den zahlreichen Unterstützern von "Stop the Bomb" gehören u.A. Seyran Ates, Iris Berben, Henryk M. Broder, Petra Pau, Rudolf Dreßler, Madeleine Petrovic, Elie Wiesel, Leon de Winter, Klaus Faber, Heiner Geißler, Nasrin Amirsedgi, Ute Granold, Dieter Graumann, Elfriede Jelinek, Beate Klarsfeld, Stephan J. Kramer, Matthias Küntzel, Andrei S. Markovits, Karol Sauerland, Bruno Schirra, Helga Trüpel, Efraim Zuroff, und mittlerweile zigtausende weitere höchst verschiedene Menschen.

Für maßgebliche Grünen-Spitzenpolitiker scheinen das also alles miteinander verschworene Mossad-Agenten zu sein ...

Da ich selbst mit etlichen Exil-Iranern gut bekannt bis eng befreundet bin, weiß ich auch um das äußerst doppelgesichtige und höchst fragwürdige Verhalten der Partei Die Grünen zur blutig unterdrückten Reform- und Demokratiebewegung im Iran.
Die Grünen sind in der Praxis leider strickt gegen Alles, was Ahmadinedschad weh tun könnte!
Comment
von lindblom lindblom ist gerade offline | 21.9.2009 17:29 Uhr
Spiel mir eine alte Melodie
@burri19

@flexton

Ich kann mich Ihren Kommentaren nur anschließen!
Comment
von misterx misterx ist gerade offline | 21.9.2009 17:33 Uhr
Wer die Wahrheit sagt,..
...braucht eine schnelles Pferd. (Indianisches Sprichwort)

Frau Ates ist eine mutige Frau, welcher Grüner kann diese Charaktereigenschaft heute noch sein Eigen nennen?
Comment
von dali dali ist gerade online | 21.9.2009 21:36 Uhr
Auch an @misterx die Frage
wann war er denn zum letzten mal bei einer Parteiversammlung der Grünen und konnte sich einen Überblick über das Innenleben der Partei machen???
Comment
von misterx misterx ist gerade offline | 21.9.2009 21:48 Uhr
Ich kenne Ortsverband, örtlichen Bundestagsabgeordneten..
und war mal bei einigen Amnesty-International-Sitzungen, das reichte völlig, um alle Vorurteile zu bestätigen.
Comment
von titanic titanic ist gerade offline | 22.9.2009 2:07 Uhr
@dali
Zumindest über das derzeitige politische Innenleben der Spitze der Partei Die Grünen kann man sich anhand dieses aktuellen Briefwechsels ein recht anschauliches Bild machen:

http://de.stopthebomb.net/de/start/deutschland/text-audio-und-video/texte-aus-der-stb-koalition/offener-brief-der-green-party-of-iran.html

Die Spitze der Partei Die Grünen übernimmt demnach völlig ungeprüft diffamierende Falschbehauptungen des iranischen Islamistenregimes gegen iranische Oppositionelle im deutschen Exil, um diese hier vor ihren grünen Mitgliedern und Sympathisanten in verleumderischer Weise zu diskreditieren!

Wer als Exiliraner gegen das Atomprogramm des iranischen Islamistenregimes und für Sanktionen gegen das iranische Regime ist, der wird von der Grünen-Spitze anscheinend sofort in diffamierender Absicht mit Mossad, Volksmudschahedin und "Antideutschen" in Verbindung gebracht.
Und geliefert bekommt die Grünen-Spitze die Munition für solche Schmutzkampagnen gegen die iranische Opposition (einschließlich der exiliranischen Green Party of Iran!) anscheinend von Zuträgern des Ahmadinedschad-Regimes höchstselbst!

Womit das wohl zusammenhängen könnte?

Comment
von marel marel ist gerade offline | 22.9.2009 13:41 Uhr
Ich habe mir ein Bild gemacht
Der Brief, den Sie verlinken, schreibt im Tenor "wer mit dem Gegner spricht oder verhandelt, ist ein Verräter". Dies zeugt nicht von besonders viel Geist, sondern eher von einer unproduktiven schwarz-weißen Weltsicht.

Die Antwort von Claudia Roth ist dagegen differenziert. Sie distanziert sich klar und deutlich von Mahmud Ahmadinedschad, nicht aber von der iranischen Verfassung. Diese wird bekanntlich durch die Regierung von Mahmud Ahmadinedschad in massiver Weise gebrochen. Sie bewertet die Opposition im Iran, die sich ebenfalls auf die Verfassung beruft, deutlich höher ein, als eine de facto 1-Mann Partei im Exil. Bemerkenswert, daß sie darauf überhaupt antwortet.

Ich nehme hiermit weder Bezug auf "STOP THE BOMB" noch auf die politische Haltung der Grünen-Spitze zum Iran. Beides kann ich noch nicht abschließend einschätzen. Zu den verlinkten Briefen, habe ich mir aber ein Bild gemacht. Als Beleg für Ihre pauschale Kritik an den Grünen taugt er nicht.
Comment
von titanic titanic ist gerade offline | 22.9.2009 15:08 Uhr
@marel
Sie scheinen da einige Passagen übersehen zu haben:

"Seit Jahren fördert die Grüne Partei Deutschlands - direkt und indirekt – die vermeintliche Antikriegsorganisation CASMII (Campaign Against Sanctions and Military Intervention in Iran), die für das Teheraner Regime Lobby betreibt. Zu dem Wissenschaftsbeirat von CASMII in Deutschland gehört das langjährige Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen Mohsen Massarat. Er ist ein gern gesehener Referent von Iran-Veranstaltungen der Heinrich-Böll Stiftung. Mohsen Massarat hat sich in einem offenen Brief an Frau Bundeskanzlerin Angelika Merkel eindeutig an die Seite der terroristischen Hamas-Organisation, welche nur ein Handlanger des Mullah-Regimes zur Vernichtung Israels ist, gestellt (veröffentlicht am 14. Januar 2009, http://www.campaigniran.org/casmii/index.php?q=node/7237).

Die CASMII-Gruppe wurde durch den iranischen Wissenschaftler/Geschäftsmann ABBAS EDAALAT in London gegründet. A. Edaalat steht, nach den im Anhang beigefügten Informationen, in direktem wirtschaftlichen und politischen Kontakt zu den iranischen, stellvertretenden Ministern ABBAS MALEKI und MOHAMMAD-REZA HAAERI YAZDI (siehe Dokument im Anhang). CASMII-Vertreter haben bereits den ersten Stellvertreter von Ahmadinejad, AMIR MASCHAII in Teheran und Ahmadienejad persönlich in New York besucht (siehe Bilder im Anhang).

CASMII wird in Deutschland durch Ali Fathollah-Nejad und Mohsen Massarat verwaltet – beide sind enge Freunde von A.Edaalat. Frau Angelika Beer hat gute Kontakte zu CASMII. Sie hat Fatollah Nejad und Amir Mombinii, welche Mitglieder der von Dr. Mehran Barati (Schwiegervater von Joschka Fischer) im Jahre 2005 gegründeten Bewegung "Ettehade Joumhourikhahane-e Iran" sind, als "Umwelt- und Iran-Experten" zu einem Seminar im Europa Parlament eingeladen, um für deren Politik zu werben (am 17. März 2009: http://verts-europe-sinople.net/Conference-Iran-Europe-Une-vision-Verte-pour-l-avenir)."

usw.

Es werden durchaus konkrete Fakten genannt.
Comment
von marel marel ist gerade offline | 22.9.2009 17:20 Uhr
Fakten?
Hier wird behauptet, "die Grünen fördern eine Gruppe XY".

Die Fakten, die dann Absätzelang aufgezählt werden heißen in der Bilanz, "es gibt Kontakte". Die Grünen haben sogar Kontakte zu Bush, zum Papst und zu Putin. Stellen Sie sich vor! Wen die alles fördern! Was für eine Logik dieser 1-Mann-Partei!

Und das ist dann Ihr großer Beleg? Anscheinend reicht es heute, irgendwen anzugreifen und dann ein Dokument als "Quelle" dazu ins Netz zu stellen, egal was für hohle Phrasen
da drin stehen. Da müssen Sie bitteschön etwas Besseres liefern.
Comment
von titanic titanic ist gerade offline | 22.9.2009 18:12 Uhr
@marel
Sie wettern ohne jede Sachlichkeit gegen die belegten und nachprüfbaren Fakten, die der iranische Grüne Dr. Kazem Moussavi gegenüber der Parteispitze der bundesdeutschen Partei Die Grünen benannt hat.

Dazu gehören u.A. auch diese Fakten:

"Die Grünen-nahe Heinrich-Böll-Stiftung unter der Leitung von Herrn Ralf Fücks ist zum Zwecks des Kulturdialogs in gutem Kontakt mit dem iranischen Botschafter Alireza Scheikh Attar.
Die Böll-Stiftung hatte den Botschafter im Juni zur Diskussion eingeladen. Scheikh Attar ist ein bekannter Top-Terrorist, ein guter Freund Ahmadinejads und direkt verantwortlich für die Verwaltung der iranischen Shoppingliste für Massenvernichtungswaffen in Europa. Seine Veranstaltung wurde wegen der massiven Proteste der Stop the Bomb-Koalition und anderer Menschen abgesagt.

Das jüngste Beispiel ist die Position von Claudia Roth und Jürgen Trittin hinsichtlich der Teilnahme des iranischen Präsidenten Ahmadinejad an der UN-Antirassismus-Konferenz in Genf. Der stellvertretende Grünen-Fraktionsvorsitzende Jürgen Trittin kritisierte den Boykott der Bundesregierung und sagte, es sei falsch, Ahmadinejad und seinen Verbündeten das Feld zu überlassen (http://www.welt.de/politik/article3593066/Ahmadinedschad-spaltet-die-deutschen-Parteien.html). Damit verharmlost Trittin die Vernichtungsdrohungen durch das iranische Regime gegenüber Israel.
Frau Renate Künast hat kürzlich in einem Zeitungs-Interview suggeriert, dass sie an der Seite Israels steht. Man kann nicht mit dem Holocaustleugner-Regime in Teheran politisch gut befreundet sein und sich gleichzeitig an der Seite Israels fühlen!"


Gewiss nicht nur Kazem Moussavi und ich sind der wohlbegründeten Meinung, dass die Partei Die Grünen derzeit ziemlich dreist versucht, auf zwei höchst unvereinbaren Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen.
Nämlich sowohl auf der humanistisch-demokratischen, wie auf der islamistisch-antidemokratischen Hochzeit.

Verantwortlich dafür ist allein die bundesgrüne Parteispitze.
Comment
von uwemohrmann uwemohrmann ist gerade offline | 21.9.2009 17:35 Uhr
na solange
wie Fr. Roth noch nicht mit nem Kopftuch rumläuft, sind die Grünen noch nicht ganz verloren. Aber wenn das passiert, mache ich mir ernsthaft Gedanken. Ansonsten hat Fr. Ates m.E. völlig recht.
Comment
von kaleu kaleu ist gerade offline | 21.9.2009 18:05 Uhr
Verehrter uwemohrmann, ....
...die Erfahrung freut mich, dass ich einmal mit Ihnen zu einer Übereinstimmen komme.
Weiter so!
Übrigens, ob Frau Roth je mit einem Kopftuch rumläuft, werden wir wohl kaum erfahren. Wär auch ja ihre Sache. An Qualitäten jedoch, wie sie Frau Ates besitzt, käm sie auch mit, nicht im entferntesten heran.
Comment
von uwemohrmann uwemohrmann ist gerade offline | 21.9.2009 18:20 Uhr
kaleu
absolut nicht im entferntesten, hatte das Glück sie mal kennenzulernen. Eine fantstische Frau. Aber trotzdem würde ich Fr. Roth trotzdem mal so sehen. im übrigen ist es schon mindestens das 2 Mal das wir der gleichen Meinung sind. Soll aber nicht zur Gewohnheit werden. Man pflegt seine Lieblingsfeindbilder
Comment
von kaleu kaleu ist gerade offline | 21.9.2009 19:34 Uhr
Kein Feindbild uwemohrmann, ....
...bitte keine Superlative sehen.
Comment
von Fragezeichen Fragezeichen ist gerade offline | 22.9.2009 8:33 Uhr
In pink
Hatten wir doch schon, photogen aufgenommen, vor dem Taj Mahal.
Comment
von betrachter betrachter ist gerade offline | 21.9.2009 17:36 Uhr
Damit man sich selber ein Bild machen kann
hier der Link zum Artikel von Seyran Ates:

Seyran Ates erklärt, wen sie nicht wählt
Comment
von pascalsneffe pascalsneffe ist gerade offline | 21.9.2009 17:37 Uhr
Meinungsfreiheit bedroht
"Islamophobie-Industrie" - Vorsicht! Da wird unter der Hand ein Mal mehr ein Begriff geprägt, der absurd ist. Hier geht es um Meinungsfreiheit, die es, wenn solche Herren wie Herr Bülent Arslan einmal das Sagen haben sollten (was wir verhüten mögen!), in unserer demokratischen Fülle bald nicht mehr geben wird.
Comment
von borax borax ist gerade offline | 21.9.2009 17:45 Uhr
Auf Ates einzuprügeln....
ist offenbar derzeit in bestimmten Kreisen hip.

Dabei hat sie zu 100% recht: die Grünen haben bisher so gut wie nichts getan, was die Integration und Rechte dieser Frauen verbessert hat, auch wenn sie UNHEIMLICH viel darüber reden.

Wem zum Thema "Ehrenmord" (anlässlich des Falles Sürücü) nichts Besseres einfällt, als einen Filmabend (kein Witz) zu organisieren und ansonsten alles beim Alten zu lassen (wie es die Grünen samt Frontfrau Claudia Roth) getan haben, der kann nicht allen Ernstes so tun, als ob er was für die Rechte dieser Frauen getan hätte.

Im Gegenteil: die Grünen haben viel Nützlichen boykottiert, etwa eine Anhebung des Einreisealters für Importbräute, weil viele von diesen Zwangsverheirateten sich im Alter von 22 Jahren nun mal besser gegen eine Zwangsheirat wehren können als eine 16-Jährige. Auch das haben die Grünen als Rassismus gebrandmarkt, was leider in diesem Land schon reicht, um eine Idee zu verwerfen. Sie selbst haben aber nichts Besseres angeboten. Gute Ideen werden von den Grünen oft allein deswegen verworfen, weil sie von der "falschen" Partei kommen, etwa die Sprachtests, die die Integration und damit auch die Freiheiten dieser Frauen enorm verbessern würden.

Unvergessen bleibt auch das Geschrei der Grünen, als Schüler SELBST entschieden haben, auf dem Schulhof nur noch Deutsch zu sprechen und die Grünen "Zwangsgermanisierung!!!" schrien.

Dass die Grünen grundsätzlich jede Moschee bejubeln, egal wie obskur der Verein ist und was da an Hass gepredigt wird, spricht auch nicht gerade für die Partei. Religionsfreiheit heißt ja nun nicht, dass man jeden Verein schalten und walten lassen kann wie er will.

Mich persönlich stören diese bizarren Unterwerfungsgesten der Grünen gegenüber wirklich extremen Islamvertretern, die ja nun wirklich alles andere als "grüne" Ideale vertreten (Frauenrechte, Menschenrechte, Selbstbestimmung, Pressefreiheit usw.). Die Grünen wirken da unglaubwürdig.
Comment
von dali dali ist gerade online | 21.9.2009 21:41 Uhr
Auweia @borax
ich mein,
ich rechne zwar nicht mit Anderem von ihm,
aber grüne Politer, vor allem aber Politikerinnen waren die ersten, die in den frühen 90ern das überhaupt thematisiet haben.
Ich erinnere mich noch sehr gut an die Stände zu dieser Themenstellung bei diversen Veranstaltungen und um den Oranienplatz...
Comment
von borax borax ist gerade offline | 21.9.2009 22:55 Uhr
Ach ja?
Die Grünen reden zwar viel, aber wenn es um die Umsetzung geht, sieht das schon ganz anders aus.

Völlig bizarr ist z. B. das massive Eintreten für die Ahmaddiyya-Moschee, erst recht nach dem die Ahmadiyyas behauptet haben, Schweinefleisch-Essen mache schwul und schamlos und auch sonst durch etliche schwulenfeindliche Statesmenst aufgefallen sind. Von der rigiden Geschlechterapartheid, sogar bei der Einweihung, wo Männer und Frauen sich in getrennten Zelten nicht mal über den Weg laufen durften, abgesehen. Die Grünen fanden's toll. Menschenrechte, Schwulenrechte, Frauenrechte? WO????

Dass die vorgebliche "Architektin" der Moschee als emanzizipierte Kopftuchmuslima gefeiert wurde, obwohl ein Blick in die Archtektenkammer (Frau Google gibt Antwort) nirgends als Architektin (Berufspflicht) registiert war, tat der grünen Begeisterung (verarscht zu werden) keinen Abbruch.
Comment
von multischuldi multischuldi ist gerade offline | 21.9.2009 17:46 Uhr
Die Islam Lobby ist gut organisiert

so kann es den Grünen gelingen, kritische Stimmen wie Ates mundtot zu machen.

und der tagesspiegel dämmert unkritisch vor sich hin ...

Comment
von 10115er 10115er ist gerade offline | 21.9.2009 17:50 Uhr
Wo ist die bundesdeutsche Partei,
die solche intelligenten, charismatischen und kritischen Geister wie Seyran Ates versammelt? Diese Partei hätte sofort meine Stimme. Die Holländer haben die Partij voor de Vrijheid, die Dänen die Dansk Folkeparti und die Norweger die Fremskrittspartiet. Alle in den Parlamenten vertreten.

Wo bleibt eine wählbare Alternative für die Bundesrepublik?
Comment
von hottereichlich hottereichlich ist gerade offline | 21.9.2009 19:54 Uhr
FDP
SChauen Sie sich die Basis der FDP mal genauer an, der wird ganz schön scharf geschossen gegen die Feinde der Freiheit. Frau Ates war übrigens im Frühjahr bei einer Veranstaltung der FDP-Stitung "Für die Freiheit". Deutschland, das freie Deutschland, ist nicht verloren.
Zu den Grünen: In Kreuzberg 95% Schulkinder Ausländer, die eigenen Kinder werden auf die Privatschule geschickt.
Comment
von multischuldi multischuldi ist gerade offline | 22.9.2009 6:50 Uhr
@hottereichlich
das gilt natürlich auch für die SPD. Es gibt den bekannten Fall der Fr. Ypselanti, die in ihrem Bundesland alle Kinder der Normalbürger in Gesamtschulen kasernieren wollte, ihre Kinder aber selbst auf dem Privatgymnasium hat.
Comment
von ganymed ganymed ist gerade online | 22.9.2009 10:38 Uhr
in privatschulen
sind auch ausländerkinder.
Comment
von metua metua ist gerade offline | 22.9.2009 15:19 Uhr
@hottereichlich
FDP hat auch scharf in der Lokalpolitik geschossen bei der Befürwortung von Überwachung öffentlicher Plätze...Freiheit?
Die FDP ist die Interessenvertretung der Marktextremisten nicht der Freiheitslliebenden!
Comment
von johanneshampel johanneshampel ist gerade offline | 21.9.2009 17:51 Uhr
Grüne und rote Heuchler
Ates hat im Wesentlichen recht. Kein Wunder, dass muslimische Männer aus Verbänden und Parteien etwas gegen Ates einwenden. Sie kratzt am maßlos übersteigerten Rollenbild des muslimischen Mannes. Das war nicht anders zu erwarten. "Islamophobie-Industrie!" Dass ich nicht lache! Wozu hat denn die grüne Integrations-und Bildungspolitik bei uns - etwa in Kreuzberg - geführt? Zur vollkommenen Apartheid der Schüler! Die "grünen" und die "roten" deutschen Eltern und Väter und Politiker haben doch keine Ahnung, wovon sie plappern. Die haben doch längst die Flucht aus Kreuzberg und Neukölln ergriffen und überlassen uns Migrantenfamilien die mühselige Arbeit der Integration. Ich fordere eine vorurteilslose Befassung Befassung mit den Büchern und Artikeln von Seyran Ates! Auch Männer sollten dazu imstande sein. Übrigens: Ich bin ein Kreuzberger Vater. Unser Kind geht in eine Klasse mit nahezu 100% Kindern aus arabischen und türkischen Einwandererfamilien. Wenn es euch so ernst ist, oh ihr grünen Eltern und Politiker - warum schlagt ihr euch dann in die Büsche, wenn es zum Schwur kommt, und schickt eure Kinder fein säuberlich sortiert in Montessori-Schulen und christliche oder sonstige Privatschulen? Was für eine Heuchelei!
Comment
von marel marel ist gerade offline | 21.9.2009 19:05 Uhr
Richtig lesen lernen!
Dann würden sie nicht übersehen, daß das Zitat weder aus roten oder grünen Reihen kommt, sondern aus schwarzen.
Comment
von johanneshampel johanneshampel ist gerade offline | 21.9.2009 21:55 Uhr
Kann schon lesen
Ja, marei, Sie haben recht, ich habe sehr wohl gelesen, dass auch ein CDU-Mann sich aufregt. Aber der große Chor der Gegner von Seyran Ates stammt aus den Reihen der üblkichen Integrations- und Migrationsbeschäftigten, die alles dafür tun würden, um ihre eigenen Beschäftigungsmöglichkeiten zu erhalten, zu hätscheln und zu pflegen.
Comment
von multischuldi multischuldi ist gerade offline | 22.9.2009 6:47 Uhr
@johanneshampel
sie haben inhaltlich absolut Recht. Bitte lassen Sie sich nicht dadurch irritieren, dass Leute, die keine Argumente gegen ihren sachlichen Befund haben, sich an Formalitäten festbeißen
Comment
von fledermaus fledermaus ist gerade offline | 21.9.2009 17:58 Uhr
Bei aller Schimpferei über Empfindlichkeiten usw.,
ist das mal eine interessante Information. Die Vorhaltungen gegenüber Seyran Ates seitens der Grünen sind natürlich ne Frechheit. Als Anwältin hat sie mit Sicherheit reichlich Erfahrungen gesammelt und aufgrund der eigenen Herkunft Einblicke gewonnen, die wir als Ureinwohner garnicht haben können.

Die Aggressivität, mit der jetzt die üblichen Verdächtigen gegen sie bellen, zeigt doch sehr gut, dass sie offensichtlich ins Schwarze getroffen hat.
Comment
von unbekannt | 21.9.2009 18:02 Uhr
Eigene PROBLEME
Frau Atesh, versucht Ihre eigenen Probleme was Sie als Junges Mädchen oder als Junge Frau in ihrem Eltern Haus erleben musste, irgendwie zu verarbeiten. Dazu missbraucht sie den Islam sowie die verschieden Parteien der Bevölkerung./Frau muss immer im Vordergrund sein. Sie dramatisiert die Sache zur Ihrem Gunsten noch ein bisschen hoch.... Sie ist Aggressiv! Aber warum? Sie hatte anscheinend sehr gelitten.
Comment
von uwemohrmann uwemohrmann ist gerade offline | 21.9.2009 18:26 Uhr
orhanakay
wenn ich Ihren Namen richtig deute, sind Sie Türke. Es sollte Sie eigentlich nachdenklich stimmen, das es hier die überwiegende Leserschaft völlig anders sieht.Und wenn Sie ihr Engagement in den letzten Jahren verfolgt hätten, sollten Sie mal in sich gehen, oder man muss vermuten, dass Ihnen an einer gelebten Integration nichts liegt. Und wie der Islam von interessierter Seite in vielen Ländern missbraucht wird, braucht ja wohl auch nicht dargelegt zu werden.
Comment
von bluepoint bluepoint ist gerade offline | 21.9.2009 19:15 Uhr
nur widerwillig
@uwemohrmann
wenn Sie der sind, den ich hier kenne, muss ich Ihnen widerwillig recht geben, weil Sie hier eben mal recht haben;

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Mauerfall 1989 - Foto: dpa
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