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Abgeordneten-Präsenz

Spitzenkandidatin im Zwielicht

FDP-Frau Koch-Mehrin ist kurz vor der Europawahl ins Gerede gekommen. Es gibt Streit um ihre Anwesenheitszeiten im Parlament. Auch die Union geht nun zum Angriff über.
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Silvana Koch-Mehrin, Europa-Spitzenkandidatin der FDP. - Foto: ddp
Breitformatig lächelt sie einem von ungezählten Plakatwänden entgegen, die blonde Spitzenfrau der FDP für den Europawahlkampf, Silvana Koch-Mehrin. Während die anderen Parteien auf bemühte Originalität setzen – hier Finanzhaie (SPD), dort ein rätselhaftes "Wums" (Grüne) – gibt sich die FDP ganz traditionell. Das Gesicht ihrer Spitzenkandidatin genügt ihr als politische Botschaft weitgehend.

Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Zum einen ist Koch-Mehrin zweifellos eine ansehnliche Frau, zum anderen gehört sie zu den ganz wenigen Europaparlamentariern, die in der deutschen Öffentlichkeit zumindest ein bisschen populär sind. Spätestens seit sie 2005 im Stern als erste Politikerin überhaupt freizügig ihren Babybauch präsentierte, verfügt sie über einen Bekanntheitsgrad, von dem viele ihrer Kollegen nur träumen können.

Die Strategie, auf schöne Fotos der Spitzenkandidatin zu setzen, ist bereits erprobt. 2004 schaffte die FDP mit der bis dahin noch Unbekannten erstmals seit zwei Legislaturperioden den Wiedereinzug ins Europaparlament. Damals noch recht knapp, mit etwas über sechs Prozent. Nun, wo die Partei – Wirtschaftskrise und Großer Koalition sei Dank – unerwartet gut da steht, hofft man auf ein wesentlich besseres Ergebnis. Mindestens neun Prozent sagen die Umfragen vorher.

Doch seit einiger Zeit fällt ausgerechnet auf die strahlende Spitzenfrau ein dunkler Schatten. Es geht um die Frage, wie ernst Koch-Mehrin ihre Arbeit in Brüssel und Straßburg wirklich nimmt, und darum, ob sie in diesem Zusammenhang eine falsche eidesstattliche Versicherung abgegeben hat.

Bereits Ende April berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Koch-Mehrin sei in der vergangenen Legislaturperiode nur bei 38,9 Prozent der Plenarsitzungstage anwesend gewesen. Dabei seien die Mutterschutzzeiten allerdings noch nicht berücksichtigt, merkte die Zeitung korrekt an. Zwischen 2004 und 2009 hatte Koch-Mehrin zwei weitere Kinder bekommen. Sie ist jetzt dreifache Mutter.

Das Europäische Parlament korrigierte den Fehler mittlerweile. Die Mutterschutzzeiten eingerechnet war Koch-Mehrin demnach bei 62 Prozent der Sitzungen anwesend. Koch-Mehrin selbst hatte allerdings Anfang Mai eine eidesstattliche Versicherung abgegeben, wonach sie in 75 Prozent im Plenum saß.

Darin besteht für die Partei mittlerweile das eigentliche Problem. Denn die Zahlen an sich sagen über die Arbeitsleistung eines Abgeordneten ja noch nicht viel aus. Auch der Spitzenkandidat der SPD, Martin Schulz, kommt beispielsweise nur auf eine Anwesenheitsquote von 67 Prozent.

Doch eine falsche eidesstattliche Versicherung abzugeben, ist eine strafbare Handlung. Koch-Mehrin selbst hat zwar zusätzliche Listen vorgelegt, die ihre Angaben beweisen sollen. Ob die Verwaltung des europäischen Parlaments sich davon überzeugen lässt, ist vorerst noch offen.

Dass die Debatte nun so kurz vor der Wahl noch einmal richtig hochkocht, haben die Liberalen vor allem sich selbst zuzuschreiben. Denn die FDP reagiert auf entsprechende Berichte äußerst gereizt.

Gegen die FAZ ging man gerichtlich vor, die einstweilige Verfügung wurde mittlerweile allerdings wieder aufgehoben. Auch auf andere Medien versuchten die Liberalen, die sich sonst gerne als Partei der Freiheit stilisieren, in denkwürdiger Weise Druck auszuüben. So beschwerte sich Generalsekretär Dirk Niebel bei SWR-Chef Peter Boudgoust darüber, dass Koch-Mehrin in der Sendung 2+Leif unangekündigt mit Fragen zu ihren Anwesenheitszeiten konfrontiert worden sei. Vor der Ausstrahlung hatte Koch-Mehrins Anwalt nach Angaben des Medienmagazins Zapp sogar versucht, den Passus ganz aus der Sendung streichen zu lassen.

Auch die Autoren des Journalisten-Blogs Ruhrbarone machten, wie sie schreiben, nach einem Bericht über Koch-Mehrin erstaunliche Erfahrungen. So hätten Wahlhelfer von Koch-Mehrin die dortige Kommentarfunktion für anonyme Schmähkritiken genutzt, die über die IP-Adresse der FDP-Zentrale zugeordnet werden konnten.

Dass die Reaktionen der FDP so scharf ausfallen, dürfte wohl auch damit zu tun haben, dass das Gerücht, Koch-Mehrin gehöre nicht eben zu den fleißigsten Abgeordneten, nicht ganz neu ist. So beschwerte sich etwa der CDU-Europaabgeordnete und Mainzer Ex-Minister Werner Langen schon vor einiger Zeit bei FDP-Schatzmeister Hermann Otto Solms darüber, dass die stellvertretende Vorsitzende der Liberalen Fraktion durch "vielfältige Abwesenheit" glänze und statt dessen die "deutschen Medien mit Nebensächlichkeiten" beschäftigte. An diesem Donnerstag bekräftigte Langen diese Äußerungen nun öffentlich.

Auch der CSU-Spitzenkandidat für die Europawahl griff die FDP-Frontfrau heftig an. "Ich bin wie Frau Koch-Mehrin im Haushalts- und im Haushaltskontrollausschuss; da war sie fast nie da", sagte Ferber dem Kölner Stadt-Anzeiger. Koch-Mehrin sei zudem in ihrer eigenen Fraktion weitgehend einflusslos. Zuvor hatte bereits die FAZ unter Berufung auf CDU-Europapolitiker berichtet, Koch-Mehrin fehle nicht nur im Plenum, sondern auch in Ausschusssitzungen.

Noch im vergangenen Jahr pflegte Koch-Mehrin sich gegen derlei Vorwürfe selbstbewusst zu verteidigen. "Wir sind eine kleine Partei", sagte sie damals beispielsweise einmal der FAZ. "Wir müssen darauf achten, in der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden". Darin vor allem sah sie bisher ihre besondere Aufgabe, und die erfüllte sie zweifellos, wenn auch – wie etwa mit ihren Einlassungen zu den Prostituierten in Straßburg – nicht immer zur Zufriedenheit ihrer Kollegen.

Im Wahlkampf traut sich Koch-Mehrin offenbar nicht mehr, ihr Verständnis vom Abgeordneten-Sein derart offensiv zu vertreten. Doch mit der Art und Weise wie ihr Anwalt und ihre Partei sie nun verteidigen, tun sie der Spitzenkandidatin keinen Gefallen. Die Abgabe der eidesstattlichen Versicherung kann leicht zum Bumerang werden.

FDP-Chef Guido Westerwelle ging am Donnerstag dann auch zum Strategiewechsel über. Er stellte die Vorwürfe als Angriffe des politischen Gegners auf eine junge Mutter dar. "Wir Liberale werden uns auch künftig dafür einsetzen, dass Familie und Beruf miteinander vereinbart werden können", sagte er. Der Widerspruch zwischen Koch-Mehrins Angaben und denen des Europaparlaments ist damit freilich noch nicht aus dem Weg geschafft. 

(ZEIT ONLINE)
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Kommentare [ 22 ] Kommentar hinzufügen »

Comment
von uwemohrmann uwemohrmann ist gerade offline | 4.6.2009 17:35 Uhr
es klingt
ja alles so ein bisschen wie Korinthenk........., aber das sind halt die Vorurteile, die man gegen "die" in Brüssel und Strassburg hat. Aber für diese Summen, die unsere "Vertreter" dort bekommen, können sie ruhig auch voll arbeiten.
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von mimimat mimimat ist gerade offline | 4.6.2009 17:41 Uhr
Na ja...
Die Sache mit den zusätzlich vorgelegten Listen klingt für mich plausibel. Vermutlich klärt sich der Irrtum bald auf - ungefähr nächste Woche Montag.
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von baltar baltar ist gerade offline | 4.6.2009 17:45 Uhr
zu naiv?
irgendwie hat man (besonders in den letzten Monaten) den Eindruck, wenn es um die FDP geht, hat der Tagesspiegel immer seinen alten Erbfeind beim Wickel.

Darf man als Leser um etwas mehr Ausgewogenheit im politischen Geschäft bitten oder wäre das gar zu naiv?
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von unbekannt | 4.6.2009 17:54 Uhr
also das
was alle politiker machen?hatten wir das nicht schon mal?
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von berggeist berggeist ist gerade offline | 4.6.2009 18:05 Uhr
Wir brauchen in Brüssel Leute, die ....
Greifer, Raffzähne und Spekulanten und Betrüger vertreten und keine dreifache Mutter, denn das Geld regieret unsere Welt und nicht die Familie. Der Nachwuchs rechnet sich nicht und wird künftig geklont. "ggg"

Grüße vom Berggeist
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von vielflieger vielflieger ist gerade offline | 4.6.2009 21:52 Uhr
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von lupo lupo ist gerade offline | 4.6.2009 18:15 Uhr
ist kurz vor der Europawahl ins Gerede gekommen ...
Na wat'n Zufall !
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von uwemohrmann uwemohrmann ist gerade offline | 4.6.2009 18:57 Uhr
balter
der TSP und FDP feindlich, ist ja wohl sehr abwegig.Und ausserdem stammte das meiste ja wohl aus der Feder der Frankfurter, und die ist ja nun wohl kaum als FDP Feind zu bezeichnen. Hätten Sie eigentlich beim Lesen merken müssen.Ich ab in übe 40 Jahren immer das Gefühl gehabt, etliche Redakteure hatten starke Sympathien für diesen Verein.Ein ehemaliger Redakteur ist heute Pressesprecher bei der FDP, und da bin ich sehr froh, dass ich den hier nicht mehr lesen muss
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von besserwisser besserwisser ist gerade offline | 4.6.2009 18:59 Uhr
so ist sie halt
die f.d.p. und ihre vorzeigepolitiker. geld schröpfen wo es geht. das ist kapitalismus pur. tolle vorbilder! genau wie die stammwähler, die bänker, die den hals nie voll kriegen.
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von juerguem juerguem ist gerade offline | 4.6.2009 19:05 Uhr
... am falschen Platz ?
Sollte diese Frau nicht besser einer anderen Tätigkeit nachgehen als ausgerechnet im immer wichtiger werdenden Europa-Parlament mit Sitz und Stimme (hin und wieder) vertreten zu sein ? Über welche Qualitäten verfügt sie denn - abgesehen von jenen, die für die Fotowelt wichtig sind ?
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von mannemoe mannemoe ist gerade offline | 4.6.2009 19:10 Uhr
Halbtagsjob....
...was macht die Dame denn so den ganzen Tag, den ihr die Bürger alimentieren...?? Noch 'n Nebenjob..? Oder ist das in Brüssel schon der Nebenjob..??
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von vielleser vielleser ist gerade offline | 4.6.2009 19:24 Uhr
EU Parlamentarier
Guten Tag,

neulich schönen Beitrag gesehen, wie sich die "Volksvertreter" morgens um 7:00 mit Koffern schnell noch mal eintragen (knapp 300 Euro!), bevor es nach Hause geht.
Besonders peinlich war die Grüne, klar das man die drehenden Reporter trotz Erlaubniss des Hauses verwiesen hat.

Wer zur EU Etablierte wählt ist schön blöd, ich wähle die Piraten und weiß warum


mfg
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von uwemohrmann uwemohrmann ist gerade offline | 4.6.2009 20:09 Uhr
vielleser
das hab ich eigentlich auch schon überlegt. Ja den Bericht hab ich auch gesehen, aber da gab es ja schon etliche und schlimmere
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von iris.s iris.s ist gerade offline | 5.6.2009 9:36 Uhr
ich...
war schon vor ein paar wochen im bezirksamt, um zu wählen.
als man mir den ein-meter-wahlzettel überreichte, habe ich
ihn dann doch mit nach hause genommen, um mich noch einmal
in ruhe über das angebot zu informieren.

ich habe inzwischen gewählt: und zwar auch die piraten!

ich finde, in diesen zeiten sollte man den etablierten parteien
ein deutliches zeichen geben, dass man so nicht weiter
machen kann. das kann man nur, indem man ihnen die
stimme verweigert und eine der kleinen parteien wählt.
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von ylonka ylonka ist gerade offline | 4.6.2009 19:46 Uhr
Fehlende Anwesenheit
Über den Sinn und Zweck einer durchgehenden Anwesenheit im Parlament mag ja noch diskutiert werden. Im Bundestag sieht es doch nicht anders aus. Häufig genug wird vor leeren Rängen geredet, ohne das irgendeine der im Bundestag vertretenen Parteien auf die Idee kommen würde, hier eine vollständige Anwesenheit der Abgeordneten bei allen Sitzungstagen zu fordern.

Peinlich, wirklich peinlich, ist jedoch das Verhalten der FDP bzw. der Frau Koch-Mehrin, ihre nur unvollständige Anwesenheit in der Medienberichterstattung unterdrücken zu wollen. Ich glaube, daß auch viele potentielle FDP-Wähler damit ein ernsthaftes Problem haben. Da helfen auch keine "Taschenspieler-Rechentricks", ob die Anwesenheit nun 62 oder 75 Prozent betragen hat. Und ganz schlimm wird es, wenn Frau Koch-Mehrin meint, ihre 59 wegen Mutterschutz entstandenen Fehltage seien als Anwesenheitstage zu rechnen. Dies würde nur dann - wenn überhaupt - gehen, wenn sie auch sonst eine 100prozentige Anwesenheit im Parlament aufzuweisen hätte. Hat sie aber nach eigener Darstellung nicht, so daß nicht jeder Fehltag automatisch als fiktiver Anwesenheitstag gerechnet werden kann.

Gerade bei der FDP, die sicherlich einen hohen Anteil an Parteimitgliedern aus dem akademischen Bereich aufweist, muß eine solche krampfhaft bemühte "Korrektur" der Anwesenheitszahlen auf Unverständnis und Ablehnung stoßen.

Aber es war ja schon immer so, daß die größte Gefahr für eine erfolgreiche Wählerwerbung noch immer von den eigenen Kandidaten ausgeht.
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von unbekannt | 4.6.2009 20:38 Uhr
Eines tritt deutlich zu Tage!
Gerade diese Partei, die von einer solch penetraten Überheblichkeit befallen ist,sich das Recht herausnimmt andere Parteien und vor allem deren Mitglieder pausenlos mit Dreck bewerfen zu dürfen, reagieren geradezu mimosenhaft auf einen solchen Pressertikel und was daraus folgt.

Warum wohl?

Diese Sauberfrauen- und männer konnten sich gar nicht mehr einholen, als sie Sarah Wagenknecht, ebenfalls in Brüssel tätig, vorführen konnten(?), nein wollten, als diese es doch gewagt hatte, sich besonderer Köstlichkeiten in Brüssel hinzugeben.
Selbst für eine - nach deren Sprachregelung - Neiddebatte war sich diese Politsekte nicht schade genug.

Hochmut kommt vor dem Fall oder so ähnlich.
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von unbekannt | 4.6.2009 20:44 Uhr
Das Parlament ist sowieso ....
.... ein lächerlicher Verein. Politik wird eh nicht im Parlament gemacht das ist nur Show. Wie es in Brüssel und Straßburg ist, weiß ich nicht, möglich, dass es da ganz anders ist, vernünftigt halt, aber im Deutschen Parlament ist sowieso Tohuwabohu, das ist ein lächerlicher Verein.
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von derwonuwiedadaist derwonuwiedadaist ist gerade offline | 4.6.2009 20:47 Uhr
Es geht doch....
..um eine falsch abgegebene eidesstattliche Versicherung, nicht um politische Vorlieben oder Anwesenheitszeiten(was ja auch nicht ganz ohne ist). Wenn dem so ist, ist Frau Koch-Mehrin kriminell, ganz einfach. Ich mag zwar die FDP nicht, aber das ist natürlich fies. hehe
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von henrykonfu henrykonfu ist gerade offline | 4.6.2009 21:05 Uhr
Zu spät!
Viel zu spät erscheint dieser Artikel. Nachdem mich Silvana das 17. Mal von ihrem Plakat aus angesehen hat – und zwar nur mich – kann ich nicht mehr anders. Sie und nur sie kriegt am Sonntag mein Kreuz in Form eines Herzens. Basta.
Daran können weder Westerwelle noch Frau Schuler oder meine Vorkommentatoren etwas ändern.
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von lupo lupo ist gerade offline | 4.6.2009 21:36 Uhr
Naja, @henrykonfu,
diese doch recht attraktive Frau hat

1. nur mich ganz persönlich angeguckt und

2. genauso das Europäische Parlament als Honigtopf angesehen, den es auszusaugen gilt, wie alle anderen Kandidaten auch !

(Die jetzt erst zutage getretenen Verhältnisse in England gibt's doch schon seit Jahren in Brüssel !)
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von michaelkuss michaelkuss ist gerade offline | 5.6.2009 8:53 Uhr
auch sonst etwas "zurückhaltend"
Frau Koch-Mehrin scheint auch sonst im politischen Umgang mit der Öffentlichkeit etwas zurückhaltend zu sein. Ich habe sie bereits zweimal angeschrieben, um sie auf eine meiner Europa-Initiativen hinzuweisen, um damit der Europa- und Wahlmüdigkeit der Menschen zu begegnen. Fazit: Keine Antwort, noch nicht einmal eine Empfangsbestätigung ihres Büros.

Allerdings ist die FDP-Politikerin Koch-Mehrin dabei nicht die Einzige: Von über eintausend angeschribenen deutschen Politikern (vom Lokal- bis zum Europaparlament) haben nur vier geantwortet.
Statt sich mit den praktischen Alltagsfragen der Menschen zu befassen, halten unsere Politiker nur schöne Sonntagsreden zu den Wahlen oder lächeln salbungsvoll von bunten Plakaten. Da ist Frau Koch-Mehring leider keine Ausnahme.
Michael Kuss-Setz
Autor und Fachreferent für praktische Europafragen
www.kussmanuskripte.de
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von commentator commentator ist gerade offline | 7.6.2009 12:45 Uhr
Europlapperment
@ michaelkuss
Dass weder Politiker von Lokal- noch vom Europlapperment auf Ihre Anfragen antworten, sollte Sie als Fachreferent für praktische Europafragen doch nicht wirklich wundern.

Sie müssen dort entweder für ihr Geld hart arbeiten ... oder anderswo Kinder bekommen. Naja. Und dann auch noch alles, was danach kommt.

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