[Kommentare: 69]

SPD-Schattenkabinett

Kein Platz für Ulla Schmidt in Steinmeiers Team

Die SPD zieht Konsequenzen aus der Dienstwagendebatte: Ulla Schmidt wird Frank-Walter Steinmeiers Schattenkabinett vorerst nicht angehören. Schmidt selbst glaubt, dass eine Prüfung des Falls sie entlasten wird.
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Als Konsequenz aus der Dienstwagen-Affäre wird Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) vorerst nicht dem Wahlkampfteam der SPD angehören. „Wir sind übereingekommen, dass sie so lange nicht Mitglied dieses Teams sein wird, ehe diese Vorwürfe nicht vollständig aufgeklärt sind“, sagte SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier in Potsdam. Die nötigen Unterlagen zur Klärung der Vorwürfe seien dem Bundesrechnungshof zugegangen. Wenn der Ministerin korrektes Verhalten bescheinigt werde, könne sie noch zu Steinmeiers Team stoßen, hieß es in der Partei.

Die Ministerin wies am Abend den Vorwurf zurück, ihren Dienstwagen in ihrem Spanien-Urlaub unberechtigt benutzt zu haben, und sprach von einer Kampagne. Der sparsame Umgang mit Steuergeldern sei für sie eine Selbstverständlichkeit. Zwar sei es gut, dass die Bürger „als Steuerzahler ein wachsames Auge darauf haben“, dass sich Politiker regelgerecht verhielten. Sie sei aber „absolut sicher“, dass Haushaltsausschuss und die Rechnungsprüfer ihre Auffassung bestätigten.

Besetzung des Schattenkabinetts in Teilen schon bekannt

Steinmeier will an diesem Donnerstag nach einer zweitägigen Klausur der engeren SPD-Führung in Potsdam sein Kompetenzteam vorstellen. Ursprünglich sollten diesem Team alle SPD-Bundesminister angehören. Schmidts Dienstwagen- Nutzung im Urlaub hatte jedoch den Wahlkampfauftakt  belastet. Die Fragen waren aufgetaucht, nachdem ihr die Limousine in Spanien gestohlen worden war. Die Ministerin flog am Mittwochnachmittag aus ihrem Urlaubsort zurück nach Berlin. Nach einem persönlichen Gespräch mit Steinmeier im Ministerium wurde bekannt, dass sie dem Team vorerst nicht angehören soll.

Der Kandidat habe sich aktiv um eine Klärung des Problems bemüht, hieß es aus Steinmeiers Umgebung. Er habe auf einem Verfahren bestanden, dass deutlich mache, dass es entgegen Schmidts anfänglicher Darstellung noch Klärungsbedarf gebe. Die Ministerin dagegen betonte, dass sie es gewesen sei, die dem Kandidaten angeboten habe, zunächst auf ihre Mitgliedschaft im Team zu verzichten. Sie werde „alles tun, damit diese Kampagne nicht den Wahlkampf der SPD beeinträchtigt“, sagte Schmidt.

Obwohl Steinmeier sein Team erst heute vorstellen wollte, wurde die Besetzung in Teilen schon bekannt. So soll SPD-Vize Andrea Nahles für Bildungspolitik zuständig sein. Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann soll sich um Innenpolitik kümmern. Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Ulrike Merten, wurde für Verteidigung, die Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, für Familienpolitik besetzt. Zur Überraschung mancher erschien auch die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion, Carola Reimann, bei der Klausur. Schmidt dagegen nahm nicht daran teil. Steinmeier nahm seine Kabinettskollegin aber in Schutz. Sie sei erfahren und erfolgreich und habe im Kampf gegen Lobbygruppen viele nützliche Reformen in die Wege geleitet.

Gestohlener Dienstwagen wieder da

Unterdessen ist der gestohlene Dienstwagen wieder aufgetaucht. Wichtiger sei ihr aber, dass ihr Fahrer und sein Sohn den Einbruch unbeschadet überstanden hätten, sagte Schmidt. Um an die Autoschlüssel zu gelangen, sei der Chauffeur offenbar mit Nervengas betäubt worden. Schmidt hatte den Wagen mit Fahrer für zwei dienstliche Termine kommen lassen und ihn auch privat genutzt. Sie hatte erklärt, die privaten Fahrten abzurechnen und zu versteuern. Ihr Ministerium bezifferte die Kosten für die Spanienfahrt des Wagens samt Fahrer auf 3200 Euro.


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Kommentare [ 69 ] Kommentar hinzufügen »

Comment
von ebookowski ebookowski ist gerade offline | 29.7.2009 17:15 Uhr
Wurde ja auch langsam Zeit
Nur die ewig Gestrigen hatten es noch nicht begriffen
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von rox rox ist gerade offline | 29.7.2009 17:38 Uhr
@Tagesspiegel
Ich finde es etwas übertrieben, wie der Tagesspiegel hier Öl ins Feuer gießt. Sie schreiben Die 60-jährige Politikerin stand deshalb tagelang in der Kritik. obwohl der Vorfall das erste mal am 26.07.09, 00:00 Uhr, erwähnt wurde. Unter tagelang verstehe ich Zeiten von über einer Woche. Außerdem finde ich 13 Artikel (Wenn man nach Stichwort "Ulla Schmidt Dienstwagen" sucht) etwas viel für 4 Tage.
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von rox rox ist gerade offline | 29.7.2009 17:40 Uhr
@Tagesspiegel
Noch eine Nachtrag. Die Überschrift passt nicht zum Text. Für mich klingt das eher wie eine Suspendierung als ein Verzicht.
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von berggeist berggeist ist gerade offline | 29.7.2009 17:47 Uhr
Wenn sie weg ist, ...
hat ein Nachfolger die Chance den Unfug wieder in Ordnung zu bringen, den sie im Gesundheitssystem angerichtet hat. Es ist also höchste Zeit, weil der bisher angerichtete Schaden schon nicht mehr gut zu machen ist.

Berggeist
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von uwemohrmann uwemohrmann ist gerade offline | 29.7.2009 17:59 Uhr
berggeist
total falsch was sie schreiben, das Chaos, dass da herrscht wollte die grosse Reisende. Wenn die weniger gereist wäre, dann hätte si sich das, was die CDU wollte, näher unter die Lupe nehmen können. Denn die SPD wollte was anderes, und dieser "Kompromiss" hat fast die CDU allein zu tragen.
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von berggeist berggeist ist gerade offline | 29.7.2009 18:17 Uhr
Habe ich etwas davon geschrieben, ...
dass ich einen Nachfolger aus den Reihen der SPD wünsche? Es muss nur einer her, der Ullas .... ausbügelt. :D

Beggeist
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von uwemohrmann uwemohrmann ist gerade offline | 29.7.2009 18:42 Uhr
berggeist
Wo habe ich geschrieben, dass ein SPD Nachfolger kommen soll. Habe nur geschrieben, dass dieser Murks, eigentlich zum grossen Teil der CDU zu verdanken ist. Und Fr. Schmidt entweder zu loyal ist, um die Mitschuld der CDU anzuprangern oder evtl. nen bisschen zu blauäugig.
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von ebookowski ebookowski ist gerade offline | 29.7.2009 21:15 Uhr
Frau Schmidt blauäugig ?????
LOL hoch 10
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von nurmi nurmi ist gerade offline | 29.7.2009 18:01 Uhr
Vorschlag
Am besten wäre, der Gesundheitsexperte Seehofer würde einen Fachmann entsenden.

Georg Schramm: ,,Es gab eine Zeit, da verdienten die Chefärzte genug, die Oberärzte und sonstige Ärzte auch. Die Krankenschwestern und Pfleger konnten gut ausgestattet ihrer Arbeit nachgehen. Und die Patienten wurden optimal versorgt. Dann wurde Horst Seehofer Gesundheitsminister.''
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von invinoveritas invinoveritas ist gerade offline | 29.7.2009 17:50 Uhr
@rox
So kann, darf und sollte man es auch auffassen.
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von rox rox ist gerade offline | 29.7.2009 18:14 Uhr
@wahrheitsliebenden Weintrinker ;-)
Nur zur Info, mein Kommentar bezog sich auf die Überschrift: Steinmeier drängt Schmidt zum Verzicht (sinngemäß).

Dann gab es ein Update des Artikels.
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von rox rox ist gerade offline | 29.7.2009 18:03 Uhr
@Tagesspiegel
Ich finde das Update nun stimmiger. Auch wenn mir die medienübergreifende Verurteilung von Frau Schmidt vor der eigentlichen Prüfung missfällt.
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von Fragezeichen Fragezeichen ist gerade offline | 29.7.2009 18:06 Uhr
Frech und unverschämt
Jedem H4 Empfänger wird der Steuerpfennig drei Mal umgedreht, bevor er ihn bekommt und Sie, Frau Schmidt geben schnell Mal ein paaar tausend EUR für Ihr Wohlbefinden aus.
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von fledermaus fledermaus ist gerade offline | 29.7.2009 18:24 Uhr
wer hindert den Hartzler daran, auch Minister zu werden?
aber zurück zu Trulla Schmidt: dass der Gag mit dem Auto knapp 10000,– kostet, damit sie in Alicante standesgemäß zum Frisör fahren kann, ist für Leute in solchen Positionen weder teuer noch irgendwie unstatthaft. Die leben einfach in der Überzeugung, dass das einfach mal das Mindeste ist, was ihnen zusteht.
Alles eine Frage des Maßstabs. Da Steinmeier sowieso die Wahl nicht gewinnt, ist es auch irgendwo egal.
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von Fragezeichen Fragezeichen ist gerade offline | 29.7.2009 18:50 Uhr
Komische Logik
Das würde ja bedeuten, daß Sie es richtig finden, daß man dann als Minister die einem anvertrauten Gelder einfach mal schnell verplempert?! Oder wie muß ich Ihre Logik verstehen?
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von fledermaus fledermaus ist gerade offline | 30.7.2009 11:13 Uhr
nö, richtig ist das nicht-
aber was soll man sich da aufregen. Leute in dieser Politikerkaste ändern ihr Verhalten nicht. Was auch immer die anstellen, es gibt keine Konsequenzen- nur jedesmal etwas Theaterdonner.
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von eban eban ist gerade offline | 29.7.2009 19:12 Uhr
@fledermaus
Damit sie standesgemäß zu Frisör fahren kann... wo haben Sie denn das gelesen?
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von ralffrh ralffrh ist gerade online | 29.7.2009 18:13 Uhr
An der Sache...
An der ganzen Sache kommt mir irgendwas komisch vor. Das passt mir alles zu gut in die Zeit.
Und nun soll nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei der Fahrer auch noch betäubt worden sein.
Hat da wer an der Uhr gedreht ?
Fest steht doch, wenn sie weg ist, haben so einige Lobbyisten ein besseres Spiel.
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von nurmi nurmi ist gerade offline | 29.7.2009 19:29 Uhr
Verständlich
Als Fahrer der ehemaligen Kommunistin Ulla Schmidt könnte ich auch nur betäubt überleben - vielleicht als Testperson für eine Pharmafirma.
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von ralffrh ralffrh ist gerade online | 29.7.2009 20:09 Uhr
Wenn erst die FDP
den Posten von Ulla Schmidt übernommen hat, werden wir alle noch glücklich sein, nur betäubt zu werden und es irgendwie überleben.

Nach dem letzten Update hier soll der Fahrer mit Nervengas bei dem Einbruch betäubt worden sein, das meinte ich. Ob da nicht doch mehr dahinter steckt als mann uns so bekannt gibt?
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von leserbrief leserbrief ist gerade offline | 29.7.2009 20:14 Uhr
Der Fall ist so gut wie gelöst
Na wer kennt sich aus mit Betäubungsmitteln? Die Politk, die Pharmaindustrie, die Ärzteschaft, die PKV´s oder BND, CIA, Mossad oder der Pussyclub? Für Verschwörungstheorien bleibt kaum noch Platz.
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von uwemohrmann uwemohrmann ist gerade offline | 29.7.2009 18:29 Uhr
fragezeichen
Nochmal, noch ist es "normal" und legal, was Frau Schmidt macht. Denken Sie an Fr. Schavans Hubschrauberflug voriges Jahr, fand ich viel absurder. Habe an anderer Stelle schon geschrieben, die Politker, die heute hämisch mit dem Finger auf Fr. Schmidt zeigen, brauchen sich nur hinzusetzten, das Gesetz zu ändern, und alles wäre ok. Aber das wird nie passieren, dass dann auch CDU FdP Linke usw. auf diese Privilegien verzichten müssten.
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von Fragezeichen Fragezeichen ist gerade offline | 29.7.2009 19:00 Uhr
Macht macht korrupt
Warten wir es ab.
Es mag ja gesetzlich geregelt sein, daß sie das Auto 2000 km kommen lassen durfte, um vor Ort 70km offiziel zurückzulegen. Es wäre schon schlimm genug, wenn unsere Vorlksvertreter derartige Gesetze, die den Mißbrauch geradezu anbieten, verabschiedet haben.
Und weiter, was machte der Fahrer? Welche Aufgaben hatte er? Denn Frau Schmidt fuhr ja angeblich privat mit einem Kleinstauto. Hatte er Bereitschaftsdient im Liegestuhl am Meer, oder im Appartement. Wie wurden die Kosten für seinen Sohn abgerechnet?
Ich bin mir ziemlich sicher, daß das alles nicht so korrekt auseinandergehalten wurde, weil man es ja schon seit Jahren so machte, und niemand etwas gesagt hat. Ich gehe davon aus, daß die Tage von Frau Schmidt gezählt sind.
Macht korrumpiert eben doch die meisten.
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von leserbrief leserbrief ist gerade offline | 29.7.2009 18:46 Uhr
Kein Gnadenbrot für ein Juwel
Jeder Ackergaul hat ein Recht auf sein Gnadenbrot. Und genau das will der guten Ulla Schmidt ausgerechnet die eigene Partei versauen. Geht die SPD künftig so mit den Alten und scheinbar Nutzlosen in unserer Gesellschaft um? Wo bleiben da Würde und Respekt vor der Lebensleistung? Ulla Schmidt jedenfalls wird uns allen als Juwel der deutschen Gesunheitspolitk länger in Erinnerung bleiben als uns eingentlich lieb sein kann.
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von helgerainerdecke helgerainerdecke ist gerade offline | 29.7.2009 18:57 Uhr
Dienswagen, Steimeier und Frau Schmidt
Es ist erbärmlich, was sich Herr Steinmeier zu seiner Erklärung, Frau Schmidt vorläufig nicht ins Kompetenzteam zu holen, hat einfallen lassen. Ein Politiker mit Willen zur Macht, verbunden mit Charakter, entscheidet unabhängig vom Ergebnis einer Prüfung durch den Rechnungshof.
Weil Steinmeier offensichtlich hierzu nicht die Entscheidungskraft aufbringt, sondern sich hinter dem Ergebnis Dritter versteckt, lässt er eine profilierte tapfere Politikerinnen im Regen stehen, die auch vor der Ärzte- und Pharmalobby nie einknickte und ein Gesundheitssystem auf den Weg gebracht hat, dass nur von denen bekämpft wird, die Schmarotzer des alte Systems waren, oder sich gefügig, was die Inhalte des Gesundheitssystems betrifft, von Teilen der Presse hat in die Irre führen lassen.
Ich prognostiziere, dass, wenn sich die FDP zur Abschaffung des Gesundheitssystems durchsetzen sollte, dem Grunde nach nur Teile der Ärzteschaft und der Pharmaindustrie frohlocken können. Sie werden ihre Pfründe behalten auf Kosten des Allgemeinwohls. Der im Mainstream angesiedelte Otto Normalverbraucher wird es an erhöhten Beitragssätzen und Selbstbeteiligungen bei der Krankenversorgung schmerzlich zu spüren bekommen. Aber das ist dann „selbst verschuldete Unmündigkeit“ (Kant).

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von lupo lupo ist gerade offline | 29.7.2009 19:58 Uhr
Sind Sie mit ihr
verwandt oder verschwägert ?

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von apo apo ist gerade offline | 29.7.2009 18:58 Uhr
abgesägt
Eine inkompetente Nervensäge weniger! Who cares? (Mir ist bewusst, das mein Beitrag unsachlich ist! wer will noch sachlich bleiben, in diesen Tagen?)
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von sataniel sataniel ist gerade offline | 29.7.2009 19:22 Uhr
Unser Personalausweis
bestätigt ja nur, dass wir zum Personal der Bundesrepublik gehören und als Personal haben wir Volk unseren Ministern eben zu dienen, aber ehrlich wer würde Frau Ulla, ich habe keine Ahnung, Schmidt denn ernsthaft in der nächsten Regierung vermissen? Die Frau hat in zwei Regierung am Gesundheitssystem gesägt und das ist genug Amok für eine Frau!
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von slider slider ist gerade offline | 29.7.2009 19:23 Uhr
SPD-Schattenkabinett
Die personifizierte Büchse der Pandora wird am Donnerstag geöffnet.

Laut TSP wurde heute schon mal der Deckel angehoben : "Auch wenn Steinmeier sein Team erst an diesem Donnerstag vorstellen wollte, wurde die Besetzung in Teilen schon vorher bekannt. So soll die stellvertretende SPD-Vorsitzende Andrea Nahles für Bildungspolitik zuständig sein. Bundestags-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann soll sich um Innenpolitik kümmern. Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Ulrike Merten, soll den Bereich Verteidigungspolitik übernehmen, die Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, für Familienpolitik zuständig sein."

Mein Gott, Walter!!!
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von beigu beigu ist gerade offline | 29.7.2009 19:29 Uhr
Schattenkabinett
Der Name "Schattenkabinett" stimmt wirklich, wenn man sich einige Personen ansieht, die diesem angehören. Ich empfehle es jedem Wähler, sich die Lebensläufe der evtl. zukünftigen Minister auf der Fraktionsseite des Deutschen Bundestages anzusehen. Speziell gehe ich in diesem Zusammenhang auf Frau Nahles ein, die nach ihrem Lebenslauf außer poltischer Arbeit (Juso, Vorsitzende ihres Ortsverbandes, Bundesvorsitzende usw.) keine andere Arbeit getan hat. Wollen wir solche Politiker an herausgehobener Stelle und überhaupt in der Politik? Ich nicht! Und um das Parteienspektrum zu erweitern ist es auch interessant die Vita von Herrn Mißfelder (CDU) anzusehen, der nach überlangem Studium der Geschichte sofort Berufspolitiker geworden ist und sich jetzt anmaßt, entscheiden zu wollen, ob Senioren nach harter jahrelanger Arbeit ein Hüftgelenk bekommen.
Also, Politik und Politiker machen wirklich keine Freude mehr. Ich sehne mich nach Politikern wie Helmut Schmidt usw. zurück.
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von ebookowski ebookowski ist gerade offline | 29.7.2009 21:24 Uhr
Da haben Sie einfach nur recht
es ist ein parteienübergreifendes Problem. Die einzige Schwierigkeit wird sein, daß man, wenn man ihrem Vorschlag folgt, den Bundestag nicht vollbekommen wird
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von henrykonfu henrykonfu ist gerade offline | 29.7.2009 19:49 Uhr
Jetzt reicht’s.
Ich wollte mich zu diesem Boulevard-Thema eigentlich nicht äußern, aber das ist ja nicht mehr zu ertragen, wie Bösartigkeit die Gehirnzellen abschalten kann.
Glaubt hier wirklich jemand im Ernst, dass die Ministerin für ein paar kurze Spritztouren, ihren Chauffeur mit einer ein paar Tausend Kilometer weiten Strecke tyrannisiert?
Da sie ein gutes kollegiales Verhältnis zu ihrem Chauffeur hat, wird sie ihm einen Gefallen haben tun wollen. Einen Urlaub in dieser Gegend mit seinem Sohn kann er sich bei dem heutigen Lohngefüge kaum leisten. Selbst Minister haben noch menschliche Züge.

Über die paar Euro regt sich alle Welt auf, während Steinbrück Hunderte von Milliarden den Banken in den systemrelevanten Rachen wirft, die obendrein noch nicht mal vorhanden sind, sondern erst von den folgenden Generationen eingetrieben werden.

Und Steinmeyer hat erst recht nicht die Nase zu rümpfen. Statt seines unglaubwürdigen Wahlkampf-Politblablas hätte er die Gelegenheit für überzeugenden Wahlkampf nutzen sollen, als es darum ging, sich bei der EU-Tagung für den Datenschutz bezüglich der Kontenbewegungen einzusetzen.

Comment
von icke icke ist gerade offline | 30.7.2009 11:31 Uhr
@henrykonfus
Sie stellen ein unglaublichen politischen Weitblick unter Beweis.
Da sie ein gutes kollegiales Verhältnis zu ihrem Chauffeur hat, wird sie ihm einen Gefallen haben tun wollen.
Ganz besonders beeindruckt bin ich von ihrem menschlichen Einfühlungsvermögen. Weiter so
Comment
von fritz fritz ist gerade offline | 30.7.2009 12:20 Uhr
@henrykonfu
Bravo!
Besser kann man es nicht sagen.
Comment
von icke icke ist gerade offline | 30.7.2009 16:03 Uhr
Fritz
Ist das Ihr Ernst?
Comment
von besserwisser besserwisser ist gerade offline | 29.7.2009 19:53 Uhr
es werden sich noch viele
wundern, die sich jetzt klammhemlich oder offen freuen, was Ulla Schmidt gegenüber der Gesundheitslobby erreicht hat. Wenn sie erst mal den oder die Nachfolgerin und den Auswirkungen auf die Beiträge und die Gesundheitsversorgung ertragen müssen, werden sie sich noch nach ihrem teilweise erfolgreichen Widerstand zurücksehnen.
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von hu hu ist gerade offline | 29.7.2009 19:58 Uhr
SPD-Team ist sowieso egal
Es ist sowieso wurschst, wer im SPD-Team ist, denn die SPD wird nach der Wahl nicht mehr regieren: auch nicht als Teil irgendeiner Koalition. Das pfeifen die Spatzen von den Daechern, das weisz doch jeder. Da kann die SPD ruhig ein paar mehr Kasperl-Figuren wie Nahles etc aufstellen, und Schmidt ausschlieszen: es ist eh wurscht.
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von beigu beigu ist gerade offline | 29.7.2009 22:45 Uhr
Frau schmidt und das Kompetenzteam
Nur zur Erklärung: Ich finde das Verhalten von Frau Schmidt unsensibel und auch völlig unangemessen. Aber genauso schlimm finde ich das Verhalten ihrer Partei"freunde", die wieder den Satz bestätigen, "wenn Du Parteifreunde hast, brauchst Du keine Feinde mehr". Frau Schmidt konnte sich (leider) innerhalb der Vorschriften bewegen, wie "vielleicht" viele ihrer Parteikollegen/innen auch, die aber vielleicht nicht "sozusagen erwischt" wurden. Es hätte sich bei der SPD gehört, erst einmal hinter ihrer Parteikollegin mit herausgehobener Stellung zu stehen, auf die Aufklärung der Angelegenheit "Fahrtenbuch usw.) zu warten und ggf. Änderung dieser ungerechtfertigen Dienstwagenvorschriften anzustreben. Aber in dieser Richtung---- nichts. Sollte sich dann herausstellen, daß sich Frau Schmidt fehlerhat und außerhalb der Vorschriften verhalten hat, könnte die SPD überlegen, ob sie noch für Regierungsverantwwortung geeignet ist.
Aber so.... nach dem System ; "heiße Kartoffeln lassen wir fallen", das erzeugt bei beim ein - ich muß es so sagen - abstoßendes Gefühl bei dieser Partei.
Comment
von balkonien balkonien ist gerade offline | 30.7.2009 6:21 Uhr
ulla und ihre spd
Ein überaus hoffnungslos- dilettantisches Krisenmanagement in Ulla´s Ministerium, lässt eine an sich nicht soo dramatische Tatsache, in bösestem Licht erscheinen...
(Viele Minister fahren mit ihren Dienstwagen in den Urlaub und das ist ja rechtlich an sich nicht zu beanstanden, weil so geregelt und nun einmal erlaubt).

Unsouverän die Reaktion von Steinmeier- geschuldet allein der Angst vor der Wahl!!Er zeigt sich als gelehriger Schüler vom Basta! Kanzler. Was nicht passt muß raus.
Etwas mehr Rückhalt hätte ich mir von der SPD für ihre Ulla schon gewünscht.Es geht hier kaum um Recht, eher um Moral und um den Zeitpunkt dazu. Eher gewinnt man den Eindruck, daß es für die SPD der willkommen-bequeme Weg ist, ihre glücklose Ministerin endlich loszuwerden!
Aber egal,auch dieses "neue", verjüngte und verweiblichte Wahlkampfteam wird nicht überzeugen.Und das ist gut so! Diese SPD wird viele Jahre brauchen um wieder zu sich zu kommen.

Comment
von mitte31 mitte31 ist gerade offline | 30.7.2009 9:23 Uhr
Seltsam...
dass sich so viele über den Spanien Urlaub samit Dienstwagen aufregen. Sämtliche Vorkommentatoren, die hier Kritik üben, würden natürlich NIEMALS das nutzen, was ihnen zusteht, oder? Ob es nun verhältnismäßig ist oder nicht, kann gerne mal auf die Tagesordnung gesetzt werden, aber Frau Schmidt hat nur das in Anspruch genommen, was ihr zusteht. Nicht mehr, nicht weniger.

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