Familienministerin Ursula von der Leyen spricht mit dem Tagesspiegel über die Neuregelung des Betreuungsgelds, gute Eltern, Kinderarmut – und den Spitznamen der Kanzlerin.
Frau von der Leyen, kann die Familienministerin uns erklären, warum die Kanzlerin in der CDU „Mutti“ genannt wird?
Mit Mutti assoziieren wir jemanden, der sich kümmert, der für ganz Vieles Verständnis hat – und auf den man sich verlassen kann. Ich verbinde, wie wohl die meisten Menschen, mit dem Begriff Mama oder Mutti ganz warme Erinnerungen.
Welche Eigenschaften einer guten Mutter weist Angela Merkel denn auf?
Ich schätze an ihr das instinktive Verständnis für Lebenssituationen. Ich führe das darauf zurück, dass sie in einem Pastorenhaushalt groß geworden ist. Da hat sie wahrscheinlich viel vom prallen Leben mit all seinen Sorgen mitbekommen. Ich mag gerne, dass sie gut organisiert ist und auf den Punkt kommt. Sie weiß genau, welche Ziele sie erreichen will, und dass der Weg dahin nur mit langem Atem zu erreichen ist.
„Mutti“, ist das nicht ein etwas respektloser Begriff von einigen CDU-Männern?
Das kann es durchaus sein, aber damit liegen die nun mal völlig quer.
Wissen Sie eigentlich, dass Sie als Ministerin mit sieben Kindern von manchen „Supermutti“ genannt werden?
(Lacht) Damit kann ich gut leben.
Sie wollten nach den Wahlen eigentlich das Familienministerium aufgeben und ins Gesundheitsressort wechseln...
Das wird immer geschrieben. Wie die meisten Menschen habe ich Fähigkeiten nicht nur in einem einzigen Fachgebiet. In den Koalitionsverhandlungen hat die Kanzlerin mir den Vorsitz für den Gesundheitsbereich anvertraut. Und als gelernte Ärztin schlägt mein Herz natürlich auch für die Medizin im weitesten Sinne. Aber bei der Verteilung der Ministerien hat die FDP die Gesundheit gegriffen und die Union wollte Familie behalten – aus gutem Grund.
Sie sind nicht enttäuscht?
Nein. In dem Schwebezustand nach Wahlen gibt es immer Momente, in denen noch nicht klar ist, wie sich die neue Regierung formiert. Ich habe verschiedene Eisen im Feuer gehabt, aber es ist gut, dass die Union das Familienministerium als unverzichtbar bezeichnet hat.
Manche sagen, Sie wollten auch deutsche EU-Kommissarin werden?
Ich habe gelesen, dass da die Gerüchteküche brodelt. Aber das Feuer schüre ich nicht.
Ihr SPD-Gegenüber aus dem Wahlkampf, Manuela Schwesig, sagt, die Kanzlerin habe Sie düpiert. Ist da nichts dran?
Gar nichts. Im Übrigen bin ich jetzt genau das, was Frau Schwesig werden wollte.
Können Sie uns trotzdem sagen, welche Art von Gesundheitsreform die Koalition nun tatsächlich verabredet hat – ein vollkommen neues Gesundheitssystem oder nur die Korrektur des bestehenden?
Nein, das will ich nicht tun. Ich halte mich an die gute alte Regel, wonach sich eine Ministerin oder ein Minister nicht in die Angelegenheiten eines anderen Ressorts einmischen soll.
Was haben Sie sich im eigenen Ministerium vorgenommen?
Mich beschäftigt zunehmend die Frage der Brüche im Lebensverlauf. Eines meiner Hauptthemen wird die Kinderarmut sein. Außerdem will ich mich noch stärker den Problemen der „Sandwich-Generation“ widmen: der Generation, die arbeitet, Kinder erzieht und gleichzeitig die Pflege ihrer Eltern auf sich zukommen sieht. Und nicht zuletzt will ich die Gleichstellung voranbringen. Gut ausgebildete Frauen müssen Führungspositionen ausüben können, auch wenn sie Kinder haben.
Wäre es nicht sinnvoller gewesen, die knappen Gelder gezielt in die Bekämpfung der Kinderarmut zu investieren, statt das Kindergeld für alle zu erhöhen?
Man darf das nicht gegeneinander ausspielen. Hätten wir das Kindergeld nicht, wäre die Armutsquote von Kindern in Deutschland doppelt so hoch.
Warum bauen Sie dann nicht den Kinderzuschlag aus – Sie selbst haben doch immer betont, wie wichtig das sei?
Das bleibt auch mein Ziel. In den Koalitionsverhandlungen waren wir uns in der Arbeitsgruppe Familie darüber einig, aber angesichts der momentan ausgesprochen schwierigen Haushaltslage ist der Vorschlag nicht in den Vertragstext aufgenommen worden. Aber die Legislatur ist vier Jahre lang. Ich werde das wieder auf die Tagesordnung bringen.
Aber alle Versprechen stehen doch unter Finanzvorbehalt. Haben Sie angesichts der desolaten Haushaltslage überhaupt eine Chance, das umzusetzen?
Ja, die habe ich. In der letzten Legislatur ist deutlich geworden, dass das wirtschaftliche Gedeihen und die Innovationskraft eines Landes auch damit stehen und fallen, wie es den Familien geht. Familie gilt in unserem Land nicht mehr als Sozialfall oder Almosenempfänger. Diese Erkenntnis wird fortwirken.
Hat der neue Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) mehr Verständnis für die Bedeutung von Familienpolitik als sein Vorgänger Peer Steinbrück (SPD)?
Wolfgang Schäuble hat ein tiefes Verständnis für die Bedeutung dieser Aufgabe. Die Frage, was unsere Gesellschaft zusammenhält, treibt ihn um. Es geht um die Kraft der Menschen, füreinander Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam etwas zu schaffen. Nirgendwo ist dies deutlicher und elementarer als in der Familie.
Sie setzen darauf, dass er Ihnen deshalb nicht den Geldhahn abdreht?
Der neue Finanzminister weiß, dass sich das Geld, das wir in Familienpolitik investieren, auszahlt. Wenn wir die Kinderbetreuung ausbauen, schafft das für beide Eltern die Möglichkeit, selbst Geld zu verdienen. Die Kinder lernen gemeinsam mit anderen Kindern das Leben kennen und erfahren Bildung. Gute Kindergärten und gute Schulen sind unverzichtbar, damit Familien unabhängig werden von Hartz IV und die Kinder die Chance erhalten, im Leben voranzukommen, zu lernen und später anspruchsvolle Berufe auszuüben. Davon profitiert die ganze Gesellschaft.
Die schwarz-gelbe Koalition will ein Betreuungsgeld einführen, also eine staatliche Prämie für jene Eltern, die keine Betreuungseinrichtung in Anspruch nehmen, sondern alleine erziehen. Was ist daran gut?
Ich sage ganz offen: Das Konzept ist noch nicht rund. Gut finde ich an der Debatte über das Betreuungsgeld, dass Erziehungsleistung honoriert werden soll. Es darf aber nicht dazu führen, dass solche Kinder von Bildungschancen ausgesperrt werden, die am meisten durch Kitas und Tagesmütter profitieren. Manche Kinder sind dringend auf die Gemeinschaft in der Kita angewiesen, um mit Gleichaltrigen gemeinsam die Welt zu entdecken und unkompliziert die Sprache zu lernen. Wie immer die Lösung für das Betreuungsgeld im Jahr 2013 aussieht, ich werde sehr genau darauf achten, dass diese Kinder keinen Nachteil erleiden.
Wie wollen Sie das tun?
Das ist genau die Diskussion, die wir nun führen müssen. Wir haben drei Jahre Zeit dazu. Unser Konzept muss harmonieren mit unseren Anstrengungen zur Bekämpfung von Kinderarmut und dem Stand des Ausbaus der Kinderbetreuung. Ich möchte jedenfalls nicht erleben, dass Erziehungskontrollen stattfinden, deren Ergebnis dann darüber entscheidet, wer einen Gutschein bekommt und wer Geld. Wobei ich Gutscheine im Grundsatz schätze, wenn sie für alle gelten.
Kritiker sagen: Am wohlhabenden Tegernsee, wo die Welt noch in Ordnung ist, mag das Betreuungsgeld eine gute Wirkung haben. In Berlin-Neukölln aber verschärft es die Probleme.
Ich warne vor Pauschalurteilen! Ich kenne Eltern, die von Hartz IV leben und zu ihren Kindern liebevoll, zugewandt und aufmerksam sind. Ob jemand ein guter Vater oder eine gute Mutter ist, hängt nicht davon ab, ob er auf Transferleistungen angewiesen ist. Die Mehrzahl der Eltern kümmert sich gut um die Kinder. Aber es gibt auch Eltern, die schon wegen eigener Probleme hoffnungslos überfordert sind mit der Erziehung.
Der Berliner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky warnt davor, das Geld werde versoffen. Hat er damit recht?
Das ist enorm schroff. Das mag in Ausnahmefällen passieren. Aber man kann daraus keine Regel machen. Gezielte Geldleistungen sind in der Familienpolitik zur Armutsvermeidung notwendig – das ist in städtischen Problembezirken nicht anders als auf dem Land.
Sie sind für Ihre ersten vier Amtsjahre sehr gelobt worden, weil sie die Familienpolitik mit wichtigen Projekten modernisiert haben. Geht es in den nächsten vier Jahren um Fortschritte in einer ähnlichen Dimension?
Warten Sie’s ab! Vor vier Jahren war die Union noch enttäuscht, dass wir „nur“ das Familienministerium bekamen. Im Koalitionsvertrag von 2005 stand auch wenig von dem drin, was wir dann schließlich gemacht haben. Das ist das Spannende an Politik, dass sie Realität gestaltet. Der Koalitionsvertrag liefert nur eine Skizze. Das ganze Bild ist erst am Ende der Legislaturperiode fertig. Und dann staunt man manchmal, wie viele Farben da hineingekommen sind.
Das Interview führten Cordula Eubel und Hans Monath. Das Foto machte Mike Wolff.
ZUR PERSON:
MUTTER UND MINISTERIN
Seit 2005 ist Ursula von der Leyen Familienministerin im Kabinett Merkel. Die 51-jährige CDU-Politikerin ist außerdem Mutter von sieben Kindern.
KONSERVATIVE FEMINISTIN
Von der Leyen warb massiv für die Einführung des Elterngelds – inklusive der in ihrer Partei zuerst umstrittenen Vätermonate. Außerdem setzte sie sich in der vergangenen Wahlperiode für den Ausbau der Kinderbetreuung für unter Dreijährige ein.
ÄRZTIN
Die studierte Medizinerin wurde während der Koalitionsverhandlungen bereits als neue Gesundheitsministerin gehandelt, bleibt nun aber auf Wunsch Merkels weiter für die Familienpolitik zuständig.
(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 08.11.2009)
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http://www.kindesraub.de/index.php?menuid=34&reporeid=49
Wie stehen Sie eigentlich heute zu den Blinden in Ihrer Heimat Niedersachsen?
Hier ein Auszug aus Wikipedia:was was
Am 4. März 2003 trat sie ihren Posten als Ministerin für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit in der von Ministerpräsident Christian Wulff geführten niedersächsischen Landesregierung an.
In ihrer Amtszeit fiel sie bundesweit hauptsächlich dadurch auf, dass sie gegen starke Proteste von Sozialverbänden und der Bevölkerung das Landesblindengeld abgeschafft hatte.
Wie ist das eigentlich mit Ihrer Dienstwagenaffäre ausgegangen?
Nur zur Erinnerung ein Link für Sie verehrte Frau von Leyen
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30832/1.html
Mir ist schon bewußt, dass Sie Frau Merkel ziemlich dankbar sein müssen.
Ob die Blinden in Niedersachsen, nachdem Sie deren Gelder gestrichen haben, Sie gern sehen wollten, was meinen Sie?
WENIGER IST MEHR!
Wegen ihrer eloquenten political correctness ? Wegen ihrer aalglatten Verlogenheit ? Wegen ihrer unverhohlenen Machtgelüste ? Oder wegen ihres verlogenen Vaters Ernst Albrecht, der Lüchow-Dannenberg und Gorleben zu verantworten hatte (aber nie zur Verantwortung gezogen wurde), und für den das deutsche Braunkohlekraftwerk Buschhaus zukunftweisend war, während alle Welt von der Dreckschleuder der Nation sprach ?
Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier nur Pfründe und Machtinteressen eine Rolle spielen, die Sache an sich degeneriert zu vollkommenen Nebensächlichkeit ...
(Aber ich kann mich ja auch täuschen)
Eine Frau wo das frauliche ganz fehlt.
Sie besteht nur aus verfressenem Ergeiz.
Wer ihr zuschaut wir erinnert an eine Oberlehrerin
aus dem letzen Jahrhundert.
Keine Gefühle,das Lachen ist Teil ihres Verhaltensmuster
als Mittel zum Zweck.
Sie redet von Kinderarmut,war aber zuerst mit den berufstätigen Frauen beschäftigt,
damit sie weiterarbeiten können.
Diese Einseitigkeit mit Blick auf Gleichgesinde
hat den armen Kindern nicht geholfen.
Sie haben sich in der Zeit verdoppelt
aber Frau von der Leyen sah das nicht.
Ihre Interessen sind auf anderes gerichtet.
Der Zwiespalt ihrer egenen Persönlichkeit
die eine tolle Mutter sein will und gleichzeitig die volle Karierrefrau sein will.
Wer selber 7 Kinder aufzieht kennt den Arbeitsaufwand.
Wer gleichzeitig einen so stressigen Beruf hat der alles abfordert,fragt sich: wie soll man das schaffen?
Nur mit Härte und Disziplin?
Bleibt da nicht was auf der Strecke?
Wenn @lupo nicht ein Verschmähter ist-kann ich solche Dinge wenig ernst nehmen. Wem soll das nun was bringen, @lupo? Wie begründen Sie die ersten beiden Vorwürfe?-Warum glauben Sie, diese Haßtirade würde jemanden interessieren oder gar einen Erkenntnisgewinn bringen?
Meinungsfreiheit ist eine wertvolle Sache. Die Mitmenschen mit privatem Zeugs vollstopfen, ist allerdings eher ne Belästigung. Nur mal so.
Über die Sinnhaltigkeit des zweiten Satzes denke ich ich seit 2 Minuten ergebnislos nach..
Oder, wie meinen Sie das eigentlich ?
Erstaunlich: alle diese Segnungen will die ''Ministerin für Frauen'' just den jungen Frauen vorenthalten. Eine seltsame Frauenfreundin ist das!
Und all das noch am 3. November, am internationalen Männer-Tag.
Weg mit dem Zwangsdienst nur für Männer!
Frau v. d. Leyen:
Höchste Kinderarmut in der Geschichte Deutschland nach dem Krieg,
schlechteste Bildungschancen, die gerade die CDU befördert hat durch vehementes beibehalten der Hauptschulen, wo das Proletariat ausgesondert werden soll.
Nein diese rechte Politik wird weder den Familien helfen noch Bildungschancen ermöglichen, wenn die CDU das wollte würde sie Mindestlöhne einführen, vernünftige Arbeitsmarktpolitik betreiben um Armut zu verhindern und nicht den Niedriglohnsektor ausbauen, der Armut für viele Familien bedeutet.
Es widerspricht sich fast alles was die CDU sagt und dann tatsächlich macht. Unehrlicher geht´s nicht mehr und diese Scheinheiligkeit ist kaum noch zu ertragen. Hoffentlich sind die bald Geschichte.
Frau v. d. Leyen, Sie sprechen von Eltern die schon wegen einiger Problemen hoffnungslos überfordert sind, Sie haben auch keine Probleme weder das sie den Alltag bewältigen müssen mit allem was dazu gehört wenn sie Kinder haben und Sie haben keine finanziellen Probleme, das kann jeder. Das ist unglaublich, so über Menschen in der heutigen Zeit, die verzweifelt sind zu sprechen.
Sie kennen Hartz IV-Eltern die gut zu ihren Kindern sind, was ist das für eine Aussage? Wieviel Eltern kennen Sie die trotz genügend Geld haben sich nicht um ihre Kinder kümmern können, sie auch schlecht behandeln könnten, trotz Geld, hören Sie endlich auf die Menschen in Schichten zu zerlegen, oben gut unten schlecht, jahrelange falsche Arbeitsmarktpolitik ist dafür verantwortlich, dass dieses Land so runtergekommen ist.
Frau Ministerin "ich habe 7 Kinder" hat hier wieder mal eine regelrechte Hofberichterstattung bekommen, wie leider viel zu oft. Kritische Fragen wurden nicht gestellt. Weder zu Ihrer Dienstwagenaffäre (die ja auch bei der Kanzlerin mit ihrem Privatflug nach Sylt sang und klanglos verschwand) noch zu Ihren Zensurwahnsinn noch zu Ihren gefälschten Statistiken bezüglich erst weniger Kinder, dann mehr Kinder dann alles falsch.
Keiner hat den angeblichen Erfolg des Elterngeldes hinterfragt, das nämlich für den Großteil der Bezieher der jetztige Status schlechter ist, als der vorherige.
Das die Kinderbeteuung gerade in CDU Ländern mit Füßen getreten und dort immer noch als regelrechtes Teufelszeug der Sozen beschimpft wird findet auch keine Erwähnung.
Und die Erhöhung des Kindergeldes gegen Kinderarmut anzuführen ist eine Farce, da nämlich Hartz IV Beziehern das Kindergeld wieder abgezogen wird. Die es am nötigsten bräuchten, die erhalten nichts.
Und die Kanzlerin schlägt vor, die Herdprämie an Hartz IV Bezieher in Form von Gutscheinen auszustellen, während alle anderen die Summe Bar bekommen. Eine wahrlich menschenwürdige Geste.
Logisch ist aber doch wohl, dass zum Unterhalt nicht noch zusätzlich Kindergeld gezahlt wird. Kindergeld bedeutet nichts anderes, als dass eine bestimmte Summe des Einkommens steuerfrei bleibt, da das Existenzminimum nicht versteuert werden darf. Dies ist übrigens auch für jeden Erwachsenen so, daher die ca. 8000 Euro jährlichen Freibetrag, die bislang nur für erwachsene Eltern, nicht für erwachsene Kinder, die voll unterhalten werden müssen, gelten. Eltern, die so wenig verdienen, dass sie keine Steuervorteile haben, bekommen das Kindergeld ausbezahlt.
Aber, jedem seine eigenen Bilder...
Walter Wasilewski
Die Vorstellungen von Mutter ist immer verschieden lassen Sie die Finger davon.Wir haben 5 Kinder 10 Enkelkinder 1 Urenkel unsere Schwiegertöchter sind auch Mutter ich werde mich hüten meine Muttervorstellungen zu veröffentlichen.
Übrigens ganz persönlönlich -ich hätte gern eine Mutter...es war mir nicht vergönnt-dennoch ich habe überlebt.
Walter Wasilewski
Und, @funxx: na, wenn die zitierten Äußerungen keine Polemik ist, was ist denn "Polemik" bitte dann?-Seit Walser den Begriff "Moralkeule" prägte, wird er in bestimmten Kreisen geradezu inflationär gebraucht-...vermutlich ohne drüber nachzudenken. Einfach mal so..raushauen..
Und Oliver 111, ich gebe Ihnen Recht.
Frau von der Leyen spricht von Kinderarmut und der Erhöhung des Kindesgeldes. Einem Großteil der Kinder kommt die Erhöhung des Kindesgeldes gar nicht zu Gute. Und das betrifft nicht nur Hartz IV Empfänger, sondern auch Aufstockereltern, die im Niedriglohnsegment arbeiten müssen und genauso behandelt werden wie "Arbeitsverweigerer".
Da hat Fr.v.d.Leyen doch bei den Männern in ihren eigenen Reihen bei weitem mehr erreicht! Durchaus auch mit Unterstützung der SPD in der großen Koalition.
Wie es jetzt weitergehen wird, werden wir sehen. Ich bin zunächst einmal froh, dass Fr.v.d.Leyen nicht in der Gesundheitspolitik "zerschlissen" wird und sie Familienministerin bleibt.
Sie hat bisher in ihrem Amt eine Politik betrieben die die SPD gerne selber gemacht hätte...!
Tja - sicher wird darum das Kindergeld bei den Hartz IV und Sozialhilfeempfängern deshalb auch auf den bezogenen Regelsatz angerechnet, damit die Armut nicht zu klein wird.
Ihre Fahrtenbücher hat die Dame auch noch nicht offengelegt.
Das Kindergeld wurde in den letzten Jahren bereits extrem unverhältnismäßig im Verhältnis zu den Löhnen bzw. dem 4-PersonenIndex des Statistischen Bundesamtes erhöht, womit meines Erachtens alles abgegolten ist.
Die Minister der Ministerien sollten sich zunächst einmal die Haushaltslage ansehen, bevor diese weitere "Wünsche nach Geschenken" fordern.
Darüber hinaus kann es ja wohl nur ein "schlechter Witz" sein, dass derartige Sozialleistungen (Kindergeld, Betreuungsgeld, etc.) unabhängig vom Einkommen gewährt werden.
Bei derartigen Sozialleistungen sollte zunächst einmal "die Bedürftigkeit" geprüft werden, anstatt "Geschenke nach dem Gieskannenprinzip" zu verteilen.
Auf Mutti ist Verlaß, dem stimme ich zu.
Vorallem wenn es sich um eigene Kinder handelt, ohne Kindergeld, Elterngeld und Steuerfreibetraegen und Aehnlichem geboren.