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Ursula von der Leyen

"Auf Mutti kann man sich verlassen"

Familienministerin Ursula von der Leyen spricht mit dem Tagesspiegel über die Neuregelung des Betreuungsgelds, gute Eltern, Kinderarmut – und den Spitznamen der Kanzlerin.
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Familienministerin Ursula von der Leyen. - Foto: Wollf
Frau von der Leyen, kann die Familienministerin uns erklären, warum die Kanzlerin in der CDU „Mutti“ genannt wird?

Mit Mutti assoziieren wir jemanden, der sich kümmert, der für ganz Vieles Verständnis hat – und auf den man sich verlassen kann. Ich verbinde, wie wohl die meisten Menschen, mit dem Begriff Mama oder Mutti ganz warme Erinnerungen.

Welche Eigenschaften einer guten Mutter weist Angela Merkel denn auf?


Ich schätze an ihr das instinktive Verständnis für Lebenssituationen. Ich führe das darauf zurück, dass sie in einem Pastorenhaushalt groß geworden ist. Da hat sie wahrscheinlich viel vom prallen Leben mit all seinen Sorgen mitbekommen. Ich mag gerne, dass sie gut organisiert ist und auf den Punkt kommt. Sie weiß genau, welche Ziele sie erreichen will, und dass der Weg dahin nur mit langem Atem zu erreichen ist.

„Mutti“, ist das nicht ein etwas respektloser Begriff von einigen CDU-Männern?


Das kann es durchaus sein, aber damit liegen die nun mal völlig quer.

Wissen Sie eigentlich, dass Sie als Ministerin mit sieben Kindern von manchen „Supermutti“ genannt werden?


(Lacht) Damit kann ich gut leben.

Sie wollten nach den Wahlen eigentlich das Familienministerium aufgeben und ins Gesundheitsressort wechseln...


Das wird immer geschrieben. Wie die meisten Menschen habe ich Fähigkeiten nicht nur in einem einzigen Fachgebiet. In den Koalitionsverhandlungen hat die Kanzlerin mir den Vorsitz für den Gesundheitsbereich anvertraut. Und als gelernte Ärztin schlägt mein Herz natürlich auch für die Medizin im weitesten Sinne. Aber bei der Verteilung der Ministerien hat die FDP die Gesundheit gegriffen und die Union wollte Familie behalten – aus gutem Grund.

Sie sind nicht enttäuscht?


Nein. In dem Schwebezustand nach Wahlen gibt es immer Momente, in denen noch nicht klar ist, wie sich die neue Regierung formiert. Ich habe verschiedene Eisen im Feuer gehabt, aber es ist gut, dass die Union das Familienministerium als unverzichtbar bezeichnet hat.

Manche sagen, Sie wollten auch deutsche EU-Kommissarin werden?


Ich habe gelesen, dass da die Gerüchteküche brodelt. Aber das Feuer schüre ich nicht.

Ihr SPD-Gegenüber aus dem Wahlkampf, Manuela Schwesig, sagt, die Kanzlerin habe Sie düpiert. Ist da nichts dran?


Gar nichts. Im Übrigen bin ich jetzt genau das, was Frau Schwesig werden wollte.

Können Sie uns trotzdem sagen, welche Art von Gesundheitsreform die Koalition nun tatsächlich verabredet hat – ein vollkommen neues Gesundheitssystem oder nur die Korrektur des bestehenden?


Nein, das will ich nicht tun. Ich halte mich an die gute alte Regel, wonach sich eine Ministerin oder ein Minister nicht in die Angelegenheiten eines anderen Ressorts einmischen soll.

Was haben Sie sich im eigenen Ministerium vorgenommen?


Mich beschäftigt zunehmend die Frage der Brüche im Lebensverlauf. Eines meiner Hauptthemen wird die Kinderarmut sein. Außerdem will ich mich noch stärker den Problemen der „Sandwich-Generation“ widmen: der Generation, die arbeitet, Kinder erzieht und gleichzeitig die Pflege ihrer Eltern auf sich zukommen sieht. Und nicht zuletzt will ich die Gleichstellung voranbringen. Gut ausgebildete Frauen müssen Führungspositionen ausüben können, auch wenn sie Kinder haben.

Wäre es nicht sinnvoller gewesen, die knappen Gelder gezielt in die Bekämpfung der Kinderarmut zu investieren, statt das Kindergeld für alle zu erhöhen?


Man darf das nicht gegeneinander ausspielen. Hätten wir das Kindergeld nicht, wäre die Armutsquote von Kindern in Deutschland doppelt so hoch.

Warum bauen Sie dann nicht den Kinderzuschlag aus – Sie selbst haben doch immer betont, wie wichtig das sei?


Das bleibt auch mein Ziel. In den Koalitionsverhandlungen waren wir uns in der Arbeitsgruppe Familie darüber einig, aber angesichts der momentan ausgesprochen schwierigen Haushaltslage ist der Vorschlag nicht in den Vertragstext aufgenommen worden. Aber die Legislatur ist vier Jahre lang. Ich werde das wieder auf die Tagesordnung bringen.

Aber alle Versprechen stehen doch unter Finanzvorbehalt. Haben Sie angesichts der desolaten Haushaltslage überhaupt eine Chance, das umzusetzen?


Ja, die habe ich. In der letzten Legislatur ist deutlich geworden, dass das wirtschaftliche Gedeihen und die Innovationskraft eines Landes auch damit stehen und fallen, wie es den Familien geht. Familie gilt in unserem Land nicht mehr als Sozialfall oder Almosenempfänger. Diese Erkenntnis wird fortwirken.

Hat der neue Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) mehr Verständnis für die Bedeutung von Familienpolitik als sein Vorgänger Peer Steinbrück (SPD)?

Wolfgang Schäuble hat ein tiefes Verständnis für die Bedeutung dieser Aufgabe. Die Frage, was unsere Gesellschaft zusammenhält, treibt ihn um. Es geht um die Kraft der Menschen, füreinander Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam etwas zu schaffen. Nirgendwo ist dies deutlicher und elementarer als in der Familie.

Sie setzen darauf, dass er Ihnen deshalb nicht den Geldhahn abdreht?


Der neue Finanzminister weiß, dass sich das Geld, das wir in Familienpolitik investieren, auszahlt. Wenn wir die Kinderbetreuung ausbauen, schafft das für beide Eltern die Möglichkeit, selbst Geld zu verdienen. Die Kinder lernen gemeinsam mit anderen Kindern das Leben kennen und erfahren Bildung. Gute Kindergärten und gute Schulen sind unverzichtbar, damit Familien unabhängig werden von Hartz IV und die Kinder die Chance erhalten, im Leben voranzukommen, zu lernen und später anspruchsvolle Berufe auszuüben. Davon profitiert die ganze Gesellschaft.

Die schwarz-gelbe Koalition will ein Betreuungsgeld einführen, also eine staatliche Prämie für jene Eltern, die keine Betreuungseinrichtung in Anspruch nehmen, sondern alleine erziehen. Was ist daran gut?


Ich sage ganz offen: Das Konzept ist noch nicht rund. Gut finde ich an der Debatte über das Betreuungsgeld, dass Erziehungsleistung honoriert werden soll. Es darf aber nicht dazu führen, dass solche Kinder von Bildungschancen ausgesperrt werden, die am meisten durch Kitas und Tagesmütter profitieren. Manche Kinder sind dringend auf die Gemeinschaft in der Kita angewiesen, um mit Gleichaltrigen gemeinsam die Welt zu entdecken und unkompliziert die Sprache zu lernen. Wie immer die Lösung für das Betreuungsgeld im Jahr 2013 aussieht, ich werde sehr genau darauf achten, dass diese Kinder keinen Nachteil erleiden.

Wie wollen Sie das tun?


Das ist genau die Diskussion, die wir nun führen müssen. Wir haben drei Jahre Zeit dazu. Unser Konzept muss harmonieren mit unseren Anstrengungen zur Bekämpfung von Kinderarmut und dem Stand des Ausbaus der Kinderbetreuung. Ich möchte jedenfalls nicht erleben, dass Erziehungskontrollen stattfinden, deren Ergebnis dann darüber entscheidet, wer einen Gutschein bekommt und wer Geld. Wobei ich Gutscheine im Grundsatz schätze, wenn sie für alle gelten.

Kritiker sagen: Am wohlhabenden Tegernsee, wo die Welt noch in Ordnung ist, mag das Betreuungsgeld eine gute Wirkung haben. In Berlin-Neukölln aber verschärft es die Probleme.


Ich warne vor Pauschalurteilen! Ich kenne Eltern, die von Hartz IV leben und zu ihren Kindern liebevoll, zugewandt und aufmerksam sind. Ob jemand ein guter Vater oder eine gute Mutter ist, hängt nicht davon ab, ob er auf Transferleistungen angewiesen ist. Die Mehrzahl der Eltern kümmert sich gut um die Kinder. Aber es gibt auch Eltern, die schon wegen eigener Probleme hoffnungslos überfordert sind mit der Erziehung.

Der Berliner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky warnt davor, das Geld werde versoffen. Hat er damit recht?


Das ist enorm schroff. Das mag in Ausnahmefällen passieren. Aber man kann daraus keine Regel machen. Gezielte Geldleistungen sind in der Familienpolitik zur Armutsvermeidung notwendig – das ist in städtischen Problembezirken nicht anders als auf dem Land.

Sie sind für Ihre ersten vier Amtsjahre sehr gelobt worden, weil sie die Familienpolitik mit wichtigen Projekten modernisiert haben. Geht es in den nächsten vier Jahren um Fortschritte in einer ähnlichen Dimension?


Warten Sie’s ab! Vor vier Jahren war die Union noch enttäuscht, dass wir „nur“ das Familienministerium bekamen. Im Koalitionsvertrag von 2005 stand auch wenig von dem drin, was wir dann schließlich gemacht haben. Das ist das Spannende an Politik, dass sie Realität gestaltet. Der Koalitionsvertrag liefert nur eine Skizze. Das ganze Bild ist erst am Ende der Legislaturperiode fertig. Und dann staunt man manchmal, wie viele Farben da hineingekommen sind.

Das Interview führten Cordula Eubel und Hans Monath. Das Foto machte Mike Wolff.



ZUR PERSON:

MUTTER UND MINISTERIN
Seit 2005 ist Ursula von der Leyen Familienministerin im Kabinett Merkel. Die 51-jährige CDU-Politikerin ist außerdem Mutter von sieben Kindern.

KONSERVATIVE FEMINISTIN
Von der Leyen warb massiv für die Einführung des Elterngelds – inklusive der in ihrer Partei zuerst umstrittenen Vätermonate. Außerdem setzte sie sich in der vergangenen Wahlperiode für den Ausbau der Kinderbetreuung für unter Dreijährige ein.

ÄRZTIN
Die studierte Medizinerin wurde während der Koalitionsverhandlungen bereits als neue Gesundheitsministerin gehandelt, bleibt nun aber auf Wunsch Merkels weiter für die Familienpolitik zuständig.

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 08.11.2009)
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Comment
von ach ach ist gerade offline | 7.11.2009 19:01 Uhr
Der Tagesspiegel kann ja so nett sein
Keine einzige Frage zu den Zensurplänen der Dame.
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von Lilien Lilien ist gerade offline | 7.11.2009 19:29 Uhr
Nun ja, es klingt immer nett
was Sie so erzählen. Haben Sie vergessen, verehrte Frau von der Leyen, wie Sie mal Kinder als Spitzel losschicken wollten? War Ihnen wohl sehr peinlich? Das hiervon eine Distanzierung erfolgt ist, habe ich wohl auch nicht mitbekommen?

http://www.kindesraub.de/index.php?menuid=34&reporeid=49

Wie stehen Sie eigentlich heute zu den Blinden in Ihrer Heimat Niedersachsen?

Hier ein Auszug aus Wikipedia:was was
Am 4. März 2003 trat sie ihren Posten als Ministerin für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit in der von Ministerpräsident Christian Wulff geführten niedersächsischen Landesregierung an.

In ihrer Amtszeit fiel sie bundesweit hauptsächlich dadurch auf, dass sie gegen starke Proteste von Sozialverbänden und der Bevölkerung das Landesblindengeld abgeschafft hatte.

Wie ist das eigentlich mit Ihrer Dienstwagenaffäre ausgegangen?

Nur zur Erinnerung ein Link für Sie verehrte Frau von Leyen

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30832/1.html

Mir ist schon bewußt, dass Sie Frau Merkel ziemlich dankbar sein müssen.

Ob die Blinden in Niedersachsen, nachdem Sie deren Gelder gestrichen haben, Sie gern sehen wollten, was meinen Sie?
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von apo apo ist gerade offline | 7.11.2009 20:23 Uhr
Polemik,@ Lilien
Nun, gutes Beispiel für Polemik, die nichts bewirk. Mich nerven solch Aufgeregheiten im Verhältnis zum Gegenstand; voralem der Link "Kindesraub" ist kaum leserlich. Nun, wer´s braucht...
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von nicenic nicenic ist gerade offline | 7.11.2009 19:48 Uhr
Schade
Als Familienministerin haette man sie auch auf die gleichstellung homosexueller partnerschaften ansprechen sollen. Aber an sich ist das interview gut gelungen
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von BRDMatrix BRDMatrix ist gerade offline | 7.11.2009 20:57 Uhr
Man kann nur allen vernünftigen Menschen raten,
keine Kinder mehr in diese Welt zu setzen. Wir werden mit den jetzt geborenen noch Probleme genug bekommen. Die Gesellschaft sollte sich gesundschrumpfen. Je weniger Kinder geboren werden, desto besser. Das unerträgliche Argument, schließlich muss jemand die Renten erwirtschaften, kann ich schon gar nicht mehr hören. Erstens sollten Kinder nicht nur als Renten-Lieferanten angesehe werden und zweitens wird sich eine soziale Marktwirtschaft, die immer produktiver wird, bei gleichzeitigem Abeitsplatzabbau, ohnehin ganz anders organisieren müssen als bisher.

WENIGER IST MEHR!
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von bigjoe bigjoe ist gerade offline | 8.11.2009 9:02 Uhr
@BRDMatrix, das Programm sich
fortzupflanzen ist leider stärker als alle Vernunft und wird eines Tages die Menschheit auslöschen. Vielleicht kommt dann eine neue bessere Menschheit mit einem Programm, dass nicht sagt: seit fruchtbar und vermehrtet euch, macht euch die Erde untertan, sondern eine Menschheit deren Programm lautet: lebt in Einklang mit der Natur.
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von Gockeline Gockeline ist gerade offline | 8.11.2009 10:49 Uhr
Kinder bekommen hat noch andere Gründe!
Sie rufen zum Boykott auf,keine Kinder mehr zu bekommen.Gründe finden sie genug dafür.Es sind die falschen Gründe die sie vertreten.Wer Kinder bekommen hat,merkt sehr schnell was sie einem bringen.Sie lernen uns zu lieben,sie verlangen Liebe!Sie bringen ihre Eltern zur Veränderung.Raus aus dem Egoismus.Gefühle verändern sich.Sie sehen Kinder nur als Kostenballast.
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von lupo lupo ist gerade offline | 7.11.2009 21:23 Uhr
Warum ist mir
diese gut aussehende, intelligente Frau nur so unsympathisch ?

Wegen ihrer eloquenten political correctness ? Wegen ihrer aalglatten Verlogenheit ? Wegen ihrer unverhohlenen Machtgelüste ? Oder wegen ihres verlogenen Vaters Ernst Albrecht, der Lüchow-Dannenberg und Gorleben zu verantworten hatte (aber nie zur Verantwortung gezogen wurde), und für den das deutsche Braunkohlekraftwerk Buschhaus zukunftweisend war, während alle Welt von der Dreckschleuder der Nation sprach ?

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier nur Pfründe und Machtinteressen eine Rolle spielen, die Sache an sich degeneriert zu vollkommenen Nebensächlichkeit ...

(Aber ich kann mich ja auch täuschen)

Comment
von Gockeline Gockeline ist gerade offline | 8.11.2009 11:04 Uhr
An Frau von der Leyen reibt man sich.
Mir geht es wie ihnen mit der Frau von der Leyen.
Eine Frau wo das frauliche ganz fehlt.
Sie besteht nur aus verfressenem Ergeiz.
Wer ihr zuschaut wir erinnert an eine Oberlehrerin
aus dem letzen Jahrhundert.
Keine Gefühle,das Lachen ist Teil ihres Verhaltensmuster
als Mittel zum Zweck.
Sie redet von Kinderarmut,war aber zuerst mit den berufstätigen Frauen beschäftigt,
damit sie weiterarbeiten können.
Diese Einseitigkeit mit Blick auf Gleichgesinde
hat den armen Kindern nicht geholfen.
Sie haben sich in der Zeit verdoppelt
aber Frau von der Leyen sah das nicht.
Ihre Interessen sind auf anderes gerichtet.
Der Zwiespalt ihrer egenen Persönlichkeit
die eine tolle Mutter sein will und gleichzeitig die volle Karierrefrau sein will.
Wer selber 7 Kinder aufzieht kennt den Arbeitsaufwand.
Wer gleichzeitig einen so stressigen Beruf hat der alles abfordert,fragt sich: wie soll man das schaffen?
Nur mit Härte und Disziplin?
Bleibt da nicht was auf der Strecke?
Comment
von eliza eliza ist gerade offline | 8.11.2009 19:36 Uhr
in der FAZ gibts bei den Leserbriefen
die Ruprik "Leser helfen Lesern". @gockeline. Beim Studium Ihrer Zeilen komme ich zu dem Ergebnis, dass das hier schier unmöglich ist. Kennen Sie Frau von der Leyen persönlich, um diese Einschätzungen ihrer Person zu wagen? Haben Sie mit Ihr gesprochen, sich mit ihr ausgetauscht? Haben Sie mit Ihr gearbeitet? War sie Ihre Kollegin, Vorgesetzte, Nachbarin, Klassenkameradin, Studienkollegin?
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von lindblom lindblom ist gerade offline | 8.11.2009 17:19 Uhr
@lupo 7.11.2009 21:23 Uhr
Den Vater würde ich nicht so sehr mit ins Spiel bringen... Wer möchte denn schon an den Stärken und Schwächen seines Vaters gemessen werden... Das ist unfair!
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von ganymed ganymed ist gerade offline | 8.11.2009 18:53 Uhr
lupo
wer in die politik geht, sucht macht, da kann mir keiner was erzählen. und was sie alles aushalten um der macht willen..
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von apo apo ist gerade offline | 7.11.2009 23:31 Uhr
Lady Gaga?
Schwere Geschütze: "aalglatte Verlogenheit" "unverhohlene Machtgelüste" "verlogener Vater".
Wenn @lupo nicht ein Verschmähter ist-kann ich solche Dinge wenig ernst nehmen. Wem soll das nun was bringen, @lupo? Wie begründen Sie die ersten beiden Vorwürfe?-Warum glauben Sie, diese Haßtirade würde jemanden interessieren oder gar einen Erkenntnisgewinn bringen?
Meinungsfreiheit ist eine wertvolle Sache. Die Mitmenschen mit privatem Zeugs vollstopfen, ist allerdings eher ne Belästigung. Nur mal so.
Über die Sinnhaltigkeit des zweiten Satzes denke ich ich seit 2 Minuten ergebnislos nach..
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von ganymed ganymed ist gerade offline | 8.11.2009 18:59 Uhr
@apo
das soll lupo geschrieben haben?
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von lupo lupo ist gerade offline | 8.11.2009 22:34 Uhr
Ein Verschmähter ?
Ähh, nee, bin ich wohl eher nicht.

Oder, wie meinen Sie das eigentlich ?

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von hardyy hardyy ist gerade offline | 8.11.2009 7:21 Uhr
Chefin aller Zwangsdienst leistenden Männer Ursula von der Leyen...
....''will den Zivildienst auch künftig als Lerndienst stärken, mit freiwilliger Verlängerungsmöglichkeit anerkannten Zeugnissen, sozialer Sicherheit und pädagogischer Begleitung etc. ''

Erstaunlich: alle diese Segnungen will die ''Ministerin für Frauen'' just den jungen Frauen vorenthalten. Eine seltsame Frauenfreundin ist das!

Und all das noch am 3. November, am internationalen Männer-Tag.

Weg mit dem Zwangsdienst nur für Männer!
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von dagmar_R dagmar_R ist gerade online | 8.11.2009 12:30 Uhr
Zwangsdienst
ich bin auch der Meinung, der Zwangsdienst muss abgeschafft werden. Wie wäre es - wenn es denn notwendig ist, was ich eigentlich nicht glaube, ein Berufsheer zu schaffen, das allen offensteht, die sich dazu berufen fühlen? Männern und Frauen? Und das soziale - mehr oder weniger freiwillige - Jahr (denn nicht jeder fühlt sich dazu berufen und ich würde meine pflegebedürftigen Angehörigen niemals einem unmotivierten - lediglich zwangsverpflichtetem "pfleger" anvertrauen) sollte wenigstens so bezahlt werden, dass die dort Tätigen finanziell nicht schlechter stehen, als es der Fall sein würde, wenn sie in einem adäquaten Beruf arbeiten würden, meinethalben auch zunächst als AzuBi? Das wär gerecht, find ich jedenfalls. Aber ich bin keine Politikerin. Die Pflege Kranker oder Behinderter ist schwer und da gehört auch Herz dazu - manch einer zerbricht daran. Alle Zivis, die ich bisher erlebt habe, waren mit Herz und Seele bei ihrer Arbeit und ohne sie wäre vieles, was den Patienten zugute kam, nicht möglich gewesen. Bloß, es kann nicht jeder per Zwang zu Pflegediensten verpflichtet werden - das muss man wollen und dahinter stehen.
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von uwemohrmann uwemohrmann ist gerade offline | 8.11.2009 8:00 Uhr
lupo
da gehts mir genauso, wobei ich allerdings den Vater mal ausklammere (mir allerdings auch äusserst suspekt), aber alles andere bei ihr macht mir auch immer so ein bisschen Angst
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von oliver111 oliver111 ist gerade offline | 8.11.2009 10:18 Uhr
Der Ausbau
der Kindertagesstätten ist von der SPD begonnen worden, die CDU hat 16 Jahre unter Kohl die Politik für Frauen am Herd betrieben, viele Mütter in Westdeutschland können immer noch nicht arbeiten aufgrund fehlender Betreuungsplätze. Frau v. d. L. stellt sich hin, als hätte das die CDU eingeführt, wir vergessen nicht, dass die SPD die letzten 4 Jahre mit regiert hat und ihr den Weg geebnet hat, von alleine hätte die CDU das nie getan.

Frau v. d. Leyen:

Höchste Kinderarmut in der Geschichte Deutschland nach dem Krieg,
schlechteste Bildungschancen, die gerade die CDU befördert hat durch vehementes beibehalten der Hauptschulen, wo das Proletariat ausgesondert werden soll.

Nein diese rechte Politik wird weder den Familien helfen noch Bildungschancen ermöglichen, wenn die CDU das wollte würde sie Mindestlöhne einführen, vernünftige Arbeitsmarktpolitik betreiben um Armut zu verhindern und nicht den Niedriglohnsektor ausbauen, der Armut für viele Familien bedeutet.

Es widerspricht sich fast alles was die CDU sagt und dann tatsächlich macht. Unehrlicher geht´s nicht mehr und diese Scheinheiligkeit ist kaum noch zu ertragen. Hoffentlich sind die bald Geschichte.

Frau v. d. Leyen, Sie sprechen von Eltern die schon wegen einiger Problemen hoffnungslos überfordert sind, Sie haben auch keine Probleme weder das sie den Alltag bewältigen müssen mit allem was dazu gehört wenn sie Kinder haben und Sie haben keine finanziellen Probleme, das kann jeder. Das ist unglaublich, so über Menschen in der heutigen Zeit, die verzweifelt sind zu sprechen.

Sie kennen Hartz IV-Eltern die gut zu ihren Kindern sind, was ist das für eine Aussage? Wieviel Eltern kennen Sie die trotz genügend Geld haben sich nicht um ihre Kinder kümmern können, sie auch schlecht behandeln könnten, trotz Geld, hören Sie endlich auf die Menschen in Schichten zu zerlegen, oben gut unten schlecht, jahrelange falsche Arbeitsmarktpolitik ist dafür verantwortlich, dass dieses Land so runtergekommen ist.
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von funyx funyx ist gerade offline | 8.11.2009 12:01 Uhr
@apo
Sie leugnen auch einfach alle Fakten und wer sie Ihnen zeigt, den bewerfen Sie mit der Verbalkeule "Polemik"...schon lustig.

Frau Ministerin "ich habe 7 Kinder" hat hier wieder mal eine regelrechte Hofberichterstattung bekommen, wie leider viel zu oft. Kritische Fragen wurden nicht gestellt. Weder zu Ihrer Dienstwagenaffäre (die ja auch bei der Kanzlerin mit ihrem Privatflug nach Sylt sang und klanglos verschwand) noch zu Ihren Zensurwahnsinn noch zu Ihren gefälschten Statistiken bezüglich erst weniger Kinder, dann mehr Kinder dann alles falsch.

Keiner hat den angeblichen Erfolg des Elterngeldes hinterfragt, das nämlich für den Großteil der Bezieher der jetztige Status schlechter ist, als der vorherige.
Das die Kinderbeteuung gerade in CDU Ländern mit Füßen getreten und dort immer noch als regelrechtes Teufelszeug der Sozen beschimpft wird findet auch keine Erwähnung.
Und die Erhöhung des Kindergeldes gegen Kinderarmut anzuführen ist eine Farce, da nämlich Hartz IV Beziehern das Kindergeld wieder abgezogen wird. Die es am nötigsten bräuchten, die erhalten nichts.
Und die Kanzlerin schlägt vor, die Herdprämie an Hartz IV Bezieher in Form von Gutscheinen auszustellen, während alle anderen die Summe Bar bekommen. Eine wahrlich menschenwürdige Geste.
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von irmtraut irmtraut ist gerade offline | 8.11.2009 15:25 Uhr
funyx:
Ich kann es in diesem Forum nicht mehr lesen, dass diejenigen Eltern, die es am nötigsten brauchen, kein Kindergeld bekommen. Diese Eltern bekommen zu Recht mehr als Kindergeld, nämlich die Unterhaltssätze von Arbeitslosengeld II für ihre Kinder, die höher sind. Derzeit wird untersucht, ob nicht diese Sätze falsch berechnet worden sind und höher sein müßten, was höchstwahrscheinlich dazu führen wird, dass sie erhöht werden. Und das ist richtig so.
Logisch ist aber doch wohl, dass zum Unterhalt nicht noch zusätzlich Kindergeld gezahlt wird. Kindergeld bedeutet nichts anderes, als dass eine bestimmte Summe des Einkommens steuerfrei bleibt, da das Existenzminimum nicht versteuert werden darf. Dies ist übrigens auch für jeden Erwachsenen so, daher die ca. 8000 Euro jährlichen Freibetrag, die bislang nur für erwachsene Eltern, nicht für erwachsene Kinder, die voll unterhalten werden müssen, gelten. Eltern, die so wenig verdienen, dass sie keine Steuervorteile haben, bekommen das Kindergeld ausbezahlt.
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von oliver111 oliver111 ist gerade offline | 8.11.2009 15:36 Uhr
@funxy
Dem ist nur noch hinzuzufügen, dass die CDU nicht daran interessiert ist, wie es Menschen geht, die nicht zu ihrer Schicht gehören, nur für die wird Politik gemacht, alle anderen sind auf die man runtersieht und deshalb Menschen 2. oder 3. Klasse- Rechts eben- was will man da erwarten?????
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von herrschmidt herrschmidt ist gerade offline | 8.11.2009 12:09 Uhr
Mutti macht Weltpolitik?
Ich verbinde mit Mutti und schwäbischer Hausfrau natürlich auch die dicke Gemütlichkeit und das Ausruhen am Küchentisch. Nur fragt man sich, ob man so als Mutti der Nation auch noch in der Politik herumgeistern sollte. Kann ja sein, dass dann die Spätzlesuppe in der Zeit anbrennt, während man in Washington Rezepte für ein glückliches Zusammensein der Großfamilie Welt in die Mikrofone bastelt oder dicke Milliardenbündel an Banker verteilt als wäre es Spielgeld. Mutti bleib bei deinen Leisten! Rühr Pötte um - das andere überlass den Leuten, die was davon verstehen.
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von lindblom lindblom ist gerade offline | 8.11.2009 17:09 Uhr
@herrschmidt 8.11.2009 12:09 Uhr
Vielleicht sind Sie auch zu sehr im kleinen "schwäbischen Milieu und Muttibild" verhaftet, sonst wüssten Sie, dass Muttis auch ganz anders sein können....!

Aber, jedem seine eigenen Bilder...
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von ernstwalter ernstwalter ist gerade offline | 8.11.2009 12:12 Uhr
Mutti
Mutti macht Politik.Ich bin kein CDU Wähler-aber Frau von der Leyen ist eben Politikerin und Mutter. Sie spielt nicht Mutter, sie ist es. Sie ist Mensch,sie ist Mutter und sie macht in der Politik mit.Was es doch ausmacht wenn man selbst Kinder hat-man bleibt auf dem Teppich!
Walter Wasilewski
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von uwemohrmann uwemohrmann ist gerade offline | 8.11.2009 12:24 Uhr
ernstwalter
Gut Mutter ist sie, aber ist sie so eine Mutter, wie sie sich die deutsche Mutter vorstellt? Wenn ich sie so richtig interpretiere, will sie doch eigentlich ne Mutter, daher ja auch der finanzielle Bestechungsversuch, das Eltern zu Hause bleiben. Aber das selbst hat sie ja wohl kaum richtig praktiziert, auf Grund ihres beruflichen Werdegangs. Und das versucht sie jetzt anderen überzustülpen, was sie selbst versäumt(?) hat. Und das finde ich nicht ok. Zumal es ja nicht viel bringt und nur unnötig und sinnlos kostet.
Comment
von ernstwalter ernstwalter ist gerade offline | 8.11.2009 13:06 Uhr
Mutti
uwemohrmann
Die Vorstellungen von Mutter ist immer verschieden lassen Sie die Finger davon.Wir haben 5 Kinder 10 Enkelkinder 1 Urenkel unsere Schwiegertöchter sind auch Mutter ich werde mich hüten meine Muttervorstellungen zu veröffentlichen.
Übrigens ganz persönlönlich -ich hätte gern eine Mutter...es war mir nicht vergönnt-dennoch ich habe überlebt.
Walter Wasilewski
Comment
von uwemohrmann uwemohrmann ist gerade offline | 8.11.2009 13:46 Uhr
ernstwalter
Da haben Sie mich, glaub ich, gründlich missverstanden. Ich habe absolut nichts gegen Mütter, wohl aber gegen Mütter, wie sie der Fr. v.d.L. vorschweben. Denn m.E. ist eine gute Mutter nicht deshalb eine gute Mutter, weil sie von gewissen Parteien mit finanziellen Mitteln bestochen wird.
Comment
von apo apo ist gerade offline | 8.11.2009 13:55 Uhr
Keulen und andere Merkwürdigkeiten
Ich habe eigentlich immernoch nicht wirklich verstanden, was die Frau sooo schlecht macht? In der Forschung und Wissenschaft hat sie einen guten Namen, weil sie ( nicht die SPD, lieber oliver...) die Erste in einem Familienministerium ist, die etwas Sytematik in diesen Bereich gebracht hat. Jedenfalls ist das der Tenor, den ich in den letzten Monaten , vernommen habe..?
Und, @funxx: na, wenn die zitierten Äußerungen keine Polemik ist, was ist denn "Polemik" bitte dann?-Seit Walser den Begriff "Moralkeule" prägte, wird er in bestimmten Kreisen geradezu inflationär gebraucht-...vermutlich ohne drüber nachzudenken. Einfach mal so..raushauen..
Comment
von oliver111 oliver111 ist gerade offline | 8.11.2009 14:10 Uhr
@Apo
Die Realität ist, seit unsere "Mutti´s" am Werke sind, es den Kindern in Deutschland immer schlechter geht, die eine die keine Ahnung von Kindern hat, weil sie keine hat, die andere gleich 7 die vom Personal betreut und bekocht werden, während Mutti im Amt Kaffee trinkt, dass ist die Realität, es hat keine der 2 Frauen gestört, bis heute das unter ihrer Politik Verwahrlosung von Kindern immer weiter zunimmt. Desweitern wird die Armut weiter ausgebaut unter der CDU, weil für die alles Privatsache ist, dass Volk interessiert die nicht, nur der eigene Machterhalt, Sie wollen das nicht sehen APO!!
Comment
von angela angela ist gerade offline | 8.11.2009 15:02 Uhr
Renate Schmidt
wollte schon einführen und verändern was jetzt Frau von der Leyen zugesprochen wird.

Und Oliver 111, ich gebe Ihnen Recht.
Frau von der Leyen spricht von Kinderarmut und der Erhöhung des Kindesgeldes. Einem Großteil der Kinder kommt die Erhöhung des Kindesgeldes gar nicht zu Gute. Und das betrifft nicht nur Hartz IV Empfänger, sondern auch Aufstockereltern, die im Niedriglohnsegment arbeiten müssen und genauso behandelt werden wie "Arbeitsverweigerer".
Comment
von lindblom lindblom ist gerade offline | 8.11.2009 17:17 Uhr
@angela 8.11.2009 15:02 Uhr
die "rührige" Renate Schmidt konnte sich unter Machokanzler Schröder, der ja u.a. Familienpolitik als "Gedöns" bezeichnet hat, leider nur nicht so recht durchsetzen.

Da hat Fr.v.d.Leyen doch bei den Männern in ihren eigenen Reihen bei weitem mehr erreicht! Durchaus auch mit Unterstützung der SPD in der großen Koalition.

Wie es jetzt weitergehen wird, werden wir sehen. Ich bin zunächst einmal froh, dass Fr.v.d.Leyen nicht in der Gesundheitspolitik "zerschlissen" wird und sie Familienministerin bleibt.

Sie hat bisher in ihrem Amt eine Politik betrieben die die SPD gerne selber gemacht hätte...!
Comment
von oliver111 oliver111 ist gerade offline | 8.11.2009 19:13 Uhr
@Lindblom
Wovon sprechen Sie wenn Sie von irgendwelchen Fortschritten bei Fr. v. d. Leyen sprechen, den Kindern ging es noch nie schlechter in Deutschland als heute, meinen Sie das ironisch was Sie schreiben?? Die Kinder haben heute kaum Chancen außer sie kommen aus den Kreisen v. d. Leyen.
Comment
von brandenburger brandenburger ist gerade offline | 9.11.2009 2:44 Uhr
Ich kann der Dame nichts abgewinnen als Politikerin
und viel dummes Zeug erzählt Sie ungestraft auch noch - und der tagesspiegel hinterfragt das nicht einmal:



Zitat von Frau von der Leyen

Hätten wir das Kindergeld nicht, wäre die Armutsquote von Kindern in Deutschland doppelt so hoch.



Tja - sicher wird darum das Kindergeld bei den Hartz IV und Sozialhilfeempfängern deshalb auch auf den bezogenen Regelsatz angerechnet, damit die Armut nicht zu klein wird.

Ihre Fahrtenbücher hat die Dame auch noch nicht offengelegt.
Comment
von BajoDragonDePasion BajoDragonDePasion ist gerade offline | 9.11.2009 9:47 Uhr
KEIN Betreuungsgeld - KEINE Geschenke
Sicherlich ist bald Weihnachten, aber deshalb besteht meiner Meinung dennoch keine Veranlassung, die "Erziehungsleistung von Eltern" zu honorieren und diesen "Betreuungsgeld" zu schenken.

Das Kindergeld wurde in den letzten Jahren bereits extrem unverhältnismäßig im Verhältnis zu den Löhnen bzw. dem 4-PersonenIndex des Statistischen Bundesamtes erhöht, womit meines Erachtens alles abgegolten ist.

Die Minister der Ministerien sollten sich zunächst einmal die Haushaltslage ansehen, bevor diese weitere "Wünsche nach Geschenken" fordern.

Darüber hinaus kann es ja wohl nur ein "schlechter Witz" sein, dass derartige Sozialleistungen (Kindergeld, Betreuungsgeld, etc.) unabhängig vom Einkommen gewährt werden.

Bei derartigen Sozialleistungen sollte zunächst einmal "die Bedürftigkeit" geprüft werden, anstatt "Geschenke nach dem Gieskannenprinzip" zu verteilen.


Comment
von avelon avelon ist gerade offline | 9.11.2009 13:25 Uhr
Die Hoffnung stirbt zuletzt ...
Wann werden sich die angeblich unabhaengigen PrintMedien ein oder ans Herz fassen und so manche/n Politiker/in außeracht lassen?

Auf Mutti ist Verlaß, dem stimme ich zu.

Vorallem wenn es sich um eigene Kinder handelt, ohne Kindergeld, Elterngeld und Steuerfreibetraegen und Aehnlichem geboren.

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