Drogenbeauftragte : Doch keine höheren Steuern auf Alkohol geplant

21.12.2008 10:30 Uhr
Sabine Bätzing Foto: dpa
Sabine Bätzing fühlt sich falsch verstanden. - Foto: dpa

Steuern rauf für Wein und Bier? Gestern noch hatte ein solcher Vorschlag - angeblich aus der Feder der Bundesdrogenbeauftragten - für Diskussionen gesorgt. Nun heißt es, so sei das alles nicht gemeint gewesen.

BerlinDie Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing (SPD) hat einen Bericht zurückgewiesen, wonach sie mit höheren Preisen auf Bier und Wein den Alkoholkonsum eindämmen will. "Bei dem Aktionsprogramm Alkoholprävention handelt es sich um ein nicht abgestimmtes Papier", erklärte Bätzing am Samstag. Es enthalte keine Forderung nach einer Steuererhöhung für alkoholische Getränke. "Es soll lediglich wissenschaftlich untersucht werden, welchen Einfluss der Preis von Alkohol auf das Konsumverhalten hat - darüber hinaus werden keine steuerpolitischen Maßnahmen erwogen."

Die "Leipziger Volkszeitung" hatte unter Berufung auf das Papier berichtet, Bätzing strebe eine Alkoholsteuer-Erhöhung an.

Die angebliche Forderung war auf Kritik von Union und FDP gestoßen. (mpr/ddp/AFP)

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